Posts Tagged ‘Filme’

Bester Oneliner seit langem

Saturday, July 26th, 2008

Gerade Crank geguckt, sehr gute Unterhaltung! Und der beste Oneliner, als Antwort auf die nicht totzukriegende Frage “Was machst du gerade?”, wenn einen jemand auf dem Handy anruft.

“What are you doing?”

“Driving through a mall, cops chasing me.”

Snap!

The Island, Layer Cake

Monday, January 14th, 2008

Filmabend gestern auf Pro7. Vorsicht, Spoiler!

Zuerst kam “The Island”, ein gut gemachter Actionfilm mit nachdenklichen Untertönen, doch irgendwie für mich nicht bahnbrechend. Eine Big Brother/Verschwörungs/Gentechnik-Story, die mir irgendwoher bekannt vorkommt, vielleicht auch nur weil Elemente aus ähnlichen Filmen hier zusammenkommen.
Menschliche Klone werden in der Illusion gehalten, sie seien vor einer Umweltkatastrophe gerettet worden und seien die Happy Few, die die “Kontamination” überlebt haben. In Wahrheit steckt ein Konzern mit größenwahnsinngem Boss dahinter, der für reiche “Sponsoren” einen identischen Klon in dieser Scheinwelt vorhält, der im Falle des Falles als Organ-Ersatzteillager dient.

Bei den Charakteren jagt dabei leider ein Stereotyp den anderen:

- der größenwahnsinnge Erzbösewicht (Konzernboss)
- das Mädchen mit Köpfchen (Jordan 2-Delta)
- der Rebell (Lincoln 6-Echo)
- Steve Buscemi (spielt im Grunde auch immer nur sich selbst, aber im Vergleich mit den anderen Figuren ist er ein wahrer Othello…)
- skrupelloser Söldner, der am Ende aber doch auf sein Gewissen hört
usw…

Nach der Einleitung folgen nach den ersten 25-30 Minuten zahlreiche Actionszenen mit teils beachtlichem Aufwand, immer wieder unterbrochen von ruhigen Passagen, in denen über die philosophischen Implikationen des Ganzen sinniert wird. Zu tiefsinnig wird es nicht, ok es ist im Grunde ein Actionfilm und daher geht das absolut in Ordnung.

Wegen der guten Effekte und der edlen Optik (und damit meine ich sicher nicht nur Scarlett Johansson :-)), 7/10.

Anschließend “Layer Cake”, ein Gangsterfilm um einen aalglatten und höchst professionellen Drogenhändler gespielt von Daniel Craig, der kurz vor seinem geplanten Ausstieg aus dem Geschäft noch zwei wirklich unangenehme Aufgaben von seinem Förderer aufgedrückt bekommt.
Diese verstricken ihn in ein Netz von Rivalitäten, Mord, Verrat, Betrug und Gegenbetrug, durch das er sich mit den wenigen halbwegs loyalen Kollegen durchwurschteln muss. Dabei müssen links und rechts immer wieder Leute dran glauben, der Loyalität von Geschäftspartner kann nicht mehr getraut werden und auch komplett neue Spieler nehmen auf einmal Einfluss auf das Leben des Helden, bis es vollkommen aus den Fugen gerät.

Das ganze spielt in England und die Optik erinnert gelegentlich an Filme wie Snatch. Ein paar Mal blitzt auch der teilweise geniale trockene englische Humor durch, aber insgesamt ist der Film ernster als Snatch angelegt. Ein wenig mehr Leichtigkeit hätte hier gut getan.

Soweit die eigentlich ganz gute Story, die aber für meinen Geschmack mit ein wenig zu vielen Plottwists nervt; ganz zu Schweigen von dem Ende, das ich jetzt hier nicht verraten werden. Da dachte ich dann aber nur noch, “Och nee, jetzt reichts aber mit der Scheiße”. Die Schauspieler sind dabei teilweise bekannt oder auch nicht, es fällt aber niemand wirklich ab. Daher 6/10.

Stirb Langsam 4.0 [Blu-Ray Disc]

Saturday, January 12th, 2008

Mein erster Film auf Blu-Ray, und ich bin immer noch ziemlich berauscht. Da liegen wirklich Welten zwischen einem Film auf normaler DVD und jetzt Blu-Ray; alles ist sowas von verdammt scharf! Bei Bruce Willis sieht man alle Falten im Gesicht und auf der Glatze, bei Kameraschwenks über größere Industrieanlagen oder eine Skyline sind Details auszumachen, wo sonst nur vage Muster erscheinen.

