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	<title>the boy in the bubble</title>
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	<description>SurfGuards Blog über das Leben in einer Blase aus Medien, Fußball und Musik</description>
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		<title>Usability von Gasflaschen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 19:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses neue Posting steht hier: http://surfguard.wordpress.com/2011/08/21/usability-von-gasflaschen/
Warum? Darum: WICHTIG: Dieses Blog zieht um!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses neue Posting steht hier: <a href="http://surfguard.wordpress.com/2011/08/21/usability-von-gasflaschen/">http://surfguard.wordpress.com/2011/08/21/usability-von-gasflaschen/</a></p>
<p>Warum? Darum: <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/08/wichtig-dieses-blog-zieht-um/">WICHTIG: Dieses Blog zieht um!</a></p>
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		<title>WICHTIG: Dieses Blog zieht um!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 14:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogblogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschätzte Leserinnen und Leser,
mein kleines Blog zieht um!
Auch wenn hier in den letzten Monaten nicht mehr so wahnsinnig viel passiert ist, so hoffe ich doch auf Eure Treue. Wenn Ihr mir also weiter folgen wollt, dann richtet Eure Augen und Feed-Reader bitte in Zukunft hierhin:
http://surfguard.wordpress.com/
Die vorhandenen Inhalte sind bereits komplett in die neue Heimat migriert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschätzte Leserinnen und Leser,</p>
<p>mein kleines Blog zieht um!</p>
<p>Auch wenn hier in den letzten Monaten nicht mehr so wahnsinnig viel passiert ist, so hoffe ich doch auf Eure Treue. Wenn Ihr mir also weiter folgen wollt, dann richtet Eure Augen und Feed-Reader bitte in Zukunft hierhin:<strong><a href="http://surfguard.wordpress.com/"></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://surfguard.wordpress.com/">http://surfguard.wordpress.com/</a></strong></p>
<p>Die vorhandenen Inhalte sind bereits komplett in die neue Heimat migriert, neue Inhalte werden ausschließlich dort entstehen.</p>
<p>Grund für den Umzug ist, dass der freundliche Betreiber, der unter 23.nu jahrelang erst Antville und dann Wordpress betrieb, diesen kostenlosen Service demnächst einstellen wird. Auch an dieser Stelle noch mal 1000 Dank für die jahrelange Gastfreundschaft, Max!</p>
<p>Wir sehen uns auf <a href="http://surfguard.wordpress.com/">surfguard.wordpress.com</a>!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fortuna Köln &#8211; Wuppertaler SV 3-0</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 16:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte mir lange überlegt, ob ich einen Rückblick auf die letzten Saison schreiben sollte. Letztlich überzeugte mich der erste Chatauftritt des neuen Fortuna-Trainers Uwe Koschinat davon, es nicht zu tun. Denn das, was er dort erzählte, das versprach einen echten Neuanfang &#8211; und in diesem Chat wusste Koschinat noch nicht einmal, dass die Fortuna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir lange überlegt, ob ich einen Rückblick auf die letzten Saison schreiben sollte. Letztlich überzeugte mich der erste Chatauftritt des neuen Fortuna-Trainers Uwe Koschinat davon, es nicht zu tun. Denn das, was er dort erzählte, das versprach einen echten Neuanfang &#8211; und in diesem Chat wusste Koschinat noch nicht einmal, dass die Fortuna nur Stunden später von Franz-Josef Wernze den Aufstieg in die Regionalliga wie einen ausgelutschten Kaugummi vor die Füße gespuckt bekommen sollte: Germania Windeck verzichtete auf den Aufstieg, den sie sich sportlich deutlich verdient hatten. Und so spielt in dieser und der nächsten Saison nun also der SC Fortuna Köln in der Regionalliga West, und das, wie alle Teams, auch noch unabsteigbar, weil wegen der Regionalligareform in dieser Saison ein sportlicher Ausscheidungskampf ausfallen wird.</p>
<p>Was der Fortuna-Trainer versprochen hatte, war dies: Ein 4-3-3 mit drei echten Stürmern, ein auch körperlich dominantes Auftreten und eine Verlagerung des Spiels in die gegnerische Hälfte. Im ersten Saisonspiel bei der U23 des VfL Bochum war von all diesen Vorsätzen so gut wie nichts zu sehen gewesen, das schlussendliche 1-1 war zwar nicht unverdient, aber doch glücklich, weil Bochum die Entscheidung schon vor dem späten Ausgleich hätte herbeiführen können.</p>
<p>Für das erste Heimspiel im Südstadion war die Erwartung an die Fortuna also gleich hoch, zumal Koschinat auch noch angekündigt hatte, dass ihm trotz eines völlig neu zusammengestellten Kaders die Vorbereitung reichen werde, um die Mannschaft seinen Vorstellungen entsprechend einzustellen. Zu Gast waren der Aufstiegsfavorit Wuppertaler SV, nach langer Zeit auch mal wieder der WDR, der nun wieder regelmäßig von der Fortuna berichten wird (hier <a href="http://www.wdr.de/tv/fussballimwesten/sendungsbeitraege/2011/0813/reg01.jsp">der Beitrag zum Spiel von gestern</a>), und die Spürhundestaffel der Kölner Polizei, die Pyrotechnik erschnüffeln sollten.</p>
<p><a title="Regionalliga: Das Fernsehen ist wieder zu Gast by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6038748707/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6075/6038748707_81a98eaf37.jpg" alt="Regionalliga: Das Fernsehen ist wieder zu Gast" width="375" height="500" /></a></p>
<p><a title="Müder Sprengstoffspürhund by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039299308/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6138/6039299308_7081caffd1.jpg" alt="Müder Sprengstoffspürhund" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Vier Spieler der Oberligamannschaft hatten es noch in den gestrigen Kader geschafft: Paucken &#8211; Caspers, Haben, Schäfer, Bartsch &#8211; Pagano, Kühn, Laux (75. Yilmaz) &#8211; Nottbeck (79. Dahmani), Montabell, Moritz (59. Kessel).</p>
<p>Tatsächlich brachte Uwe Koschinat das angekündigte, astreine 4-3-3 auf den Rasen des Südstadions. Taktisch inszeniert Koschinat diese Grundformation allerdings nicht wie der FC Barcelona. Vielmehr hat er die Mannschaft mit groß gewachsenen, körperlich robusten Spielern bestückt, die technisch dennoch fähig sind.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039304274/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6197/6039304274_ff13543332.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Bei eigenem Ballbesitz versuchte die Fortuna oft, mit langen Bällen auf einen Spieler der vorderen Dreier-Reihe, teilweise direkt von Torwart Dieter Paucken oder von den Innenverteidigern geschlagen, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Vorne soll der Ball dann möglichst schnell verarbeitet werden, um in eine Abschlussposition zu kommen. Die beiden äußeren Mittelfeldspieler rücken genauso wie die Flügelstürmer oft nach innen, um sich als Anspielstationen anzubieten.</p>
<p>Maurice Kühn als Sechser ist also keineswegs zentraler Ballverteiler, tat sich bei dieser Aufgabe in Bochum auch nicht besonders hervor, wo er gegen den spielstärkeren Alex Ende ausgewechselt wurde. Defensiv allerdings ist Kühn mit Sicherheit die bessere Wahl als Ende, zumal er schon körperlich eher die Statur eines Innenverteidigers hat und in einem 4-3-3- der einzige Sechser zwangsläufig eher defensiv denken muss. Entsprechend tief lässt er sich bis unmittelbar vor die Viererkette fallen, wenn der Gegner angreift.</p>
<p>Bei gegnerischem Ballbesitz praktiziert die Fortuna zunächst ein breites Forechecking, alle Stürmer arbeiten aktiv gegen Ball und Gegner, die Verteidigung stand dann wenigstens gestern recht hoch, nur kurz hinter der Mittellinie. Falls der Gegner das Pressing überwindet, lassen sich die Fortunaspieler sehr tief fallen, die hinteren beiden Linien stehen innerhalb von vielleicht 15 Metern vor der eigenen Strafraumgrenze, vorne lauern noch ein, zwei Angreifer.</p>
<p>Unterm Strich sahen die Angriffe der Fortuna so fast immer aus wie Konter. Entweder, weil es nach Ballgewinn wirklich welche waren, oder weil der eigene Ball so direkt und schnell nach vorne gespielt wurde, dass auch dort der Gegner überrumpelt wurde.</p>
<p>Besonders erfreulich war, dass alle drei Tore dieser Einstellung der Mannschaft entsprangen. Beim 1-0 ersprintete Oliver Laux einen zu kurz geratenen Rückpass, natürlich auch ein Geschenk der Wuppertaler. Beim 2-0 kurz nach der Pause gelang Nottbeck der Ballgewinn in den gegnerischen Aufbau hinein, ein schneller Pass auf den Flügel zu Moitz, der passt flach in die Mitte zu Montabell: Alle drei Stürmer am Tor nach erfolgreichem Forechecking beteiligt! Beim 3-0 schließlich verlängert Moritz einen langen Ball von Paucken in den Lauf von Pagano, der direkt abschließt.</p>
<p><a title="Jubel nach dem 3-0 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039307480/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6140/6039307480_0ddd6aa1ac.jpg" alt="Jubel nach dem 3-0" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Taktik voll aufgegangen, Aufstiegsfavoriten mit 3-0 geschlagen, mehr als 2.000 Zuschauer im Südstadion. Alles Sonnenschein? Nein, denn in der Defensive zeigte sich die Fortuna wie schon in Bochum anfällig, solange der WSV noch versuchte, mit seinen technisch sehr starken Spielern zum Torerfolg zu kommen. Auf den Flügeln konnten die Flanken regelmäßig nicht verhindert werden, und in der Mitte gelang es den Innenverteidigern zu selten, die ankommenden Bälle unmissverständlich zu klären. Lediglich Dieter Paucken zeigte eine tadellose Leistung und hielt, was auf seinen Kasten kam, ohne auch nur eine Unsicherheit erkennen zu lassen.</p>
<p>Erst nach dem 3-0 gab der WSV auf und brachte gar nichts mehr nach vorne, vor der Pause dagegen hätte sich die Fortuna über ein Gegtentor nicht beklagen können.</p>
<p>Am Ende ging der Kölner Sieg natürlich voll in Ordnung, und es beeindruckte auch das Verhalten der Mannschaft, die schon vor dem Spiel zu den Fans gekommen war, und die sich nach dem Spiel zunächst zu einem Kreis versammelte, um dann noch einmal dem Fanblock zu danken &#8211; auch <a href="http://f3.webmart.de/f.cfm?id=3148276&amp;r=threadview&amp;t=3868514&amp;pg=1">wenn der sich selbst dieses Mal nicht so toll fand</a>.</p>
<p>Ich bin gespannt darauf, wie sich diese neue Mannschaft zusammen mit dem Trainer entwickeln wird, und ob sich andere Gegner besser auf die neue Fortuna-Taktik einstellen können, als es dem WSV gelang. Das Spiel gestern machte jedenfalls Lust auf mehr!</p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9xbyhq-pwU4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9xbyhq-pwU4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a title="Gästekurve by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039302250/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6063/6039302250_17acae9501.jpg" alt="Gästekurve" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Suppa! by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039308520/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6088/6039308520_2d396e34f1.jpg" alt="Suppa!" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Choreo by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039300982/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6069/6039300982_615c21ae9b.jpg" alt="Choreo" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Nach dem Schlusspfiff by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6038759473/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6197/6038759473_f6ca6099f3.jpg" alt="Nach dem Schlusspfiff" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Nach dem Schlusspfiff by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/6039311304/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6199/6039311304_8b36c2c8be.jpg" alt="Nach dem Schlusspfiff" width="281" height="500" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>In der Blase</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 07:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogblogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau darum nenne ich es &#8220;the boy in the bubble&#8221;: http://xkcd.com/915/
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau darum nenne ich es &#8220;the boy in the bubble&#8221;: <a href="http://xkcd.com/915/">http://xkcd.com/915/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ESC 2011: Vergleich von Jury- und Televoting</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 10:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EBU hat in dieser Woche die aufgesplitteten Votings von Juries und Televoting des Düsseldorfer ESCs veröffentlicht (s. Tabelle unten). Die beiden Bewertungen gingen jeweils zu 50% in die Gesamtbewertung eines Landes ein.
