Seltsame Preisgestaltung

Das verstehe, wer will:

  • Somat 3 für 6,49 €
  • Somat 5 für 8,88 €
  • Somat 7 für 6,49 €

Ist das ein Intelligenztest: Setzen Sie die Reihe fort? Oder doch eher Sesamstraße: Eins von den Dingen ist nicht wie die anderen?

Seltsame Preisgestaltung

Otter-Ausrüstung – mitten in Köln

Otter-Ausruestung

FAIL!

Gleichzeitigkeit, oder: dann doch mal Fussball geguckt …

… im Gegensatz zu Surfguard bin ich ja kein Fussballfan. Von mir aus können die FIFA Manager 22 Bälle auf dem Spielfeld verteilen, und noch einen 23sten wenn einer kaputt geht, und noch einen für den Schiedsrichter, wenn er auch mal spielen will.

Aber daß sich grade die polnische Mannschaft sehr wacker geschlagen hat, während die beiden deutschen Polen Mirko Klose und Lukasz ‘Pawel’ Popolski eher unglücklich unterwegs waren, habe sogar ich erkannt.

Wie ich jetzt die Kurve zum Demagogen kriege ohne mich der verschütteten Milch zeihen zu lassen?

Ganz einfach: in einem Dachgeschoss sitzend, mit geöffneten Fenstern zu Norden und Süden, konnte ich feststellen, daß alle mein Nachbarn nach Süden Kabel haben, während alle meine Nachbarn nach Norden DVB-T haben.

Frei nach Einstein: es gibt keine Gleichzeitigkeit.

Note to self

Kaffeetasse nicht auszutrinken vergessen, bevor ich auf die nächste Reise gehe.

Deja vu

Das schlimme Gefühl, morgens in der Küche leere Essensverpackungen zu finden, von deren Inhalt man schon gnädig verdrängt hatte, ihn wenige Stunden vorher gegessen zu haben.

Pomjof Ujdlfu

Gerade, auf einem halbtägigen Zwischenstopp zuhause auf dem Weg von Schönfeld in Brandenburg nach La Nucia in Spanien noch schnell ein Bahnticket für später zum Düsseldorfer Flughafen besorgt. Na, das gab aber vielleicht große Augen, als der Wisch aus dem Drucker kam. Da muss wohl kurz mal der Druckertreiber auf polnisch ausgewichen sein. Vielleicht war’s aber auch eine versteckte Botschaft? Das Mercury Puzzle, revisited? You be the judge!

Jetzt ist jedenfalls wieder alles deutsch und bingo. Spanien, ich komme!

Obessive Compulsive Disorder als Folge von Sehnenrissen

Ein bisschen fühle ich mich seit gestern wie Melvin Udall in Besser geht’s nicht: Wenn man einmal mit der Krücke auf einem metallenen Gulli-Rand ausgerutscht ist und sich mit dem schlimmen Fuß abfangen musste, gewöhnt man sich schnell wieder an das alte Spiel, die Ritzen im Pflaster zu vermeiden.

Das Schicksal schlägt zurück

Schlecht geschlafen. Die ganze Nacht gefragt, ob diese Umfrage, die ich just am Tag meines kleinen Unfalls aufgelegt hatte, vielleicht das Schicksal herausforderte? Kann ich nicht lieber den toten Hamster haben?

Achill und ich

Nach meinem kleinen, persönlichen Systemausfall während der vergangenen Tage hier der versprochene Rapport der Ereignisse.