Auch wenn ich mich vom HD-Schock nicht ganz freimachen kann, der Film überzeugt auch so und ist ein würdiger Spät-Vertreter in der Die Hard-Reihe. Action satt, eine für Actionfilme recht hochwertige Story und natürlich John McClane, vielleicht einer der sympathischsten Actionhelden ever.
Kleiner Schwachpunkt vielleicht der Darsteller des Bösewichts, dem ich den Ober-Computerhacker irgendwie nicht abkaufe; da hatte ein Hans Gruber irgendwie mehr Charisma.

Super waren wie immer die One-Liner, d.h. die coolen Sprüche:

Nachdem McClane von Mai ordentlich was abbbekommen hat: “Alright, thats enough of this Kung-Fu shit.”
Während er Mai mit irgendwelchen Kabeln würgt: “There, that’s not too tight is it?”
usw.

Einfach ein Spaßfilm erster Klasse!

Re-Voting

Friday, January 4th, 2008

Mit über 500 Filmen in der IMDB-Vote History komme ich etwas ins Grübeln, ob das alles noch so stimmig ist mit den Bewertungen. Dabei muss ich sagen, dass ich mit Aussagen wie “Film X ist besser als Film Y” im Grunde auch wenig anfangen kann.
Das geht vielleicht bei Folgen einer Serie, oder auch noch bei Fortsetzungen, aber irgendwo ist bei mir die Vergleichbarkeit zu Ende. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass ich mir gerne den Spaß am Hobby “Filme” nicht mit übermäßiger Analyse kaputtmachen will, so wie man z.B. in der Schule durch eben jene zeitweise jegliches Interesse an Literatur erstickt hat.

Nichtsdestotrotz habe ich zuletzt bestimmt 100 Bewertungen nach unten korrigiert, denn die 10 und 9 waren einfach zu großzügig vergeben. Zum Beispiel hatte ein Großteil der 26 “Zatoichi”-Filme eben eine 10 oder 9, das war in meiner asiatischen Phase, und da war einfach jeder Film aus der Ecke super. :-)

Neues Maßgabe für die Ränge 1-8 wird sein:
Richtig schlechte Filme gehen mit 1-4 raus. Mittelmäßig/langweilig ist eine 5.
Mittelmäßig/unterhaltsam ist eine 6.
Guter Film, aber kein Überflieger: 7.
Sehr guter Film, gerne mal wieder anzuschauen: 8.

Eine 9 sollte es geben, wenn der Film wirklich verdammt gut ist, den man sicher gerne immer wieder anschaut und irgendeine “besondere” Qualität aufweist. Sei es, dass er besonders komisch ist, fantastische Special-Effects hat, nie dagewesene Action, überragendes Storytelling, sehr gute Darsteller, bewegend/schockierend/erleuchtend wirkt usw.

Die 10 ist dann die Steigerung des Ganzen, wo mehrere oder auch alle diese Faktoren zusammenkommen. Einige anerkannte Meilensteine der Kinogeschichte sind hier dabei, andere sind weniger offensichtlich. Außerdem einige nicht rational zu begründende Lieblingsfilme (bei mir z.B. “K-Pax”, “Sleepy Hollow” oder “Tokyo Nagaremono”).

Ich denke ich werde das System mal so eine Weile fahren und schauen, wie sich die nächsten 500 dort einsortieren…

500

Friday, December 14th, 2007

Oops, so ganz eben mal über die 500 Filme bei IMDB geschossen. Nummer 500 muss wohl Fluch der Karibik II gewesen sein, naja nix Legendäres aber gutes Popcorn-Kino für nen Abend zu Hause.

Einer meiner Favoriten der letzten Zeit war “V for Vendetta”, für mich bislang die beste Verfilmung eines Graphic Novels überhaupt. Da kommt selbst das allseits so beliebte Sin City oder die von mir auch hochgeschätzen X-Men Filme nicht an.
Der andere war “Mystic River”, der mich ziemlich umgehauen hat und mich noch nach dem Abspann eine Weile einfach nur grübelnd dasitzen ließ.