Am massivsten hat Italien vom Jury-Voting profitiert. Bei einem reinen Jury-Voting hätte Italien sogar mit 69 Punkten Vorsprung vor Aserbaidschan gewonnen. Nach den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EBU hat in dieser Woche <a href="http://www.eurovision.tv/page/news?id=36713&amp;_t=ebu_reveals_split_televoting_and_jury_results">die aufgesplitteten Votings von Juries und Televoting des Düsseldorfer ESCs</a> veröffentlicht (s. Tabelle unten). Die beiden Bewertungen gingen jeweils zu 50% in die Gesamtbewertung eines Landes ein.</p>
<p>Am massivsten hat Italien vom Jury-Voting profitiert. Bei einem reinen Jury-Voting hätte Italien sogar mit 69 Punkten Vorsprung vor Aserbaidschan gewonnen. Nach den vergebenen Punkten am weitesten runtergezogen wurde Schweden, allerdings langte es immer noch für den dritten Platz, hätte nur das Publikum abgestimmt, wäre es auch nur der zweite geworden, allerdings nur sehr knapp hinter Aserbaidschan.</p>
<p>So sehr ich gute Musik zu schätzen weiß, muss ich hier aber mal eine dicke Lanze für das Televoting brechen: Es kann im 21. Jahrhundert einfach nicht sein, dass die Zuschauer des Eurovision Song Contests von den Juries fast einen zwar musikalisch respektablen, aber letztlich völlig unmodischen und zutiefst konventionellen Pianojazz-Song als Sieger vorgesetzt bekommen hätten, den sie selbst gerade mal auf den 11. Platz gewählt hätten.</p>
<p>Die Legende vom Nachbarschaftsvoting ist inzwischen ja wohl ohnehin als nationalistische Panikmache der Bild-Zeitung entlarvt, so dass man sich ernsthaft fragen muss: Wer braucht eigentlich das Jury-Voting? Und das sage ich im vollen Bewusstsein der Tatsache, dass er Volldreck aus Griechenland von den Televotern auf das musikalische Treppchen gewählt wurde.</p>
<p>Außerdem wage ich es, als Kontrapunkt eine alternative Verschwörungstheorie zu entwickeln: Haben die von den teilnehmenden Sendern ausgewählten Juries Raphael Gualazzi vielleicht deswegen nach oben gepunktet, damit Italien als fünftgrößter Geldgeber des Wettbewerbs nach jahrelanger Abwesenheit nicht sofort wieder abspringt, sondern von einem Erfolg ermutigt wird?</p>
<table border="1" cellspacing="0" summary="Jury- und Televotingergebnisse im Finale">
<caption> </caption>
<thead>
<tr style="text-align: left">
<th>Platz</th>
<th>Land</th>
<th>Gesamtergebnis</th>
<th>Jury</th>
<th>Televoting</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>1</td>
<td>Aserbaidschan</td>
<td style="text-align: center">221</td>
<td style="text-align: center">182</td>
<td style="text-align: center">223</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Italien</td>
<td style="text-align: center">189</td>
<td style="text-align: center">251</td>
<td style="text-align: center">99</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Schweden</td>
<td style="text-align: center">185</td>
<td style="text-align: center">106</td>
<td style="text-align: center">221</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Ukraine</td>
<td style="text-align: center">159</td>
<td style="text-align: center">117</td>
<td style="text-align: center">168</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Dänemark</td>
<td style="text-align: center">134</td>
<td style="text-align: center">168</td>
<td style="text-align: center">61</td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>Bosnien-Herzegowina</td>
<td style="text-align: center">125</td>
<td style="text-align: center">90</td>
<td style="text-align: center">151</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>Griechenland</td>
<td style="text-align: center">120</td>
<td style="text-align: center">84</td>
<td style="text-align: center">176</td>
</tr>
<tr>
<td>8</td>
<td>Irland</td>
<td style="text-align: center">119</td>
<td style="text-align: center">119</td>
<td style="text-align: center">101</td>
</tr>
<tr>
<td>9</td>
<td>Georgien</td>
<td style="text-align: center">110</td>
<td style="text-align: center">79</td>
<td style="text-align: center">138</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>Deutschland</td>
<td style="text-align: center">107</td>
<td style="text-align: center">104</td>
<td style="text-align: center">113</td>
</tr>
<tr>
<td>11</td>
<td>Großbritannien</td>
<td style="text-align: center">100</td>
<td style="text-align: center">57</td>
<td style="text-align: center">166</td>
</tr>
<tr>
<td>12</td>
<td>Moldau</td>
<td style="text-align: center">97</td>
<td style="text-align: center">82</td>
<td style="text-align: center">98</td>
</tr>
<tr>
<td>13</td>
<td>Slowenien</td>
<td style="text-align: center">96</td>
<td style="text-align: center">160</td>
<td style="text-align: center">39</td>
</tr>
<tr>
<td>14</td>
<td>Serbien</td>
<td style="text-align: center">85</td>
<td style="text-align: center">111</td>
<td style="text-align: center">89</td>
</tr>
<tr>
<td>15</td>
<td>Frankreich</td>
<td style="text-align: center">82</td>
<td style="text-align: center">90</td>
<td style="text-align: center">76</td>
</tr>
<tr>
<td>16</td>
<td>Russland</td>
<td style="text-align: center">77</td>
<td style="text-align: center">25</td>
<td style="text-align: center">138</td>
</tr>
<tr>
<td>17</td>
<td>Rumänien</td>
<td style="text-align: center">77</td>
<td style="text-align: center">86</td>
<td style="text-align: center">79</td>
</tr>
<tr>
<td>18</td>
<td>Österreich</td>
<td style="text-align: center">64</td>
<td style="text-align: center">145</td>
<td style="text-align: center">25</td>
</tr>
<tr>
<td>19</td>
<td>Litauen</td>
<td style="text-align: center">63</td>
<td style="text-align: center">66</td>
<td style="text-align: center">55</td>
</tr>
<tr>
<td>20</td>
<td>Island</td>
<td style="text-align: center">61</td>
<td style="text-align: center">72</td>
<td style="text-align: center">60</td>
</tr>
<tr>
<td>21</td>
<td>Finnland</td>
<td style="text-align: center">57</td>
<td style="text-align: center">75</td>
<td style="text-align: center">47</td>
</tr>
<tr>
<td>22</td>
<td>Ungarn</td>
<td style="text-align: center">53</td>
<td style="text-align: center">60</td>
<td style="text-align: center">64</td>
</tr>
<tr>
<td>23</td>
<td>Spanien</td>
<td style="text-align: center">50</td>
<td style="text-align: center">38</td>
<td style="text-align: center">73</td>
</tr>
<tr>
<td>24</td>
<td>Estland</td>
<td style="text-align: center">44</td>
<td style="text-align: center">74</td>
<td style="text-align: center">32</td>
</tr>
<tr>
<td>25</td>
<td>Schweiz</td>
<td style="text-align: center">19</td>
<td style="text-align: center">53</td>
<td style="text-align: center">2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>(Tabelle <a href="http://www.eurovision.de/news/international/jurypunkte101.html">kopiert von eurovision.de</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölnpfad, Etappe 3: Von Bocklemünd nach Roggendorf/Thenhoven</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/kolnpfad-etappe-3-von-bocklemund-nach-roggendorfthenhoven/</link>
		<comments>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/kolnpfad-etappe-3-von-bocklemund-nach-roggendorfthenhoven/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 20:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[It's my life]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.23.nu/bubbleboy/?p=7169</guid>
		<description><![CDATA[Das war mal ein schöner Sonntagsausflug: Einmal rund um Köln führt der &#8220;Kölnpfad&#8220;, 171 km lang. Zum Einstieg des Projekts nahmen wir die Etappe, die von uns aus mit der kürzesten Anreise erreichbar ist, nach offizieller Zählung die Etappe 3, über 16 km von Bocklemünd nach Roggendorf/Thenhoven.