Es beginnt.
Dienstag, 06.12.05, gegen 21 Uhr, Sportcenter Kautz, Rhöndorfer Straße: Während der folgenden Tage sollte ich immer wieder gefragt werden, ob es denn den charakteristischen Peitschenknall getan habe, als meine Achillessehne riss. Ich weiß nicht, ob es typisch war, das Geräusch. Jedenfalls war es laut. So laut, dass mich noch im Fallen empört zu meinem Badminton-Doppelpartner wendete, um ihm mitzuteilen, dass mein Verständnis von Teamgeist einen Hieb mit dem Schläger auf die Ferse nicht einschloss. Leider stand der Sportsfreund zwei Meter entfernt und guckte unschuldig…

Der Verdacht, dass ich an diesem Abend keinen meiner gefürchteten Überkopf-Drops mehr ansetzen würde können, erhärtete sich relativ schnell, als ich nach einem erfolglosen Versuch, ohne Hilfe vom Platz zu humpeln (versuch das mal ohne Plantarflexion, dooh), oberhalb meiner Ferse nur noch schwaches Fleisch tasten konnte. Auch die guten Wünsche der Kollegen (”Ich hatte auch mal einen Bänderriss, das tut erst nach ein paar Stunden so richtig tierisch weh.”) wollten nicht so recht trösten, so dass ich mich stante pede (naja) in die nahe gelegene Uniklinik transportieren liess.

Es wird definitiv.
Dort angekommen war die Sache recht schnell klar. Ich lernte schnell, dass einer der Ansätze des Musculus Plantaris Longus, vulgo Wadenmuskel, an der Ferse zwar noch stand, aber nie und nimmer die Funktion der komplett gerissenen Achillessehne würde übernehmen können. Ich lernte auch, dass die Achillessehne einer der wenigen Körperteile ist, den auch Fachärzte lieber auf deutsch als auf lateinisch bezeichnen.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle einem der Assistenzärzte in der Notaufnahme: Erstens dafür, mir beim Blutabzapfen verschwörerisch zuzuraunen, dass ich beim Holen meiner Zahnbürste voraussichtlich gegen Mitternacht noch mal ein bisschen Essen und Trinken solle, obwohl ich am nächsten Morgen gleich operiert werden sollte: “Die sagen Ihnen zwar, dass sie das nicht dürfen, aber das hält ja keiner aus.” Und zweitens ganz besonders dafür, mich am Telefon beim Rufen des Oberarztes als “jungen Mann” bezeichnet zu haben. Wenn der Unfall für irgendwas gelohnt hat, dann wenigstens schon mal hierfür!

Es wird kameradschaftlich.
In meinem Zweibettzimmer wurden die Verhältnisse dann aber relativ schnell gerade gerückt: Mein Zimmergenosse Julius, Erstsemesterstudent der südamerikanischen Kulturwissenschaften, siezte mich penetrant auch nachdem ich ihn zum “Du” aufgefordert hatte – und dabei war ich da noch rasiert. Wenigstens aber konnte Julius, der sich als ausgesprochen netter Kamerad entpuppte und auch das Duzen noch lernte, fehlerfrei die Champions-League-Ergebnisse rezitieren. Andererseits auch nicht überraschend bei jemandem, der sich seine Schienbeinkopffraktur bei einem Kreisklasse-D-Match in Köln-Kalk zugezogen hatte. Fuß draufhalten ist eben doch nicht immer die beste Wahl, wie die folgende Illustration verdeutlichen mag: Ich meine, wer so viele Bilder von einem seiner Knochen hat, der hat definitiv ein größeres Problem als so ein bisschen Achillessehnenriss, für dene eine simple Sonographie reicht.

Es wird operiert.
Ohne viele Worte meinerseits: so ungefähr geht das. Ich bekam glücklicherweise einen freien OP-Termin gleich am Morgen nach dem Unfall.

Es wird langweilig.
Nach der rund einstündigen OP schlief ich mich erst mal durch den Nachmittag, unterbrochen nur von der auftauchenden Anästesistin (”Erinnern Sie sich an mich?” – “…” – “Ich bin die Narkoseärztin.” – “Da hatten Sie aber noch ‘ne grüne Mütze auf.”) und einer karrieregeilen Jungärztin, die wahrscheinlich auf die schnellste Heilung in der Geschichte der Achillessehnenrisse aus war (”So, Herr SurfGuard, dann wollen wir mal Ihren Spezialschuh anprobieren” – “Äh, ich bin vor einer Stunde operiert worden und habe noch einen Tropf im Arm…?”)

