Noch ein Beitrag zur Reihe unverzichtbare Mac Software.
Auf dem Mac ist der Browser Firefox nahezu unbenutzbar. Einer der Hauptgründe ist, dass er PDFs nicht direkt anzeigt, sondern herunter laden und dann mit einem PDF Viewer öffnen will. Das fürht natürlich zu einem sehr gehemmten Arbeitsfluss, wanimmer man im Internet über ein PDF stolpert.
Mit dem Firefox PDF Plugin for Mac OS X wird Abhilfe geschaffen. Mit diesem Plugin werden PDF Dateien direkt im Browser geöffnet.
Um die kleine Serie unverzichtbarer Mac Software weiterzuspinnen heute etwas schwieriges: LaunchBar. Launchbar ist ein sehr altes Programm (IIRC war es ursprünglich für NeXTstep entwickelt worden) und es ist ausgesprochen schwierig, zu sagen, was das Programm eigentlich macht.
Auch die Webseite des Herstellers hat da offensichtlich Probleme. Man kann Launchbar vieleicht als selbstlenerende Kommandozeile für die GUI bezeichnen. Aktiviertwird Launchbar mit Apfel-Space, danach tippt man ein Kommando. Dabei gibt es auto completion. Komandos können Dokumente öffnen, Programme starten oder Web-Interaktionen auslösen.
Beispiel: Ich bin im Terminal und administriere vor mich hin, da bekomme ich Lust auf lolcats. Ich tippe “-goo lolcats ” schon öffnet sich die Google Suchseite mit dem Suchbegriff “lolcats”. Dann verlangt es mir nach Programmierern. “-textm” und Textmate startet. Was war das noch, was ich Programmieren wollte? Irgendwas mit Bug 1024: “-fogbugz 1024″ und ein Browserfenster mit dem entsprechenden Bugreport in unser lokalen Fogbugz Installation öffnet sich.
Man muss LaunchBar selber ein paar Tage nutzen, bevor man ermessen kann, was das genau bedeutet.
Als Alternative zu LaunchBar gibt es Quicksilver, das ist ähnlich aber anders. Mich stört an Quicksilver vor allem, das es nie aus dem Beta-Stadium herauskommt. Aber in meinem Freundeskreis ist Quicksilver beliebter als LaunchBar.
Mit Software wie LaunchBar, Quicksilver oder Launchy für Windows kann man seine Produktivität am Bildschirm deutlich steigern. Wer solche Software nicht nutzt ist so antiquiert, wie jemand, der noch auf einer mechanischen Schreibmaschine schreibt.
MacPorts ist ein Weg, Unix-Software auf einem Mac zu installieren. Unverzichtbar. Man muss ein bisschen zirkeln, bis man es ordentlich benutzen kann, aber dann ist es super.
Die Gelegenheit nutzt man dann auch am besten, sich mit einer Grundausstattung an Unixsoftware einzudecken:
echo "GraphicsMagick barcode coreutils djbdns joe lft lftp mtr nmap pstree py25-bsddb py25-bz2 py25-gdbm py25-hashlib py25-readline py25-setuptools py25-socket-ssl py25-sqlite3 py25-zlib readline recode screen secpwgen sloccount socat sockstat subversion svk teTeX unarj unrar wget" | xargs -n 1 sudo port install
Was ImageWell genau macht, ist gar nicht so leicht zu beschreiben – oder zumindest wird die Beschreibung dem Programm nicht gerecht. ImageWell speichert Bilder auf einem Server. Und es kann dabei Bilder Skalieren.
Klingt langweilig, ist aber unvorstellbar praktisch. Screenshot, in ImageWell einfügen, Größe einstellen, Klick auf Upload und schon liegt in der zwischenablage etwas wie <img src=”http://static.23.nu/md/Pictures/ZZ1336E017.jpg” width=”82″ height=”82″ alt=”"/>
So kommen z.B. alle Bilder in dieses Blog.
Das wichtigste aller MacOS X Programme ist von Anfang an dabei: Terminal.app, die Komandozeilenapplikation.
Damit kommt man an die Unix-Eingeweide seines Mac heran. Apple versteckt das Terminalprogramm allerdings in der hintersten Ecke. Unter Applikationen -> Dienstprogramme findet man es. Nach dem ersten starten klickt man mit der rechten Maustaste auf das Icon im Dock und wählt den Menüpunkt “Keep in Dock”, dann bleibt das Terminalfenster da, wo man es eh immer braucht.