Im Wesentlichen führt der Weg hier entlang. (Im Detail [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war mal ein schöner Sonntagsausflug: Einmal rund um Köln führt der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lnpfad">Kölnpfad</a>&#8220;, 171 km lang. Zum Einstieg des Projekts nahmen wir die Etappe, die von uns aus mit der kürzesten Anreise erreichbar ist, nach offizieller Zählung die Etappe 3, über 16 km von Bocklemünd nach Roggendorf/Thenhoven.</p>
<p><a title="Dom in der Ferne by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754906452/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2117/5754906452_7e4fef3eb2.jpg" alt="Dom in der Ferne" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Im Wesentlichen führt der Weg hier entlang. (Im Detail ist es dann doch leicht anders, aber Google Maps kennt nicht jeden Feldweg.)<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=embed&amp;saddr=Venloer+Str.%2FB59&amp;daddr=50.9739197,6.8683164+to:50.9794342,6.881728+to:50.9911813,6.8670125+to:50.99806,6.87699+to:51.0002773,6.8599333+to:51.01286,6.85782+to:51.0195454,6.8654096+to:51.027697,6.869418+to:51.0418158,6.8532716+to:Bruchstra%C3%9Fe%2FL43&amp;hl=de&amp;geocode=Fe64CQMdtuBoAA%3BFd_MCQMdXM1oACnRtDKWnjq_RzEwgSZP_GAnEw%3BFWriCQMdwAFpACkVCHrzCTC_RzHxHi1P_GAnEw%3BFU0QCgMdRMhoACmP8mEJbzC_RzExHS1P_GAnEw%3BFSwrCgMdPu9oACnvvzF9ajC_RzHh1ChP_GAnEw%3BFdUzCgMdnaxoACnHskDpXTC_RzEAtC9P_GAnEw%3BFfxkCgMdXKRoACn9Aj_OVzC_RzERB3FR_GAnEw%3BFRl_CgMdAcJoACnhPQtWUzC_RzFgQChP_GAnEw%3BFfGeCgMdqtFoACl5CmEcrzG_RzEgxyZP_GAnEw%3BFRfWCgMdl5JoACkDDdQvczG_RzEgjy9P_GAnEw%3BFVYACwMdpo5oAA&amp;mra=dpe&amp;mrsp=2&amp;sz=13&amp;via=1,2,3,4,5,6,7,8,9&amp;dirflg=w&amp;sll=50.986855,6.91143&amp;sspn=0.058569,0.137157&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.011595,6.865768&amp;spn=0.108003,0.171318&amp;z=12">Größere Kartenansicht</a></p>
<p>Zum Glück knubbelte sich das ganze Pech dieses Ausflugs gleich zu Beginn. Kaum an der Endstation aus der Stadtbahn-Linie 4 ausgestiegen, erwischte uns in Downtown Bocklemünd erst mal ein ordentlicher Regenschauer. An der dritten Kreuzung, als unsere Sinne noch nicht auf die Wegmarkierungen kalibriert waren, verpassten wir dann auch noch eine Abzweigung, bemerkten unseren Irrtum, kehrten um, nur um auf dem rechten Weg zu bemerken, dass eine Überquerung des Militärrings, zu dem wir parallel gelaufen waren, auch genügt hätte.</p>
<p>Das ganze kostete uns aber nur 10 Minuten Zeit, und in der Folge entsponn sich eine schöne Wanderung, entlang Industriegebieten, durch alte Wäldchen, durch Vororte, an Seen entlang und über Felder. Die Idee des Kölnpfads ist es nicht, die schönsten Stellen Kölns zu zeigen, sondern den Wanderer durch Stellen der Kölner Peripherie zu führen, die er sonst wohl nie entdecken würde.</p>
<p>So beginnt der Weg mit einem Schlenker durch das alte Bocklemünd, der alles andere als buchstäblich zielführend ist, sondern der nur das Dörfliche dieses Vororts zeigen soll. Weiter geht es durch junge Wäldchen vorbei am Industriegebiet Ossendorf, durch Mengenich hindurch, an den Escher und Pescher Seen vorbei, mitten durch ein Escher Wohngebiet.</p>
<p><a title="Kölnpfad-Markierung by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754831458/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3658/5754831458_93e7c6bfff.jpg" alt="Kölnpfad-Markierung" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Es geht nicht nur durch romantische Gegenden by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754418121/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3294/5754418121_21f114bd6c.jpg" alt="Es geht nicht nur durch romantische Gegenden" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Chorweiler am Horizont by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754906792/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2048/5754906792_890608ff0d.jpg" alt="Chorweiler am Horizont" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Man verlässt Esch mit einem bedrohlichen Blick auf die Chorweiler Hochhäuser, biegt aber weit vorher links ab, schlägt sich über Felder und durch schöne, alte Wälder bis zum Wasserwerk Weiler.</p>
<p><a title="Wasserwerk Weiler by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754918078/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5028/5754918078_98b4a9887f.jpg" alt="Wasserwerk Weiler" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Von dort aus geht es über ein endlos weites Feld bis zum Zielort Roggendorf/Thenhoven. Am Ende der Etappe verlässt man den Kölnpfad, um von der wenige hundert Meter entfernt gelegenen S-Bahnstation Worringen den Heimweg anzutreten.</p>
<p>Die 16 km schafften wir in gemäßigtem, aber nicht trödeligem Tempo in vier Stunden plus zwei Pausen. Mit An- und Abreise (die S-Bahn fuhr uns vor der Nase weg) waren wir sechs Stunden unterwegs.</p>
<p>Das Schöne an der Kölnpfad-Wanderung sind nicht die großen Dinge, sondern gerade die kleinen: Ein exotisch aussehender Vogel auf einem Ast an den Escher Seen. Zwei exotisch aussehende Ureinwohner, die in einen Smart in der Escher Suburbia steigen. Eine Serie von Banken, gestiftet vom lokalen Bürgerverein. Ein Wasserspender am Wasserwerk. Ein paar aztekisch aussehende Ruinen in einem Mengenicher Waldstück. Die alte Buche, die im Kölnpfad-Führer noch als Markierungspunkt ausgegeben wird, die nun aber gefällt und zerlegt am Wegesrand liegt und ihre aufgemalten Markierungspfeile ins Leere zeigen lässt.</p>
<p><a title="Exotischer Vogel am Wegrand by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754337983/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5308/5754337983_ed562dae14.jpg" alt="Exotischer Vogel am Wegrand" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Escher Eingeborene by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754348703/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5146/5754348703_12ef5d2299.jpg" alt="Escher Eingeborene" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Wasserwerk Weiler by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754915586/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5187/5754915586_b1de616a14.jpg" alt="Wasserwerk Weiler" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Für alle Fälle gerüstet by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754350273/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2739/5754350273_4fdacd9911.jpg" alt="Für alle Fälle gerüstet" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Unterm Strich ein sehr schönes Erlebnis. Voraussichtlich am Vatertag geht&#8217;s auf Etappe 4.</p>
<p><a title="Zivilisationsspuren by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754339345/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2223/5754339345_df30b69667.jpg" alt="Zivilisationsspuren" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Walk on! by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5754830382/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2233/5754830382_1893532814.jpg" alt="Walk on!" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Alle <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/sets/72157626789453826/">Kölnpfad-Fotos in meinem Flickr-Set</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf meine ESC-Prognose</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/ruckblick-auf-meine-esc-prognose/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 13:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>

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		<description><![CDATA[Teilweise lag ich ja ganz gut, mit meiner gestrigen ESC-Vorhersage, teilweise aber auch katastrophal schlecht. Im Mittelwert wich meine Vorhersage um 8,1 Plätze von der schlussendlichen Platzierung ab, im Median (der die Extremwerte weniger stark berücksichtigt) immer noch um 6 Plätze.
Gut lag ich bei der Vorhersage der Top-Platzierungen von Aserbaidschan und Dänemark sowie beim schlechten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teilweise lag ich ja ganz gut, mit meiner <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/meine-esc-vorhersage/">gestrigen ESC-Vorhersage</a>, teilweise aber auch katastrophal schlecht. Im Mittelwert wich meine Vorhersage um 8,1 Plätze von der schlussendlichen Platzierung ab, im Median (der die Extremwerte weniger stark berücksichtigt) immer noch um 6 Plätze.</p>
<p>Gut lag ich bei der Vorhersage der Top-Platzierungen von Aserbaidschan und Dänemark sowie beim schlechten Abschneiden von Spanien und dem Abkacken des Wettfavoriten Frankreich.</p>
<p>Komplett daneben lag ich bei Finnland, die ich auf 2 hatte (Resultat: 21), bei Ungarn (ich: 4, Welt: 22), sowie bei Ukraine, Schweden und Griechenland, die ich ans Ende des Tableaus platziert hatte, die von den Anrufern und den Juries hingegen weit nach vorne gewählt wurden. <em>(Aufgeschlüsselter Vergleich von Vorhersage und Ergebnis: am Ende des Beitrags)</em></p>
<p>Ich glaube, ich habe einen wesentlichen Punkt unterschätzt: In der Spitze der ESC-Tableaus tummelt sich regelmäßig eine ähnliche Mischung von Songs. Da sind:</p>
<ul>
<li>Der Konsens-Sieger<br />
Ein Titel, auf den sich ganz Europa einigen kann. Das war in diesem Jahr Aserbaidschan, allerdings auf erstaunlich niedrigem Niveau. Immerhin 12 Länder vergaben keine Punkte an Ell und Nikki, &#8220;douze points&#8221; erhielten sie nur drei Mal: von Malta, Russland und der Türkei. Zum Vergleich: Lena hatte letztes Jahr neun Mal die Höchstwertung erhalten und nur fünf Mal keine Punkte.  Der norwegische Rekordsieger von 2009 hatte von ausnahmslos jedem Land Punkte erhalten und konnte insgesamt 166 mehr Punkte sammeln als &#8220;Running Scared&#8221;.</li>
<li>Das gute Lied<br />
Einen Song gibt es jedes Jahr in der Spitze, der musikalisch von hoher Qualität ist, bei dem aber der Sexappeal und der Kracherfaktor fehlen. Dieses Jahr war das wohl Italien.</li>
<li>Der Klamauk-Song<br />
Irgendeinen Titel wählen Menschen, die nicht auf die Musik, sondern nur auf die Show achten. Das war in diesem Jahr der Song aus der Ukraine, der völlig belanglos war, bei dem aber die Sandmalerin im Hintergrund für erinnerbares Eye Candy sorgte.</li>
<li>Der Kandidat der Herzen<br />
Diesen Slot füllte der Roger Whitaker des Balkans, Dino Merlin aus Bosnien &amp; Herzegovina.</li>
</ul>
<p>Völlig unerklärlich hingegen ist mir die gute Platzierung Griechenlands. Was haben die Menschen an diesem Song gefunden? Der Rapper war so gnadenlos schlecht, der Tenor zwar immerhin gut, aber der Song ohne Erinnerungswert, die LED-Projektion war unauffällig. Wer wählt sowas?</p>
<p>Finnland dagegen ist wohl tatsächlich seiner Startnummer zum Opfer gefallen: Im ersten Halbfinale schaffte der Titel es immerhin noch auf Position 3. Dass er sich im Finale so schlecht platzierte, ist nicht mit musikalischer Qualität oder der Konkurrenz erklärbar.</p>
<h3>Blick nach Baku</h3>
<p>Nun geht es also nach Baku. Und obwohl das immerhin eine 2-Millionen-Einwohner-Stadt ist, kann ich mir vorstellen, wie die Stimmung der EBU-Veranwortlichen gerade ist. Als ich von 2004 bis 2006 mal drei Jahre für den ESC arbeiten durfte, fiel in diese Zeit auch die Veranstaltung in Kiew. Ich erinnere mich lebhaft, wie schwierig die Vorbereitungen dort waren, so weit ich sie mitbekam &#8211; und die Ukraine hat immerhin fünf Mal so viele Einwohner wie Aserbaidschan. (Damals in Kiew zitterte man vor einem Sieg des Neulings Moldawien, der am Ende Siebter wurde. Viel größer als Moldawien ist Aserbaidschan auch nicht.)</p>
<p>Insbesondere problematisch war es 2005 zum einen, den Ukrainern klar zu machen, dass sie für die Durchführung eines solchen Events mit vielen tausend aktiv Beteiligten Hilfe benötigen würden. Und ich kann mir vorstellen, dass das in einem undemokratischen Land wie Aserbaidschan eher noch schwieriger werden wird, weil der politische Wille, sich der Welt als stolze und leistungsfähige Nation zu präsentieren, die ein solches Ereignis alleine stemmen kann, noch größer sein wird als damals in Kiew.</p>
<p>Und dann gibt es da noch die notwendige Halle. Ich kenne Baku nicht, und vielleicht hat man sich dort schon eine Multifuktionsarena gebaut. In Kiew war die Halle jedenfalls von historischem Wert: Wenn man zu den Kommentatorenkabinen ging, die ganz oben rund um den Zuschauerraum lagen, dann gab der Boden unter dem Linoleum immer wieder nach. In der Halle war viel Holz verbaut, und das hatte sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte halt doch hier und da in Moder verwandelt.</p>
