Posts Tagged ‘Madness’

404 Not Found

Tuesday, September 9th, 2008

Jetzt habe ich Zimmer 404 im Hotel und was passiert – DREIMAL versucht sich heute jemand mit seiner Karte Zugang zu verschaffen, dreimal die falsche Nummer erwischt. “Quattro Quattro Quattro, Ah, perdone, sorry sorry”… usw.

Ausgerechnet bei 404…

Kümmel

Tuesday, August 26th, 2008

Kümmel mochte ich eigentlich nie, habe mich geradezu davor geekelt. Nach einiger Zeit ist der Tschechei weiß ich jetzt – am richtigen Gericht schmeckt das eigentlich genial. Ente mit Knödeln und rotem und weißem Sauerkraut mit Kümmel – ein Knaller.

Trotzdem nervt etwas, dass hier an jedem Brötchen und an jedem Brot Kümmel dran ist, denn da mag ich es einfach nicht, immer noch nicht. An jede verflixte Stange Weißbrot machen die hier noch Kümmel dran, dass es nur so kracht. Hallo, das ist Ciabatta, das gehört da nicht dran!

Saturday, August 23rd, 2008

Es muss eine neue Masche sein, die Betreffzeilen von Spam-Mails mit Pseudo-Schlagzeilen zu füllen. Den Spamfilter von Gmail interessiert das allerdings relativ wenig. Dennoch sind einige Schmankerl dabei, die mich zum Schmunzeln brachten:

“Now Tom Cruise wants Britney Spears to marry him and ‘have his baby’”

“Britney shaves her head again. Also seen shopping naked.”

“Gambling Addicts Flock To Buy No-Chance Lottery Tickets”

“Britney Spears Leaves Earth, Humanity Breathes Sigh of Relief”

Though this be madness, yet there is method in’t

Friday, August 1st, 2008

“Every Hand Revealed” von Gus Hansen ist nicht das erste Pokerbuch, dass ich gelesen habe, aber das erste, dass ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen habe.

Der große Däne beschreibt hier Hand für Hand seinen Weg zum Gewinn der Aussie Millions, des größten Pokerturniers auf der südlichen Hemisphäre. Mit allen Details, Gedankengängen, Reads, allen schlechten und guten Entscheidungen, Berechnungen und intuitiven Entscheidungen. Dabei wird klar, dass der so verrückte Gus Hansen in Wirklichkeit einfach eiskalt kalkuliert und seine Taktik des Blind- und Ante-Stehlens und des ständigen Attackierens seiner Gegner konsequent Hand für Hand, Runde für Runde, Tag für Tag umsetzt.

Klar ist es irgendwo wahnsinnig, aus dem Small Blind mit 56o einen Raise aus mittlerer Position zu re-raisen. Andererseits: wenn man seinem Read vertraut, dass der Gegner in Wirklichkeit ein schwaches Blatt hat, ist es der optimale Move in der Situation.
Eine andere Sache sind die total übertriebenen All-In-moves als Chipleader, um relativ kleine Pots zu gewinnen. Hier spielt Gus mit der Angst seiner Gegner, aus dem Turnier auszuscheiden, und das womöglich kurz vor Ende des Tages oder in der letzten Hand vor der Mittagspause. Wieder verrückt, aber maximaler Druck auf den Gegner, und es klappt!

Selten passte die Überschrift, ein Zitat aus Hamlet (übrigens auch ein Däne), so gut auf eine Strategie, die von vielen bisher nicht als solche erkannt worden ist. Super Buch für jeden Pokerspieler!

Naschkultur

Monday, July 28th, 2008

Eines muss ich mal sagen: Tschechische Schokoriegel sind total ekelhaft.

Ich probiere immer gern was anderes aus, wenn ich unterwegs bin, getreu dem Motto: “When in Rome, do as the Romans do.” Aber hier bin ich mal richtig reingefallen. 3 verschiedene Schokoriegel habe ich testweise mitgenommen im Supermarkt.

Den ersten, “Margot”, hielt ich von Form und Verpackung her für eine Art Mars, vielleicht auch in Richtung Milky Way. Ganz sicher hatte ich nicht einen Klotz Kokos-Rumgeschmack-Masse in Bitter-Schokolade erwartet. Nach zwei Bisschen landete der Großteil Margot im Abfalleimer.

