
Ich hatte mich kürzlich darangemacht die Reste der Wippeprtalbahn westlich von Hückswagen bei Winterhagen/Wiehagen zu erkunden. Also habe ich mich an der Brücke Busenberg/Wiehagener Straße auf die Strecke begeben. Ich habe mir an der Nordseite einen Wolf geklettert, anstatt an der Südseite bequem den Regenablauf ‘runterzugehen – den hatte ich erst von unten gesehen. Nächstes mal bin ich klüger.
Unter der Brücke ist eine Müllhalde und die Strecke ist in dieser Gegend ungemein verkrautet und wird scheinbar regelmässig mit Gartenabfällen übergossen. In westliche Richtung sird der einschnitt erstmal noch tiefer und die Strecke teilweise nahezu unpassierbar.

Dazu fand sich das aufwändigste Kinderhäusschen, das ich je gesehen habe.
Im Bereich des Bahnhofs war das Gleisbett wohl auf drei parallele Gleise ausgelegt, von denen aber nur noch eins vorhanden war. Irgendwer hat auch seinen Garten auf die Gleise ausgeweitet und ich habe erhebliche Zweifel, dass dies mit der DB AG abgesprochen ist.
Im internet gibt es ja nichts, was es nicht gibt – bei http://www.sporenplan.nl findet sich sogar ein Gleisplan des Bahnhofs:
Nachdem ich an dem, was wohl mal das Bahnhofsgebäude gewesen war (vgl. Bild zum Bahnhof Wiehagen auf bahnen-wuppertal.de), angekommen war, bin ich nördlich aus der Trasse hinausgeklettert und auf einem sehr schönen Wanderweg zurückgegangen. Das ging etwa 20 mal so schnell, wie das vorankommen auf der verkrauteten Strecke. Wäre ich der Strecke weiter gefolgt, wäre ich irgendwann beim Höhsieper Eisenbahntunnel gelandet.
Mehr zur Strecke gibt es bei oberbergische-eisenbahnen.de.
Karte und Bilder gibt’s bei flickr.











In den letzten Wochen habe ich mich einige Male auf der Strecke der
Die Tage wollten wir von der Hückeswagener Seite Richtung Bergisch-Born auf den
Nach nur hundert Metern zeigte sich allerdings, dass dann auch schon Schluss mit “rails2trails” war und die Bahnstrecke verkrautet war. Etwa eineinhalb Kilometer konnte man der Strecke noch ganz gut folgen, dann war sie so verkrautet, dass man nicht mehr gemütlich weiter kam, so dass wir nördlich auf den Mühlenweg abgebogen sind.