<p>Andererseits wird ein ESC in Baku für alle Beteiligten natürlich auch ein sehr besonderes Ereignis werden: Da kommt man sonst nicht unbedingt hin, die Lage der Stadt am kaspischen Meer ist toll, die Aserbaidschaner werden sich sicherlich zerreißen, damit die Gäste sich willkommen fühlen, und ein ESC, der um 1 Uhr nachts Ortszeit beginnt, hat natürlich auch einen ganz besonderen Charme.</p>
<p>Es wird für alle Beteiligten mehr und nervenaufreibendere Arbeit werden, aber am Ende auch das spannendere Erlebnis.</p>
<h3>Aufgeschlüsselter Vergleich meiner Tipps mit dem Ergebnis</h3>
<p><!--[if supportMisalignedColumns]--></p>
<p><!--[endif]--></p>
<table style="border-collapse: collapse;width: 244pt" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="324">
<col style="width: 58pt" width="77"></col>
<col style="width: 28pt" width="37"></col>
<col style="width: 51pt" width="68"></col>
<col style="width: 107pt" width="142"></col>
<tbody>
<tr style="height: 45pt">
<td class="xl66" style="height: 45pt;width: 58pt" width="77" height="60">Rang<br />
Vorhersage</td>
<td class="xl66" style="width: 28pt" width="37">Rang ESC</td>
<td class="xl66" style="width: 51pt" width="68">Differenz</td>
<td class="xl65">Land</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">1</td>
<td class="xl67">8</td>
<td class="xl67">7</td>
<td>Ireland</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">2</td>
<td class="xl67">21</td>
<td class="xl67">19</td>
<td>Finland</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">4</td>
<td class="xl67">1</td>
<td class="xl67">3</td>
<td>Azerbaijan</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">4</td>
<td class="xl67">5</td>
<td class="xl67">1</td>
<td>Denmark</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">4</td>
<td class="xl67">10</td>
<td class="xl67">6</td>
<td>Germany</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">4</td>
<td class="xl67">22</td>
<td class="xl67">18</td>
<td>Hungary</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">7</td>
<td class="xl67">20</td>
<td class="xl67">13</td>
<td>Iceland</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">7</td>
<td class="xl67">11</td>
<td class="xl67">4</td>
<td>United Kingdom</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">10</td>
<td class="xl67">19</td>
<td class="xl67">9</td>
<td>Lithuania</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">10</td>
<td class="xl67">16</td>
<td class="xl67">6</td>
<td>Russia</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">10</td>
<td class="xl67">14</td>
<td class="xl67">4</td>
<td>Serbia</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">13</td>
<td class="xl67">9</td>
<td class="xl67">4</td>
<td>Georgia</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">13</td>
<td class="xl67">2</td>
<td class="xl67">11</td>
<td>Italy</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">13</td>
<td class="xl67">25</td>
<td class="xl67">12</td>
<td>Switzerland</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">15</td>
<td class="xl67">12</td>
<td class="xl67">3</td>
<td>Moldova</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">18</td>
<td class="xl67">18</td>
<td class="xl67">0</td>
<td>Austria</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">18</td>
<td class="xl67">6</td>
<td class="xl67">12</td>
<td>Bosnia &amp; Herzegovina</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">18</td>
<td class="xl67">15</td>
<td class="xl67">3</td>
<td>France</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">18</td>
<td class="xl67">17</td>
<td class="xl67">1</td>
<td>Romania</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">21</td>
<td class="xl67">24</td>
<td class="xl67">3</td>
<td>Estonia</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">21</td>
<td class="xl67">13</td>
<td class="xl67">8</td>
<td>Slovenia</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">21</td>
<td class="xl67">4</td>
<td class="xl67">17</td>
<td>Ukraine</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">23</td>
<td class="xl67">23</td>
<td class="xl67">0</td>
<td>Spain</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">24</td>
<td class="xl67">4</td>
<td class="xl67">20</td>
<td>Sweden</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl67" style="height: 15pt;text-align: center" height="20">25</td>
<td class="xl67">7</td>
<td class="xl67">18</td>
<td>Greece</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 58pt" width="77"></td>
<td style="width: 28pt" width="37"></td>
<td style="width: 51pt" width="68"></td>
<td style="width: 107pt" width="142"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine ESC-Vorhersage für 2011</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/meine-esc-vorhersage/</link>
		<comments>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/meine-esc-vorhersage/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 11:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schnelldurchlauf habe ich mir gerade die Videos der Titel des heutigen ESC-Finales angesehen und ihnen in fünf Kategorien Punkte von 1 bis 5 gegeben: Musikalische Qualität, Catchiness, Ost-Appeal, West-Appeal, Auffälligkeit.
Ich komme in der Summe auf die folgenden Vorhersagen, die sich von den Quoten der Buchmacher in der Spitze nicht unterscheiden, bis auf die Tatsache, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schnelldurchlauf habe ich mir gerade die Videos der Titel des heutigen ESC-Finales angesehen und ihnen in fünf Kategorien Punkte von 1 bis 5 gegeben: Musikalische Qualität, Catchiness, Ost-Appeal, West-Appeal, Auffälligkeit.</p>
<p>Ich komme in der Summe auf die folgenden Vorhersagen, die sich von den Quoten der Buchmacher in der Spitze nicht unterscheiden, bis auf die Tatsache, dass ich Frankreich eher am Ende des Feldes sehe als weit vorne.</p>
<p>Dem Finnen würde ich sogar den Sieg zutrauen, wenn er denn einen besseren Startplatz hätte: Auf Position 1 zu eröffnen tut seinem Lied nicht gut, das extrem catchy ist und mit einer wunderschönen LED-Projektion daherkommt. Aber weiter hinten, als Erholung von vorangegeangenem Overkill, würde er bestimmt besser wirken.</p>
<p>So glaube auch ich an einen Sieg der irischen Flummizwillinge.</p>
<p>Punkte-Debakel sage ich hingegen für Spanien, Schweden und Griechenland voraus.</p>
<p>Wir werden sehen!</p>
<table style="border-collapse: collapse;width: 375pt" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="499">
<col style="width: 28pt" width="37"></col>
<col style="width: 107pt" width="142"></col>
<col style="width: 202pt" width="269"></col>
<col style="width: 38pt" width="51"></col>
<tbody>
<tr style="height: 15pt">
<td class="xl68" style="height: 15pt" height="20">Rang</td>
<td class="xl65">Land</td>
<td class="xl65">Titel</td>
<td class="xl66">Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">1</td>
<td>Ireland</td>
<td>Jedward &#8211; Lipstick</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">21</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">2</td>
<td>Finland</td>
<td>Paradise Oskar &#8211; Da Da Dam</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">20</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">3</td>
<td>Azerbaijan</td>
<td>Ell &amp; Nikki &#8211; Running Scared<span> </span></td>
<td class="xl67" style="text-align: center">17</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">3</td>
<td>Denmark</td>
<td>A friend in London &#8211; New tomorrow</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">17</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">3</td>
<td>Germany</td>
<td>Lena &#8211; Taken by a stranger</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">17</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">3</td>
<td>Hungary</td>
<td>Kati Wolf &#8211; What about my dreams</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">17</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">7</td>
<td>Iceland</td>
<td>Sjonni&#8217;s Friends &#8211; Coming Home</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">16</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">7</td>
<td>United Kingdom</td>
<td>Blue &#8211; I Can</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">16</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">9</td>
<td>Lithuania</td>
<td>Evelina Sašenko &#8211; C&#8217;est ma vie</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">15</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">9</td>
<td>Russia</td>
<td>Alexej Vorobjov &#8211; Get You</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">15</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">9</td>
<td>Serbia</td>
<td>Nina &#8211; Caroban</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">15</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">12</td>
<td>Georgia</td>
<td>Eldrine &#8211; One More Day</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">14</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">12</td>
<td>Italy</td>
<td>Raphael Gualazzi &#8211; Madness of love</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">14</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">12</td>
<td>Switzerland</td>
<td>Anna Rossinelli &#8211; In love for a while</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">14</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">15</td>
<td>Moldova</td>
<td>Zdob si Zdub &#8211; So Lucky</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">13</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">16</td>
<td>Austria</td>
<td>Nadine Beiler &#8211; The secret is love<span> </span></td>
<td class="xl67" style="text-align: center">12</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">16</td>
<td>Bosnia &amp; Herzegovina</td>
<td>Dino Merlin &#8211; Love in rewind</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">12</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">16</td>
<td>France</td>
<td>Amaury Vassili &#8211; Sognu</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">12</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">16</td>
<td>Romania</td>
<td>Hotel FM &#8211; Change</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">12</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">20</td>
<td>Estonia</td>
<td>Getter Jaani &#8211; Rockefeller Street</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">11</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">20</td>
<td>Slovenia</td>
<td>Maja Keuc &#8211; No one</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">11</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">20</td>
<td>Ukraine</td>
<td>Mika Newton &#8211; Angel</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">11</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">23</td>
<td>Spain</td>
<td>Lucia Perez &#8211; Que me quiten lo bailao</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">9</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">24</td>
<td>Sweden</td>
<td>Eric Saade &#8211; Popular</td>
<td class="xl67" style="text-align: center">8</td>
</tr>
<tr style="height: 15pt">
<td style="height: 15pt;text-align: center" height="20">25</td>
<td>Greece</td>
<td>Loucas Yiorkas Feat. Stereo Mike &#8211; Watch m<span>y<br />
dance</span></td>
<td class="xl67" style="text-align: center">7</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 28pt" width="37"></td>
<td style="width: 107pt" width="142"></td>
<td style="width: 202pt" width="269"></td>
<td style="width: 38pt" width="51"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Meine Vorhersage im Detail mit allen Punkten als Excel-Sheet: <a href="http://dl.dropbox.com/u/1254632/esc-2011_scoring_xls.xls">http://dl.dropbox.com/u/1254632/esc-2011_scoring_xls.xls</a></p>
<p>Nachtrag: Hier <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/ruckblick-auf-meine-esc-prognose/">der Vergleich meines Tipps mit dem Ergebnis</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/meine-esc-vorhersage/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Fortuna Köln &#8211; FC Wegberg-Beeck 1-0</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/fortuna-koln-fc-wegberg-beeck-1-0/</link>
		<comments>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/05/fortuna-koln-fc-wegberg-beeck-1-0/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 13:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein lauer Frühsommer-Abend über Köln-Süd, ein maues Spiel, immerhin unterbrochen von ein paar Chancen auf beiden Seiten, und ein glücklicher Sieger: Das war der gestrige Freitagabend der Fortuna.