Als nächstes war “(Name unbekannt)” an der Reihe, das für mich ungefähr wie ein KitKat aussah, mit 4 länglichen Segmenten. Es entpuppte sich als ziemlich trockene Angelegenheit, wieder mit Zartbitterschokolade und merkwürdigem dunklen Keks in der Füllung. Immerhin habe ich diesen Riegel aufgegessen, da ich Zartbitter eigentlich schon mag und zumindest die Textur recht interessant zum Knabbern war.

Den Vogel abgeschossen hat dann “Veronika”. Wer kennt noch “Nippon” von Aldi, diese Puffreis-Plättchen mit einer Seite Schokolade? Bitte sich das einmal vorstellen mit einer Art Joghurt/Orangen-Aroma am Puffreis, sowie weitestgehend geschmacksneutraler Kuvertüre (Schokolade kann man das nicht nennen). Einfach nur widerlich.

Zum guten Schluss habe ich dann aus Trotz ein Snickers aus der Minibar gegessen, dass auch irgendwie Scheiße geschmeckt hat. Eine einzige Enttäuschung.

Ich weiß nicht, ob ich noch genügend Abenteuer in mir haben, nochmal was anderes auszuprobieren, die Auswahl war geradezu gigantisch. Da muss ja praktisch ein Diamant in dem Haufen Mist stecken irgendwo…

Über Geschmack lässt sich streiten

Saturday, July 26th, 2008

Wenn mich eins besonders an der Topmodelsendung stört – abgesehen davon, dass ein guter Sendeplatz auf Pro7 dadurch für mich unanschaltbar wurde – dann dass jetzt anscheinend alle so rumlaufen wie die Teilnehmerinnen in der Sendung.

Röhrenjeans und Ballerinas! Es ist eine Seuche!

Es ist mir vollkommen egal, ob das irgendwie hip ist, aber meiner Meinung nach sieht da einfach jeder Scheiße drin aus. Ausnahmslos!

Zufall?

Thursday, June 26th, 2008

Dass man in einem Dorf gelandet ist, weiß man, wenn man innerhalb eines zweitägigen Aufenthaltes bei zwei von vier Taxifahrten den gleichen Fahrer erwischt.

Dass man in einem wirklichen Kaff gelandet ist, weiß man, wenn der selbst Taxifahrer einen 4 Monate später wieder vom Hotel abholt. Eine neue Geschichte für die Fahrt hat er sich natürlich auch nicht ausgedacht…

Was senden, wenn EM läuft?

Wednesday, June 11th, 2008

Kabel 1 sendet einfach mal Star Trek II – Der Zorn des Khan, den sicherlich besten der “alten” Star Trek-Filme und wahrscheinlich auch insgesamt. Vielleicht wird rechtzeitig abgepfiffen, damit ich noch die legendäre Szene sehen kann:

KHAAAAN!!!!

Hot Sauce

Sunday, May 4th, 2008

Man hat mir vor einigen Tagen eine Flasche einer Chili-Sauce namens “Vicious Vampire” geschenkt. Heute dachte ich mir, probierst du halt mal ein gaaaanz kleines bisschen, wie scharf kann das schon sein. Also mal ein Messer nur minimal in die Sauce getunkt, so dass die kleinstmögliche Menge am Messer hängen bleibt. Ich würde schätzen, die Fläche von 1mm x 2mm war mit einem dünnen Film der Sauce bedeckt.

Das war immer noch viel zu viel. Es BRENNT auf der Zunge und am Gaumen das ist einfach nur gemein. Ich will gar nicht nachdenken, wie ein ganzer Tropfen von diesem Höllenzeug in einer Suppe wirkt.

Jetzt trinke ich eine Buttermilch und hoffe, dass das Feuer irgendwann aufhört… krank!

Austrimania

Thursday, March 27th, 2008

Irgendwie mache ich momentan eine kleine Österreich-Tour durch die EM- und auch nicht EM-Städte. Soweit ja alles ganz nett und so – aber was wir mir langsam richtig auf den Senkel geht, sind die kleinen Unterschiede.
Hier in Österreich darf der Aufzug bei Feuer nicht benÜtzt werden, ein Milchkaffee heißt Verlängerter oder Melange oder kleiner Brauner oder wasauchimmer. An Geschäften steht nicht “Wir ziehen um”, sondern “Wir SIEDELN“. Und so weiter und so weiter… es nervt!