Es stellt sich die Frage, was nun? Einige DVDs stehen immer noch ungeguckt im Regal, darunter eine ganze Menge fernöstlicher Vertreter (IZO, Sasori I+II, Monday, Blessing Bell, Demon Pond, Tokyo Fist) und noch ein paar vergessene Einkäufe: Solaris, Der Pate III… Dazu werde ich wohl demnächst die zweite Staffel von Battlestar Galactica zu Ende gucken können, was so etwas wie die Rettung der Science-Fiction in Fernsehserien war. Bleibt zu hoffen, dass man in Tinseltown bald zu einer Einigung im Autorenstreik kommt, sonst wars das erstmal mit Fernsehserien in Spielfilmqualität…

Virtueller Schrott

Monday, November 5th, 2007

Ich bin ja wirklich ein Technik-Freak, soweit es den größten Teil des Lebens angeht. Abgesehen von der Arbeit (IT-Kammerjäger) habe ich mehrere Handys und 2 Verträge dazu, 16MBit Internet über den WLAN-Router, LCD-Flatscreen, portable und weniger portable Spielekonsole, 3 reale und einige virtuelle Computer (inklusive einem 64Bit-Vista-PC, da weiß man, was Schmerzen sind…), Dockingstation, 7-Port-USB-Hub, Digicam, DVD, DVB-T und was weiß ich was für Gadgets, um die umgebenden drei Häuserblocks mit Elektrosmog so zu verpesten, dass die Leute immer ein leichtes Brummen im Ohr haben müssen.

Aber irgendwo hörts auf. Gestern im Kino sah ich den Trailer zu “Beowolf”, und muss mir den Film gar nicht mehr ansehen. Diese virtuelle Kacke! Alles sieht so unecht und künstlich aus, und wenn sich die Pixelfummler noch so viel Mühe geben. Visuell überfrachtet mit viel zu vielen Funkel-, Spiegel- und Glanzeffekten: komplett seelenlos.

Nach solchen Momenten würde ich mir eigentlich immer gerne eine dieser besonders guten Filmszenen ansehen, um den schon wieder sich im Mund bemerkbar machenden Kotzgeschmack zu unterdrücken. Die bei “Goodfellas” beginnt übrigens ca. bei 30:15, wer selbst mal probieren möchte.

475ter Vote

Friday, June 15th, 2007

Anläßlich meiner 475ten Bewertung (eine 7/10 für Alien 3) auf IMDB habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie es zu dieser großen Anzahl an hohen Wertungen kommt. Die Antwort kam recht schnell: schlechte Filme werden schon im voraus aussortiert, Romantic Comedy oder ZDF-Pilcher-Fernsehfilme schaue ich mir gar nicht erst an.

Abgesehen davon heißt 10/10 bei mir nicht unbedingt “bester Film aller Zeiten”, sondern, wie die Bewertung bei IMDB so schön auch besagt “Excellent”, also einfach: Super. Und da gibts bei einigen Filmen einfach keine andere Wahl als die 10 – um nur ein paar zu nennen:

2001: A Space Odyssey (1968)
American Beauty (1999)
Being John Malkovich (1999)
The Big Lebowski (1998)
Blade Runner (1982)
Chinatown (1974)
Cidade de Deus (2002)
Citizen Kane (1941)
Fear and Loathing in Las Vegas (1998)
Fight Club (1999)
Goodfellas (1990)
Heat (1995)
Indiana Jones and the Last Crusade (1989)
Indiana Jones and the Temple of Doom (1984)
The Matrix (1999)
Memento (2000)
One Flew Over the Cuckoo’s Nest (1975)
Pulp Fiction (1994)
Shichinin no samurai (1954)
Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back
The Usual Suspects (1995)

Dann kommen noch die Personal Favourites dazu, wie K-PAX, Sleepy Hollow, Requiem for a Dream usw., sowie die asiatischen alten Schinken, die auch einen guten Teil der “10er” bei mir ausmachen. Und schon sind 63 von 475 Filmen mit 10/10 bewertet, und es werden noch einige dazu kommen, hoffentlich ;-)