Matthias Mink musste zahlreiche verletzte Spieler ersetzen, so dass die Aufstellung ein paar Überraschungen bereit hatte: Maycoll Canizales spielte im zentralen Mittelfeld neben Alex Ende, nicht der dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lauer Frühsommer-Abend über Köln-Süd, ein maues Spiel, immerhin unterbrochen von ein paar Chancen auf beiden Seiten, und ein glücklicher Sieger: Das war der gestrige Freitagabend der Fortuna.</p>
<p><a title="Abendstimmung über Köln Süd by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5695560161/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5261/5695560161_9fe5ac7af9.jpg" alt="Abendstimmung über Köln Süd" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Matthias Mink musste zahlreiche verletzte Spieler ersetzen, so dass die Aufstellung ein paar Überraschungen bereit hatte: Maycoll Canizales spielte im zentralen Mittelfeld neben Alex Ende, nicht der dort vielleicht eher erwartete Nico Schmied. Auf der defensiven Außenbahn durfte mal wieder Benni Venekamp ran, und offensiv rückte Chamdin Said mal wieder von Beginn an in die Mannschaft: Sela &#8211; Bartsch, Schroden, Habl, Venekamp &#8211; Ende, Canizales &#8211; Glaser, Heber, Said &#8211; Montabell.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5696138438/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3036/5696138438_4d965c1792.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Da ich mir das Spiel gestern mal aus der Südkurve anschaute, kann ich zur Analyse nicht viel beitragen, dafür ist die Sicht von dort aus zu schlecht. Im Ergebnis konnte die Fortuna sich jedenfalls weder die aus der Rückrunde gewohnte Feldüberlegenheit erarbeiten, noch konnte sie sich die besseren Chancen erspielen. In der einzigen brandgefährlichen Situation stand in der ersten Halbzeit Stephan Glaser vor dem leeren Tor, allerdings in sehr spitzem Winkel, und konnte den Ball nicht am einzigen Abwehrspieler auf der Linine vorbeibringen.</p>
<p><a title="Fortuna Köln - FC Wegberg-Beeck by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5696140204/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2707/5696140204_b7bf658e04.jpg" alt="Fortuna Köln - FC Wegberg-Beeck" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Wegberg-Beeck dagegen konnte sich einige gefährliche Gelegenheiten erarbeiten, davon zwei, in denen sie nur mit etwas Pech den Torerfolg verpassten, so auch in der folgenden Szene:</p>
<p><object classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZwCJRcXQ_6s?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/ZwCJRcXQ_6s?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In der zweiten Halbzeit konnte sich die Fortuna etwas freispielen, besaß den Ball häufiger, kam aber immer noch nicht zu sehr guten Chancen. So mussten dann der Schiedsrichter und das Glück ein bisschen mithelfen, dass schließlich doch die Führung gelang. Ein Fortuna-Spieler wurde vor dem Strafraum gefoult, der Schiedsrichter ließ Vorteil laufen, den der ballführende Kölner (Tibor Heber?) jedoch vergab, in dem er sich in der Abwehr festdribbelte. Daraufhin pfiff der Schiedsrichter zumindestens überraschend doch noch das erste Foul. Meiner Ansicht nach eine regeltechnisch falsche Entscheidung, die der Fortuna aber die Gelegenheit gab, Benni Venekamp in Schussposition zu bringen. Dessen keineswegs überharter Schuss wurde von einem Wegberger noch leicht so abgefälscht, dass er kurz vor der Torlinie noch einmal aufsetzte und unhaltbar neben dem Pfosten einschlug.</p>
<p><object classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Izg9Nqv7-yc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/Izg9Nqv7-yc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nun war der auch der Kampfeswille der Wegberger gebrochen. Fabian Montabell kam noch einmal frei im Straraum zum Schuss, versuchte den Schlenzer um den Torwart herum, hätte aber wohl besser auf den nach ewiger Zeit mal wieder eingewechselten Kevin Kruth quergespielt.</p>
<p><a title="Kevin Kruth by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5696141624/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5264/5696141624_fbd51cd0e1.jpg" alt="Kevin Kruth" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Am Ende war der Sieg der Fortuna so doch glücklich, wenn auch nicht völlig unverdient, denn der Gegner ist dann doch immer noch selbst dafür verantwortlich, seine Chancen in Tore umzumünzen. Der Elfmeter, den der Wegberger Trainer nach dem Spiel für seine Mannschaft reklamierte, war jedenfalls eine klare Schwalbe.</p>
<p>Erwähnenswert gestern auch die gute Unterstützung durch die Fans auf der Tribüne und in der Kurve, und das nach sehr langer Zeit mal wieder gemeinsam mit der Mannschaft gegebene F.</p>
<p>Gefroren hat gestern keiner, einen Fortuna-Sieg gab es auch, und das Bier reichte bis zum Schlusspfiff. Was will man mehr?</p>
<p><object classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375"><param name="flashvars" value="intl_lang=en-us&amp;photo_secret=1302194567&amp;photo_id=5695662051" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" allowfullscreen="true" bgcolor="#000000" flashvars="intl_lang=en-us&amp;photo_secret=1302194567&amp;photo_id=5695662051"></embed></object></p>
<p><a title="Dämmerung über dem Südstadion by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5695564195/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/5695564195_5464b9e20a.jpg" alt="Dämmerung über dem Südstadion" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Nach dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5696142306/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5302/5696142306_4bc9eda346.jpg" alt="Nach dem Spiel" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Alle meine Fotos vom Spiel: <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2011/05/06/detail/">http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2011/05/06/detail/</a></p>
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		<title>Unitymedia im Wildwest-Stil: Erst abrechnen, dann fragen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 12:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[It's my life]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpessimismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bei Unitymedia das kleine Digital-TV-Paket abonniert, außerdem läuft Sky ebenfalls über die Unitymedia-Smartcard und -Box. Der Kabelanschluss, auf dessen Basis diese Zusatzpakete erst funktionieren, lief in meiner letzten Wohnung über den Vermieter und wurde über die Nebenkosten berechnet. In meiner neuen Wohnung läuft der Kabelanschluss über meine Freundin.
Nach meinem Umzug informierte ich Unitymedia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bei Unitymedia das kleine Digital-TV-Paket abonniert, außerdem läuft Sky ebenfalls über die Unitymedia-Smartcard und -Box. Der Kabelanschluss, auf dessen Basis diese Zusatzpakete erst funktionieren, lief in meiner letzten Wohnung über den Vermieter und wurde über die Nebenkosten berechnet. In meiner neuen Wohnung läuft der Kabelanschluss über meine Freundin.</p>
<p>Nach meinem Umzug informierte ich Unitymedia über meine neue Adresse. Ich bekam zur Antwort, dass die Änderung vermerkt sei, dass man mir die Unitymedia-Leistungen auch unter der neuen Adresse anbieten werde und dass ich &#8220;bitte beachten&#8221; solle, dass &#8220;der Kabelanschluss im Einzelnutzervertrag für 17,90 €/Monat als Grundversorgung erforderlich&#8221; sei. Danke für den Hinweis, dachte ich mir, habe ich berücksichtigt, der Kabelanschluss existiert schon.</p>
<p>Wie ich ein paar Tage später im Telefonat mit einer patzigen Hotlinemitarbeiterin feststellte, wollte Unitymedia diesen Satz allerdings nicht als freundlichen Tipp verstanden wissen &#8211; sondern als Ankündigung, dass man mir in Zukunft 17,90 €/Monat zusätzlich berechnen werde. (Das ist schon sprachlich zu bemängeln, was einer Hotlinemitarbeiterin aber kaum zu vermitteln ist.) Ich hatte in der Zwischenzeit nämlich eine Rechnung erhalten, in der mir Unitymedia einen Kabelanschluss in Rechnung stellt &#8211; wohlgemerkt ohne dass Unitymedia wissen konnte, ob ich diese Leistung noch benötige bzw. ob sie überhaupt erbracht wird.</p>
<p>Auf diese Weise verschiebt Unitymedia das Risiko elegant auf Kundenseite: Falls man die Leistung nicht benötigt, muss man sich erst mal melden, soll dann nachweisen (!), dass ein Kabelanschluss schon existiert und bekommt dann sein Geld zurückerstattet.</p>
<p>Schlussendlich ist noch interessant, dass Unitymedia zum Nachweis die Nennung einer Kundennummer im gleichen Mehrparteien-Haus genügt. Ob ich aber tatsächlich in der Wohnung wohne, zu der die Kundennummer gehört, kann ohne Privatdetektiv kaum überprüft werden. Ob es hingegen unter meiner neue Adresse überhaupt bereits Kabelkunden gibt, das hätte man bei Unitymedia wohl auch ohne mich feststellen können.</p>
<p>Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass Unitymedia mir pauschal unterstellt, Kabelschwarzgucker zu sein, mir deshalb erst mal eine Rechnung stellt und sich nur nach Beweis des Gegenteils dazu erbarmen will, mir den zu Unrecht vom Konto eingezogenen Betrag zu erstatten. (Und ich vermute mal: Ohne die für Sofortkredite üblichen Zinsen.)</p>
<p>Als Einzelkunde ist man in so einer Angelegenheit ja erst mal recht hilflos, kann bestenfalls drüber bloggen. Aber ich werde mal austesten, ob sich die Verbraucherzentrale NRW nicht für solches Geschäftsgebaren interessiert.</p>
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		<item>
		<title>Fortuna Köln &#8211; ETB Schwarz-Weiß Essen 1-1</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 21:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Niederlage gegen RWE klafft beim SC Fortuna eine seltsame Lücke zwischen Spiel und Ertrag. In den letzten Spielen hatte ich oft den Eindruck, dass die Gegner unter Wert geschlagen wurden, am Sonntag war es dafür genau umgekehrt: Fortuna hätte den Sieg gegen schwache  Essener unbedingt verdient gehabt, aber sie vergab in diesem Spiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Niederlage gegen RWE klafft beim SC Fortuna eine seltsame Lücke zwischen Spiel und Ertrag. In den letzten Spielen hatte ich oft den Eindruck, dass die Gegner unter Wert geschlagen wurden, am Sonntag war es dafür genau umgekehrt: Fortuna hätte den Sieg gegen schwache  Essener unbedingt verdient gehabt, aber sie vergab in diesem Spiel all die Chancen, die sie in den vergangenen Partien noch mit fast unheimlicher Sicherheit reingemacht hatte.</p>
