Category Archives: Da will ich hin!

Um Altenberg

Im Altenberg habe ich einige Ausflugsziele auf meiner Liste: das alte Industriegebiet Eifgental, die Eifgenburg, Burg Berge, den Böckershammer und die Pulvermühlen im Helenental

Klostergründungen und die Gefängnisgesellschaft

Beim Zahnarzt habe ich in der 1986er Ausgabe der Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins geschmökert.

In “Klostergründungen im Bergischen Raum bis 1185″ von Dieter Lück hab ich nicht sonderlich viel gefunden, was mit meinen Interessen einherging. Auf Seite 12ff geht es um Altenberg. Dabei habe ich gelernt dass der Stammsitz der Berger nicht ganz klar ist. Ob es Berg an der Dhünn war, ist nicht unumstritten.

Zumindest entstand das Kloster erst in der Burg Berg an der Dhünn, nachdem die Grafen auf die Burg Berg an der Wupper umgezogen waren. Aber schon bald sei das Kloster hinab ins Tal verlegt worden (S. 14).

Das bedeutet ja dann, dass es oberhalb von Altenberg noch die Reste der Burg Berg im Wald geben muss …

Sehr spannend war “Die Entstehung der Rheinisch-Westfälischen Gefängnisgesellschaft 1826-1830″ von Gerhard Deimling: der Artikel zeigt, wie eine schlagkräftige “Pressure Group” vor 180 Jahren aufgebaut wurde. Vielleicht ein bisschen, wie ein Amnesty Internatinal des 19 Jahrhuderts – aber scheinbar deutlich erfolgreicher, als Amnesty heute.

Das Arboretum Wuppertal

DIm Arboretum Burgholz gibt es über 100 exotische Baumarten, die dort für Forschungszwecke gepflanzt wurden.

Da will ich mal hin!

Zeche Anna-Ida-Glück

Bei uns gibt es nicht nur die Carolinengrube.

Auf alten Karten (hier die TK25 von 1921) findet sich zwischen Radevormwald und Halver doch glatt Schlägel und Eisen. Bergwerg bei uns nebenan?

Zur Zeche Anna-Ida-Glück findet sich bei Google praktisch nichts. Nach ein bisschen Suche haben wir tatsächlich das Mundloch der Zeche gefunden.

Auf der Karte von 1949 ist die Zeche als stillgelegt gekennzeichnet. Auf der von 1913 ist sie eingezeichnet, auf der von 1892 ist gar nichts in der Gegend eingezeichnet.

Das einzige brauchbare, was ich im Internet gefunden habe, war dafür um so besser. Im Organ des Wästfälischen Heimatbundes “Heimatpflege” 6/2005 gibt es ab Seite 15 einen Tagungsbericht:

Arbeitskreis “Bergbau im Sauerland”

Der vom Westfälischen Heimatbund und von der Historischen Kommission für Westfalen getragene Arbeitskreis “Bergbau im Sauerland” traf sich mit seinem Lenkungskreis mit Gästen am 22. Oktober in Kreativhaus Schüreichhofen in Halver-Schwenke.

Arbeitskreis-Leiter Reinhard Köhne (Meschede) und Wilfried Reininghaus (Senden) konnten 20 Teilnehmer begrüßen. Das Treffen fand erstmals außerhalb des Kölnischen Sauerlandes statt. Leitthema war der Bergbau jenseits der alten Grenzen des Herzogtums Westfalen, vor allem in der Grafschaft Mark, im Bergischen Land und im Siegerland.

[...]

Auf einer Exkursion, an der auch Bürgermeister Dr. Eicker (Halver) teilnahm, besichtigte der Arbeitskreis das Gelände des Kleinreviers Anna-Ida-Glück in unmittelbarer Nähe zur Tagungsstätte. K. Binczyk, ergänzt durch H.-L. Knau, erläuterten die vorhandenen Bodenspuren. Grundlage sind Eisensteinknollen in einem ca. 2 km langen Lettenzug. Durch die bei Rennfeueröfen gefundene Keramik (Sönnecken) ist Abbau und Verhüttung seit dem 10. Jahrhundert belegbar. Eine Ausrichtung auf den Radevormwalder Bereich und des Kölner Ein?usses auf dieses Gebiet muss weiter untersucht werden. Offen blieb die Frage, ob die gefundene Schlacke am Hartmecke-Bach Rennfeuer- oder Frischöfen zuzuordnen ist. Den Bergbau nahm Prof. Winterfeld (Mülheim) im 20. Jahrhundert wieder auf. Ein bergbaugeschichtlicher Wanderpfad ist vorgesehen. Bürgermeister Dr. Eicker begrüßte diese Aktivität und sagte die Unterstützung der Stadt Halver zu.

Spannend!

Museum Destille Frantzen

Neues Museum in Remscheid: die Destille Frantzen.