Erstaunlicherweise wurde es dann gleich am ersten Abend schon langweilig: Zauber des Krankenzimmers. Ich hatte keine Schmerzen, wie eigentlich mit Ausnahme der auf die OP folgenden Nacht auch sonst nie. Nachdem ich die letzten Reste des Narkotikums aus dem Körper geträumt hatte, musste ich erst mal mit dem erbrechenfreien Verschlingen von vier Scheiben Zwieback in rekordverdächtigen 15 Sekunden demonstrieren, dass mein Magen nach 24 essensfreien Stunden Nahrung nicht nur wieder vertrug, sondern forderte.

Die Mahlzeiten und natürlich die Besuche waren denn auch die Höhepunkte der folgenden drei Tage. Der Ausblick von meinem Bett aus trug jedenfalls nicht zum Entertainment bei:

Es wird trainiert.
Die Ansage bei der ersten Visite war klar: “Wenn Sie in Ihrem Spezialschuh [meiner ist übrigens nicht von Adidas] laufen können, dürfen Sie nach Hause.” Entsprechend ungeduldig wartete ich auf das Erscheinen meiner Jazztanzgruppe Bewegungstherapeutin. Als sie dann auftauchte, wurde mir schlagartig klar, warum wir beim Studium in Aachen jedes Jahr die Tage bis zur Krankengymnastinnenerstsemesterparty rückwärts gezählt hatten: Grundsympathisch, so hübsch wie vollständig untussig, und dann dieser Name: Celina… Hach. Snowboarderin war sie obendrein, und so wurde es eine schwere Trennung, als ich am Freitag meinen letzten Krückenschein (Treppensteigen mit und ohne Geländer) gemacht hatte.

Die Flucht gelingt.
Nachdem ich am abends dann noch die voraussichtlich letzte, wie alle anderen mit Pattex befestigte Anästesie-Elektrode auf meinem Körper entdeckt und beseitigt hatte (Notiz an mich selbst: Vor dem nächsten Risikosportevent *alle* Körperhaare möglichst restlos entfernen), stand der Entlassung eigentlich nichts mehr im Wege – außer einer tragischen Verwechslung, die mich um ein Haar noch ereilte. Als ich dem Herrn Professor nämlich am Samstag Morgen auf sein “Wie geht’s uns denn?” ein fröhliches “Ich will ra-haus!” entgegenzwitscherte, guckte er zunächst, als überlege er nur noch, ob ich in der Geschlossenen nicht doch besser aufgehoben sei als in der Unfallchirurgie. Bis endlich der Groschen fiel: “Ach, Sie sind ja die andere Achillessehne, da haben wir wohl gerade die Befunde verwechselt. Dann mal schönen Tach noch.”

Während des Wartens auf meine Papiere, die ich dann noch nicht mal bekam (”Wie, Sie sind noch hier? Den Arztbrief bekommen Sie sowieso erst am Montag. Tschöhö!”) trainierte ich kurz noch ein bisschen Speed Stacking (WMV-Video): Wenn die Füße nicht mehr so flink sind, müssen’s die Hände ab sofort eben ausgleichen.

Home Sweet Home
Seit gestern bin ich jetzt wieder zuhause und innerhalb eines 200-Meter-Umkreises (i.e: 5 Minuten) um meine Wohnung sogar wieder mobil. Mit dem Sitzen ist es noch so eine Sache, nach einer Stunde (also jetzt) fängt das Blut im Bein doch arg an zu Pochen. Ansonsten ist aber alles bingo, es kann wieder gebloggt werden.

Bitte Hülle tauschen

So kam die neue Darkness heute von Amazon an, inklusive Zettel:

Die kleinen Kratzer auf der Hülle sind aber nicht der Rede wert, und als Projektmanager ist man es ja gewohnt, Fehler zu verzeihen :-)

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