Die Rundwanderung Krepsöge-Dahlhausen war wildromantisch und anspruchsvoll zu laufen, aber es fehlte der westliche Wupperbogen.

Diesen Weg (grün) haben wir die Tage angeschaut und waren sehr positiv überrascht über die stille und Romantische Wupper. Scheinbar ist der gesamte Wupperbogen östlich der Bahnstrecke zwischen den Brücken Wilhelmstal I und Wilhelmstal II eine von Menschen unberührte Aue.
Das soll natürlich so bleiben. Aber vom Uferpfad auf der anderen Seite hat man einen wunderbaren Blick über die ruhig daherfließende Wupper auf das Auengelände.

Wir haben am Bahnhof Wilhelmstal geparkt und sind entlang der Gleise über beide Brücken gegangen. (Zu den Brücken und deren Erhalt siehe diesen Blog-Eintrag.)
An der langen graden Bahnstrecke mit den beiden Brücken kann man recht schön das Problem der Wärmeausdehnung bei Schienen und Brückenkonstruktion erklären, wenn man zwei Burschen dabei hat. Die Frage “Warum liegen Brücken auf Rollen” kann man da mal in aller Ruhe erklären.
Nachdem wir die zweite Brücke passiert hatten, sind wir rechts von den Gleisen abgebogen und haben uns auf einem kleinen Pfad hinab zu dem breiten Weg, der unter der Brücke hindurch geht, begeben. Der Weg geht an der Brücke entlang, ist in gutem Zustand und war intensiv von Radfahrern frequentiert. Die Ansichten, die sich bieten sind wunderschön: Relativ schroffe, eichenbewaldete Hänge zur rechten, den ruhigen Fluss, der Stück für Stück die Baume am Ufer in’s Wasser zieht.

Gegen Ende kommt man dann an den Resten der ehemaligen Papierfabrik Wilhelmstal vorbei. Wenn ich es recht verstanden habe, ist die Fabrik später nach Dahlhausen und dann in die Industriestraße in Radevormwald gezogen.
Dann ist man zurück am Bahnhof. Wir haben für den Weg mit viel Getrödel eine Stunde gebraucht.
Was bleibt: Fotos, Karte mit Bildern.
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