<p>Die Aufstellung war gegenüber letzter Woche unverändert: Sela &#8211; Bartsch, Schroden, Schäfer, Caspers &#8211; Dahmani, Ende &#8211;  Glaser, Maouel, Canizalez &#8211; Montabell. Hamdi Dahmani spielte wieder einen deutlich offensiveren Part als Alex Ende, im Vergleich zum letzten Heimspiel wich er aber nicht mehr so oft auf die Flügel aus, sondern blieb zentraler.</p>
<p><a title="Fortuna Köln - ETB SW Essen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5551377360/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5262/5551377360_4f9b281c0c.jpg" alt="Fortuna Köln - ETB SW Essen" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Gedenkminute für Japan by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5551379588/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5179/5551379588_951805f21b.jpg" alt="Gedenkminute für Japan" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Die Fortuna begann schwach, und es sah so aus, als würde das Spiel laufen wie so oft gegen starke Gegner aus der Liga: Wenn die sich nämlich auf die Defensive konzentrierten, sah die Fortuna meist schlecht aus. So auch am Sonntag in der ersten Halbzeit: Essen verteidigte ab der Mittellinie giftig und einsatzfreudig, umzingelte den ballführenden Kölner Spieler und erkämpfte sich mit fairem körperlichem Einsatz immer wieder den Ball. Nach Balleroberungen spielte Essen sich dann mit feinem, technisch anspruchsvollem Kurzpassspiel nach vorne. In der Mitte der Kölner Hälfte war jedoch abrupt Schluss mit dem Zauber: In die Spitze gelang Essen kein einziges Anspiel.</p>
<p>So war das Spiel bis zur Pause sehr unansehnlich: Die Fortuna rannte sich immer wieder in der Essener Defensive fest, Essen gelangen keine Konter. Das Bemühen war auf beiden Seiten erkennbar, die Umsetzung ließ aber zu wünschen übrig. Das 0-0 war der einzig gerechte Pausenstand.</p>
<p>In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Der Fortuna gelang früh und sehenswert der Führungstreffer: Ein schöner Steilpass von Hamdi Dahmani auf Fabian Montabell, der auf halblinks die Ruhe behielt, eine butterweiche Flanke über den herausgeeilten Torwart schlug, die Abdelkader Maouel nur noch ins Tor köpfen musste.</p>
<p><a title="Fortuna Köln - ETB SW Essen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5550801679/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5267/5550801679_2e928c651f.jpg" alt="Fortuna Köln - ETB SW Essen" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Fortuna Köln - ETB SW Essen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5551384286/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5065/5551384286_3772c34df5.jpg" alt="Fortuna Köln - ETB SW Essen" width="500" height="281" /></a></p>
<p>In der Folge erspielte sich die Fortuna zahlreiche, teilweise allerbeste Chancen, die sie aber mit Pech und fehlender Präzision vergab. Noch in den letzten Minuten vergaben Fabian Montabell und der eingewechselte Tibor Heber Gelegenheiten, bei denen sie frei vor dem Tor zum Schuss oder Kopfball kamen. Dazu kamen die Spielzüge, die Stephan Glaser unfreiwillig abwürgte, indem er zu lange mit der Flanke zögerte: Kein guter Tag für den Fortuna-Kapitän, der in der 77. Minute deutlich zu spät ausgewechselt wurde. Zu allem Überfluss wurde der Kölner Mannschaft noch ein klarer Elfmeter verweigert, als Alassane Ouedraogo im griechisch-römischen Stil niedergerungen wurde, bevor er eine Flanke am langen Pfosten verwandeln konnte.</p>
<p>Das einzige weitere Tor in der zweiten Halbzeit erzielte so ETB Essen mit einer Freistoßflanke, die von der Torauslinie an Freund und Feind vorbei den Weg mitten ins Tor fand. Ein Fehler von Jonas Sela, der diesen Ball trotz des Betriebs vor ihm hätte halten müssen, anstatt auf den ausbleibenden Kopfball zu spekulieren. Es war gefühlt der einzige Essener Torschuss während der gesamten Partie &#8211; und selbst der war nicht als solcher gedacht.</p>
<p>Das Unentschieden war am Ende eine Farce, über ein 1-3 oder 1-4 hätte sich Essen nicht beklagen können.</p>
<p>Da Germania Windeck zeitgleich gewann, ist der Abstand der Fortuna auf einen Aufstiegsplatz jetzt wieder bei neun Punkten, zehn Spiele liegen noch vor den Mannschaften. An diesem Sonntag geht es nach Aachen zur U23 der Alemannia, wo es für die Fortuna in den letzten Jahren nie viel zu holen gab. Es wird das letzte Spiel der Fortuna im ruhmreichen alten Tivoli sein, der in der Sommerpause abgerissen werden wird.</p>
<p><a title="Fortuna Köln - ETB SW Essen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5550806417/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5189/5550806417_7a8a25f27b.jpg" alt="Fortuna Köln - ETB SW Essen" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Fortuna Köln - ETB SW Essen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5551389146/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5303/5551389146_69aa73b719.jpg" alt="Fortuna Köln - ETB SW Essen" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Alle meine Fotos vom Spiel: <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2011/03/20/detail/">http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2011/03/20/detail/</a></p>
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		<title>Fortuna Köln &#8211; Westfalia Rhynern 3-0</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 12:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Siege in Folge mit 15:2 Toren &#8211; und doch bin ich mir immer noch unschlüssig über die wahre Leistungsstärke des SC Fortuna Köln. Mir ist klar, dass ich mich damit dem Vorwurf des Defätistentums aussetze, und ich erkenne auch durchaus Veränderungen, die zu diesem Aufschwung geführt haben. Doch waren die Gegner, gegen die diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Siege in Folge mit 15:2 Toren &#8211; und doch bin ich mir immer noch unschlüssig über die wahre Leistungsstärke des SC Fortuna Köln. Mir ist klar, dass ich mich damit dem Vorwurf des Defätistentums aussetze, und ich erkenne auch durchaus Veränderungen, die zu diesem Aufschwung geführt haben. Doch waren die Gegner, gegen die diese Serie erzielt wurde, meiner Ansicht nach zu schlecht, um die Trendwende abschließend zu diagnostizieren. Vier der fünf Gegner stehen auf den aktuellen Tabellenplätzen 12, 14, 15 und 16. Und der Tabellen-12., Wegberg-Beeck, spielt die Saison nur noch zu Ende, hat für die nächste Saison keine Oberliga-Lizenz beantragt und wird zweiter Absteiger nach der schon in der laufenden Saison zurückgezogenen Klever Mannschaft sein.</p>
<p>Die gute Mannschaft, die geschlagen wurde, <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/02/fortuna-koln-ssvg-velbert-4-1/">war die SSVg Velbert</a>, die gerade in einem Tief zu stecken scheint und ihre drei letzten Spiele deutlich verlor, wenn auch alle gegen gute Gegner (Fortuna, RWE, Alemannia II).</p>
<p>Doch nur mit Glück hat eine solche Serie natürlich auch nicht zu tun: Trainer Matthias Mink hat sein System umgestellt, und ich gebe zu, dass mir nach dreieinhalb Jahren 4-2-3-1 beim letzten Heimspiel nicht auffiel, dass die Mannschaft da bereits im 4-1-4-1 auflief. Ich hatte Hamdi Dahmani zwar schon mehr als Achter denn als Sechser gesehen. Tatsächlich spielt Dahmani aber den Freigeist in einem offensiven 4er-Mittelfeld: Während alle anderen Spieler ihre Positionen weitgehend halten, taucht Dahmani mal zentral offensiv neben Tibor Heber auf, bietet sich im Aufbauspiel auch mal tief neben Alex Ende an, nur um im nächsten Moment an der linken oder rechten Außenlinie Kombinationsmöglichkeiten zu schaffen. Diese Rolle scheint für Dahmahni wie geschaffen, der schon früher bei der Fortuna alle Mittelfeldpositionen außer Rechtsaußen mal besetzt hatte.</p>
<p>Die andere erkennbare Änderung ist die, dass der Fortuna nun endlich die letzten Pässe gelingen &#8211; und dass diese Pässe mit einer geradezu unheimlichen Effizienz auch in Tore umgemünzt werden.</p>
<p>Diese Spieler stellte Matthias Mink am Karnevals-Samstag in die Anfangsformation: Sela &#8211; Caspers, Schäfer, Schroden, Bartsch &#8211; Ende &#8211; Canizalez, Heber, Dahmani, Glaser &#8211; Montabell.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499594497/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5256/5499594497_8761d46f06.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Die Südkurve by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5500190430/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5176/5500190430_98fb9864cd.jpg" alt="Die Südkurve" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Fortuna Köln - Westfalia Rhynern by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5500187240/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5013/5500187240_e4a9940ed7.jpg" alt="Fortuna Köln - Westfalia Rhynern" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Wie schon in den vergangenen Partien dominierte die Fortuna den Gegner von Beginn an mit viel Ballbesitz und hatte auch mal das Glück eines frühen Tors: Eine weite Flanke von links wurde von Hamdi Dahmani an der rechten Fünfmeterraum-Linie zurück vor das Tor geköpft, wo Montabell am höchsten stieg und locker-souverän zum 1-0 verwandelte.</p>
<p><a title="Jubel nach dem 1-0 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499595379/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5019/5499595379_a9b0de490c.jpg" alt="Jubel nach dem 1-0" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Jubel nach dem 1-0 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499595731/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5060/5499595731_311abd1bb1.jpg" alt="Jubel nach dem 1-0" width="500" height="281" /></a></p>