Goodfellas

Tuesday, March 27th, 2007

Ab heute nur noch Positives, ich will ja nicht, dass der freundliche Betreiber dieses Blogspielplatzes am Ende noch wegen mir abgemahnt wird. :-)
Daher nur ein kleines Review von “Goodfellas”, viel ist eigentlich auch nicht zu sagen. Extrem guter Film, Schauspieler, Skript, Kamera sind Extraklasse, selbst die kleineren Nebenrollen sind sehr gut besetzt. Insgesamt ist das Casting auf den Punkt, mit dem Gangster-Trio Robert de Niro, Joe Pesci und Ray Liotta, dazu z.B. in einer Nebenrolle der hervorragende Paul Sorvino als wortkarger Mob-Boss(Star Trek TNG-Fans vielleicht als Worfs Adoptivvater bekannt). Ich glaube das war die einzige “ernste” Rolle von Joe Pesci, die ich überhaupt je gesehen habe, und da gefällt er mir 1000mal besser als in “Kevin – Allein zu Haus”.
Scorsese-typisch sind die Gewaltszenen hart, auch noch 17 Jahre nach Erscheinen des Films, und kommen desöfteren recht unvermittelt daher. Das wirkt irgendwie authentisch und der Fall der Charaktere nimmt schier unaufhaltsam seinen Lauf, bis zu einem etwas überraschendem Ende.

Kurz: großes Kino! Ansehen, wer es noch nicht getan hat.
10/10

80s Action

Sunday, March 25th, 2007

Heute abend auf Kabel 1 um 22.20 Uhr: Predator!
Hier das Review von Ruthlessreviews, mit einem Augenzwinkern zu genießen: Predator.

Auf selbiger Seite gibt es übrigens auch mit die besten Verrisse und “Rants”, der hier zu Dreamgirls mit dem Untertitel “A fucking nightmare” hat mir besonders gefallen. :-)

Filme

Tuesday, March 13th, 2007

Viele Filme in letzter Zeit gesehen, leider nicht nur Tolles dabei…
“Spiderman 2″: Meh. Der Trailer für Spiderman 3 am Ende war noch das beste, auch wenn der Bösewicht klasse war. 5/10
“The Punisher”: Meh+. Ich glaube, der Film war heftig geschnitten aufgrund der recht saftigen Gewaltszenen (ist jetzt mehr geschätzt als gewusst). Ansonsten aber ziemlich konventioneller Rachestreifen. 5/10
“Denn zum Küssen sind sie da”: Meh-. Bescheuerter Titel, doofer Film, irgendwie nicht stimmig und auch nicht spannend. Der Twist am Ende hat mich auch nicht wirklich geschockt, gemäß der Hollywood-Thriller-Schablone musste ja wenigstens eine Überraschung am Ende noch reingepresst werden. 4/10

Die zuletzte bestellten DVDs ließen sich da deutlich besser an. Früher war halt alles besser (Achtung, Ironie).

“Chinatown” mit Jack Nicksolson (sein Durchbruch), Faye Dunaway und John Huston, Regisseur Roman Polanski. Selten einen so stimmigen Film gesehen, da passte von der Kameraführung, den Dialogen, der Handlung, der Musik usw. einfach alles zusammen. Einen solchen Grad der Perfektion erreichen nur wenige Filme. Dabei reitet der Film mit seiner düsteren Grundstimmung und dem ruhigen Tempo manchmal hart am Rande der Langeweile, kriegt aber immer wieder in beeindruckender Weise die Kurve zur Action bzw. zur Weiterführung der Story; der Flow stimmt einfach. Es fällt einfach schwer, irgendwas an dem Film auszusetzen, da fällt mir nur das wohl bekannteste Zitat aus dem Film ein: “Vergiss es Jake. Das ist Chinatown…” 10/10

“Patton” mit George C. Scott. Eine Mischung aus WW2-Kriegsfilm und Biographie des US-Generals Patton, der durch seine Kommandos bei der Nordafrika-Kampagne, auf Sizilien und in Belgien&Frankreich maßgeblich am Sieg der Allierten über die Nazis im 2.Weltkrieg beteiligt war. Auch wenn ich die historische Genauigkeit, die bei einem solchen Film sicher immer ein Kriterium ist, nicht beurteilen kann, vertraue ich hier mal dem einschlägigen Urteil der Kritiker, dass das alles schon recht nah an der Realität ist, und dass insbesondere das Porträt von Patton recht genau passt. Die Darstellerleistung von Scott ist jedenfalls auch so als genial anzuerkennen – diesem Mann würde wohl selbst der friedfertigste Zeitgenosse in den Kampf folgen. Ich bin normal nicht unbedingt ein Fan von Weltkriegsfilmen, aber dieser bildet ganz klar eine Ausnahme. 9/10