<p>In der Folge spielte sich die Fortuna zwar weiter den Ball zu, konnte aber keine weiteren Torchancen erarbeiten. Anders Rhynern: Nachdem die den Rückstand verkraftet hatten, eroberten sie sich nach und nach sogar eine Feldüberlegenheit und kamen gegen Mitte der ersten Hälfte zu zwei 100%igen Chancen. Zunächst spielte Rhynern einen Konter sehr gut aus, der offensive Querpass vom linken auf den rechten Flügel kam für die Kölner Verteidigung unerwartet an den westfälischen Mann, der aus bester Schussposition im Strafraum aber deutlich vergab.</p>
<p><a title="Chance vergeben by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5500195032/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5296/5500195032_28bd65e6cd.jpg" alt="Chance vergeben" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Kurz darauf gab es dann sogar die Doppelchance für Rhynern, die das durchweg schwache Schiedsrichtergespann zu einer dreifachen hätte machen können, vielleicht müssen: Nach einem Lattentreffer (?), Sela lag noch am Boden, wurde der folgende Kopfball aus wenigen Metern Distanz von einem Kölner Spieler auf der Linie geklärt. Rhynern reklamierte vehement Handspiel, und auch der gesamte Tribünenblock 4 rutschte, die Hand vor den Mund gelegt, mit weit geöffneten Augen tiefer in die Sitzschalen. Wohl jeder der nächstsitzenden Zuschauer hatte hier einen Elfmeter und eine rote Karte gesehen, auch wenn das Geschehen so schnell ablief, dass eine eindeutige Meinung schwer zu fassen war. Vielleicht bewog genau das auch den Schiedsrichter, weiterspielen zu lassen, anstatt einen Verdachtselfmeter zu pfeifen.</p>
<p>Jedenfalls war die Fortuna nun offensichtlich wieder geweckt, übernahm erneut die Kontrolle über das Spiel und wurde kurz vor der Pause belohnt: Stefan Glaser war bei einem Konter schön in den ganz freien Raum auf dem rechten Flügel geschickt worden, wartete auf das Nachrücken seiner Mannschaft, schlug dann eine scharfe Flanke auf den kurzen Pfosten, wohin sich Maycoll Canizales von links gestohlen hatte und mit einem schönen Flugkopfball vollendete. Sauber, mit Zug und Konsequenz ausgespielt &#8211; so hätte man sich die Fortuna-Konter schon während der gesamten Saison gewünscht, die Spieler dafür hat sie allemal!</p>
<p><a title="Jubel nach dem 2-0 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5500196362/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5015/5500196362_0fa06bd700.jpg" alt="Jubel nach dem 2-0" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Das 2-0 war aber dennoch eine zu hohe Führung, selbst über ein Unentschieden hätte man sich zur Pause nicht beklagen können.</p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/D__1cat5HHY?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/D__1cat5HHY?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499598587/" title="Westfälischer Tribünen-Supporter by SurfGuard, on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5292/5499598587_216c202577.jpg" width="500" height="281" alt="Westfälischer Tribünen-Supporter" /></a></p>
<p>In der zweiten Halbzeit machte dann Daniel Bartsch, für den verletzten Tevfik Furucu wieder in die Mannschaft gerückt, schnell den Sack zu: Im Strafraum der Rhynerner tanzte er in der 53. Minute gleich mehrere Gegner aus und verwandelte von halbrechts aus rund 14 Metern durch Freund und Feind hindurch. Ein Tor, das aus Sicht der Westfalia zu leicht fiel.</p>
<p><a title="Jubel nach dem 3-0 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5500199272/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5015/5500199272_3c694959a3.jpg" alt="Jubel nach dem 3-0" width="500" height="281" /></a></p>
<p>In der Folge gab es noch ein paar Tormöglichkeiten, auch die Westfalia hatte noch gute Gelegenheiten, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, aber letztlich hatte ihr die Fortuna mit der traumhaften Quote von drei Toren aus vier Chancen (einen platzierten Fernschuss von Alex Ende konnte Keeper Wegner noch in der ersten Hälfte um den Pfosten drehen) den Zahn schon gezogen.</p>
<p>Der Sieg der Fortuna war am Ende verdient, wenn auch mit Sicherheit zu deutlich. Und wie schon gegen Velbert hatte die Mannschaft auch das Glück, dass der Gegner selbst beste Möglichkeiten nicht verwertete. Dennoch gilt es festzuhalten, dass die neue Taktik offensiv aufzugehen scheint. Etwas Sorge macht mir nur, dass Alex Ende als nunmehr einziger Sechser zwar offensiv die Bälle gut und sicher verteilt, aber nicht der größte Zweikämpfer vor dem Herrn ist und stärkere Gegner hier ihre Chance sehen könnten. Solange die Fortuna jedoch mehr Tore schießt als sie kassiert, ist mir das nach Jahren der Entbehrung schon deswegen recht, weil es im Südstadion einfach mal wieder unterhaltsamen Fußball zu sehen gibt!</p>
<p>Ob es am Ende dann vielleicht sogar doch noch zum Aufstieg reicht, wird man sehen. Immerhin verlor Windeck zum zweiten Mal in Folge (in einem <a href="http://www.siegener-zeitung.de/a/435211/fussball-total-siegen-gewinnt-43">offensichtlich spektakulären Spiel</a>), während die Fortuna ihr Nachholspiel unter der Woche gewann, so dass der Rückstand auf den Tabellenzweiten jetzt nur noch sieben Punkte beträgt.</p>
<p>Doch letztlich ist die Saison noch lang, und vor der Partie gegen ETB in zwei Wochen gilt es erst einmal in Bergisch-Gladbach zu gewinnen, wo sich Fortuna in den letzten Jahren immer schwer tat.</p>
<p><a title="Jubel nach dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499604691/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5094/5499604691_489ce9a718.jpg" alt="Jubel nach dem Spiel" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Jubel nach dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499605647/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5300/5499605647_cdbe03b7a6.jpg" alt="Jubel nach dem Spiel" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Jubel nach dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5499606775/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5251/5499606775_9e10f60cf8.jpg" alt="Jubel nach dem Spiel" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Karnevalistischer Flitzer by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5500200064/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5131/5500200064_ab867b218e.jpg" alt="Karnevalistischer Flitzer" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Alle <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-posted/2011/03/05/detail/">meine Fotos vom Spiel auf Flickr</a>.</p>
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		<title>Kurz reingeschaut: &#8220;Der Kirschgarten&#8221; im Schauspielhaus Köln</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 17:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein Klassiker in Köln, Tschechows &#8220;Kirschgarten&#8221;, und die dritte Inszenierung von Karin Henkel, die ich in Köln sah. Der Kirschgarten vervollständigt das Spektrum meiner Eindrücke: unterwältigt vom &#8220;Menschenfeind&#8220;, begeistert von &#8220;Iphigenie&#8220;, und jetzt mal solide unterhalten, ohne jedoch wirklich bleibende Eindrücke mitgenommen zu haben.
Die Bühne ist in dieser Inszenierung nackt, völlig undekoriert, nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein Klassiker in Köln, Tschechows &#8220;Kirschgarten&#8221;, und die dritte Inszenierung von Karin Henkel, die ich in Köln sah. Der Kirschgarten vervollständigt das Spektrum meiner Eindrücke: unterwältigt vom &#8220;<a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2008/06/antville-18322/">Menschenfeind</a>&#8220;, begeistert von &#8220;<a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/06/kurz-reingeschaut-iphigenie-im-schauspielhaus-koln/">Iphigenie</a>&#8220;, und jetzt mal solide unterhalten, ohne jedoch wirklich bleibende Eindrücke mitgenommen zu haben.</p>
<p>Die Bühne ist in dieser Inszenierung nackt, völlig undekoriert, nur ein rundes Podest dreht sich in der Mitte, das von den Figuren immer wieder mal zum Karussel bevölkert wird.</p>
<p>Die Geschichte ist bekannt und wird von Karin Henkel nicht verändert, auch wenn sie das Stück etwas einkürzt und auf das Wesentliche fokussiert. So sind es also die Schauspieler, die ihren Figuren Leben einhauchen müssen, und das gelingt ihnen durchweg sehr gut: Charly Hübner spielt einen etwas grobschlächtigen und doch grundehrlichen Lopachin, der seine Botschaft, dass der Garten zur wirtschaftlichen Rettung verkauft werden muss, geradezu verzweifelt penetrant in die Köpfe von dessen Besitzern hämmern möchte. Lena Schwarz spielt die Gutsbesitzerin Ranjewskaja glaubhaft schmallippig, trotzdem ihr (Jahrgang &#8216;76) die Rolle der Mutter nicht auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Matthias Bundschuh ist ein toller Gajew, der die erschütternde Erkenntnis seines Scheiterns mit desperater Lebemann-Attitüde zu überspielen versucht: Eine alberne Gestalt, die doch nie ihre Würde verliert.</p>
<p>Die herausragende Darstellerin des Abends ist aber Lina Beckmann, die endlich zeigen darf, dass sie mehr kann als nur komisch sein. Wie sie manchmal am Rande des Klamauks balanciert, dann aber wieder die tiefe innere Traurigkeit der von Lopachin verschmähten Warja glaubhaft werden lässt, das ist wirklich hohe Schauspielkunst. Verdient bekommt sie den größten Applaus.</p>
<p>So macht es am Ende Spaß, dem Treiben auf der Bühne zwei Stunden lang zuzusehen. Und doch verlässt man das Theater zwar unterhalten, aber wenig geläutert. Denn in all dem gut abgestimmten, schnell getakteten Trubel geht eine Aussage unter, die etwa über die Biographien und Emotionen der Figuren hinausgehen könnte.</p>
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		<title>Wenn dir Scrum den Teppich wegzieht</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 16:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Tage las ich in einem allgemeinem Buch über IT-Projektmanagement mal wieder Argumente gegen die Verwendung von agilen Projektmanagement-Methoden, insbesondere Scrum, die letztlich zeigen, wie schwer es Befürwortern klassischer PM-Methoden fällt, sich von Scrum den Teppich unter den Füßen wegziehen zu lassen. Worunter soll man dann schließlich dann noch die Probleme kehren?
Zwei der angeführten Argumente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage las ich in einem allgemeinem Buch über IT-Projektmanagement mal wieder Argumente gegen die Verwendung von agilen Projektmanagement-Methoden, insbesondere Scrum, die letztlich zeigen, wie schwer es Befürwortern klassischer PM-Methoden fällt, sich von Scrum den Teppich unter den Füßen wegziehen zu lassen. Worunter soll man dann schließlich dann noch die Probleme kehren?</p>
<p>Zwei der angeführten Argumente fielen mir besonders auf:</p>
<p>1. Scrum nehme dem PM die Entscheidungsfreiheit, seine Projektmitarbeiter regional zu verteilen, sie also nicht an einem Projektort zusammen sitzen zu haben.</p>
<p>Zunächst ist es falsch, dass Scrum einem diese Freiheit nimmt. Ich kann auch in einem Scrum-Projekt meine Mitarbeiter über die ganze Welt verteilen. Scrum führt mir allerdings am ersten Tag des Projekts plastisch vor Augen, wozu diese Entscheidung führt: nämlich zu schlechter Projekt-Kommunikation. Ich stehe dann in meinem Daily Scrum und muss Mitarbeiter aus anderen Standorten per Telko oder Videokonferenz dazuschalten. Das ist schlecht, und Scrum zeigt es mir schonungslos.Und wer glaubt, dass sich das persönliche Gespräch in komplexen Projekten ersetzen lässt, der hat jedenfalls genug Zeit und Geld für sein Projekt. Hier in der Agentur setzen sich Mitarbeiter eine Etage tiefer neben ihre Projekt-Kollegen, weil sie den Unterschied in der Qualität der Kommunikation deutlich erkennen können.</p>
<p>2. Scrum erfordere den Einsatz von erfahrenen Mitarbeitern.</p>
<p>Auch das ist Unsinn. Denn nicht Scrum erfordert erfahrene Mitarbeiter, sondern schwierige Projekte erfordern erfahrene Mitarbeiter. Ein einfaches, relativ anspruchsloses Projekt kann ich auch mit weniger erfahrenen Mitarbeitern mit Scrum durchführen.</p>
<p>Unterm Strich blieb bei mir als Plädoyer der Autoren hängen, dass Scrum deswegen schlecht sei, weil es dem Projektmanager die Freiheit nimmt, anspruchsvolle Projekte mit unerfahrenen Mitarbeitern durchzuführen, die auf weit voneinander entfernte Standorte verteilt sind. Wer das tun will, der ist in der Tat bei Scrum schlecht aufgehoben, sondern der soll sich einen schönen Projektplan in MS Project machen und solange in die Tasche lügen, dass alle Features schon zu 80% fertig sind, bis ihm am Ende sein Kartenhaus zusammenbricht.</p>
<p>Scrum ist stolz, eine Fail-Early-Methode zu sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fortuna Köln &#8211; SSVg Velbert 4-1</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/02/fortuna-koln-ssvg-velbert-4-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 18:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich, endlich mal wieder lieferte der SC Fortuna Köln gegen einen respektablen Gegner ein gutes Heimspiel. Und wenn der Sieg vor nur rund 300 oder 400 Zuschauern auch etwas zu hoch ausfiel, so war er letztlich doch hochverdient.


In der Aufstellung fiel zunächst die Nicht-Berücksichtigung von Zweitligaveteran Moussa Ouattara in der Innenverteidigung auf, statt seiner lief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, endlich mal wieder lieferte der SC Fortuna Köln gegen einen respektablen Gegner ein gutes Heimspiel. Und wenn der Sieg vor nur rund 300 oder 400 Zuschauern auch etwas zu hoch ausfiel, so war er letztlich doch hochverdient.</p>
<p><a title="Wenig Andrang by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5462116530/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5099/5462116530_edb901fd66.jpg" alt="Wenig Andrang" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Dee Tribüne kurz vor dem Anpfiff by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5462118588/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5018/5462118588_6754c71857.jpg" alt="Dee Tribüne kurz vor dem Anpfiff" width="500" height="281" /></a></p>
<p>In der Aufstellung fiel zunächst die Nicht-Berücksichtigung von Zweitligaveteran <span>Moussa Ouattara in der Innenverteidigung auf, statt seiner lief Frank Schroden auf. Ouattara hatte in den letzten Tagen wegen der Geburt seiner Tochter weniger trainiert. Schrodens Platz im defensiven Mittelfeld besetzte (endlich mal) Hamdi Dahmani, der allerdings mehr als Achter denn als zweiter Sechser agierte und sich oft in die Angriffe einschaltete. In der Offensive stellte Matthias Mink wieder auf Fabian Montabell als einzige Sturmspitze um, nachdem der in den letzten Spielen noch von Abdou-Nassirou Ouro-Akpo unterstützt worden war. Das war natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass Tibor Heber wieder fit war und </span><span>im 4-2-3-1 </span><span>seinen Platz auf der 10 einnehmen konnte. Die Aufstellung: Sela &#8211; Furucu, Schroden, Schäfer, Caspers &#8211; Ende, Dahmani &#8211; Glaser, Heber, Canizales-Smith &#8211; Montabell.</span></p>
<p><a title="Die Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5462120312/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5017/5462120312_0c54ba8aeb.jpg" alt="Die Mannschaften" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Zunächst schien es, als sollte das Spiel laufen, wie zuletzt viele der Fortuna: Die war durchaus feldüberlegen, bemühte sich auch um das Spiel nach vorne, allerdings misslang der letzte Pass oder der Abschluss. Prototypisch agierte Maycoll Canizales: Technisch gut, immer wieder mit schönen Ballannahmen und Dribblings &#8211; aber seine Flanken bleiben unzureichend. Als er nach einer halben Stunde alleine auf den Velberter Torwart zulaufen konnte, entschied er sich für einen halben Lupfer und einen halben Querpass, jedenfalls einen Ball, den ein blauer Verteidiger leicht wegschlagen konnte. Ein entschlossener Schuss wäre die einzig richtige Lösung gewesen.</p>
<p>Velbert dagegen wirkte bei seinen seltenen Angriffen etwas zielstrebiger und hätte bereits nach fünf Minuten in Führung gehen können, als ein schöner Schlenzer von der Strafraumgrenze die Latte traf.</p>
<p>Die Führung für die Fortuna fiel dann so, wie sie wohl nur fallen konnte: Mit etwas Glück. Eine Flanke von Tevfik Furucu, als Ball kaum noch gefährlich war, geriet eigentlich zu hoch und zu weit. Der Velberter Verteidiger verschätzte sich, so dass Fabian Montabell im Rückwärtsfallen, durchaus gekonnt und vor allem gewollt, einen Kopfball-Lupfer gegen die Laufrichtung des Torwarts einnetzen konnte.</p>
<p><a title="Jubel nach dem 1-0 durch Montabell by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5462122200/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5055/5462122200_16f0ac8152.jpg" alt="Jubel nach dem 1-0 durch Montabell" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Jubel nach dem 1-0 durch Montabell by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5461520521/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5137/5461520521_37f27b6bb9.jpg" alt="Jubel nach dem 1-0 durch Montabell" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Nur gut fünf Minuten später zeigte dann Hamdi Dahmani, wie man es macht, wenn man nur noch den Keeper vor sich hat: Von Tibor Heber mit einer kurzen Verlängerung mit der Hacke durch die hoch stehende Velberter Abwehr geschickt zog er trocken ab, und der Ball schlug mittig im Netz ein: 2-0.</p>
<p><a title="Jubel nach dem 2-0 durch Hamdi by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5462123526/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5057/5462123526_1368cee40c.jpg" alt="Jubel nach dem 2-0 durch Hamdi" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Kurz zuvor hatte allerdings Velbert noch die Chance zum Ausgleich gehabt: Einen Kopfball aus sieben Metern pariertere Jonas Sela jedoch mit all seiner Ruhe und Reaktionsschnelligkeit.</p>
<p>So ging es also mit einer beruhigenden Führung in die Pause, und die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt: Velbert schien fast schon aufgegeben zu haben, die Fortuna hatte durch die Führung Sicherheit gewonnen, kontrollierte jetzt Ball und Gegner. In der 72. Minute die Entscheidung: Nach einem Eckball köpfte wiederum Dahmani aufs Tor, und der Ball wurde laut Linienrichter erst hinter der Linie abgewehrt.</p>
<p>Nach dem zwischenzeitlichen 3-1 durch einen sehr schönen Schuss von Yilmaz aus 18 Metern machte Alassane Ouedraogo in der 85. Minute den Deckel auf das Spiel, als er den Ball aus kurzer Distanz ins Tor schieben konnte.</p>
<p><a title="Jubel in der Südstadt: 4-1 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5461524613/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5015/5461524613_1e9ca74c76.jpg" alt="Jubel in der Südstadt: 4-1" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Am Ende steht also ein Sieg für Köln, der unbedingt verdient war, weil Velbert nie zu seinem Spiel fand und seine zwei sehr guten Chancen in der ersten Halbzeit nicht verwerten konnte, während die Fortuna aus ihren vier Gelegenheiten  zwei Tore machte und damit den Gegner vorentscheidend anknockte.</p>
<p>Meine Spieler des Tages waren heute Hamdi Dahmani, der nicht nur zwei Tore erzielte sondern in der Zentrale des Kölner Spiels für Druck nach vorne sorgte, der sehr fleißige Fabian Montabell und Tevfik Furucu, der in der Defensive eine entschlossene Leistung bot.</p>
<p>Die Fortuna hat, nachdem RWE sich am Freitag ein überraschendes Unentschieden gegen Rhynern leistete, nun 15 Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz bei einem absolvierten Spiel weniger. Die Chancen auf den Aufstieg sind also ungefähr so gut wie die des FC Bayern auf die Deutsche Meisterschaft.</p>
<p><a title="Traurige Verlierer by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5461525177/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5293/5461525177_d0c8068fda.jpg" alt="Traurige Verlierer" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Zufriedene Fortunen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5461525939/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5297/5461525939_a1f211fb7c.jpg" alt="Zufriedene Fortunen" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Zufriedene Fortunen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5462130420/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5056/5462130420_690039bee1.jpg" alt="Zufriedene Fortunen" width="500" height="281" /></a></p>
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		<title>Iron &amp; Wine live im Gloria in Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 20:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor fast genau einem Jahr hatte ich DePedro live in Köln gesehen, gestern war ein anderer Künstler aus dem Umfeld von Calexico zu Gast: Sam Beam alias Iron &#38; Wine. Während DePedro sich noch mit dem kleinen Yard Club, einem Nebenraum der &#8220;Kantine&#8221; am Rande der Stadt  begnügen musste, durfte Iron &#38; Wine in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast genau einem Jahr <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/02/kurz-reingeschaut-depedro-im-yard-club-koln/">hatte ich DePedro live in Köln gesehen</a>, gestern war ein anderer Künstler aus dem Umfeld von Calexico zu Gast: Sam Beam alias Iron &amp; Wine. Während DePedro sich noch mit dem kleinen Yard Club, einem Nebenraum der &#8220;Kantine&#8221; am Rande der Stadt  begnügen musste, durfte Iron &amp; Wine in den schönsten Saal, den Köln zu bieten hat: das ehemalige Kino Gloria, mitten in der Innenstadt gelegen. Der Raum war gut gefüllt, wenn nicht sogar ausverkauft. Man merkt eben doch, wenn einer mal zwei kleinere Hits hatte, weil seine Songs in Soundtracks aufgenommen wurden: &#8220;Such Great Heights&#8221;, eine Coverversion, in &#8220;Garden State&#8221;, und &#8220;Flightless Bird, American Mouth&#8221; in einem der berüchtigten Twilight-Filme.</p>
<p>Twilight-Fans waren gestern aber keine zu erkennen, stattdessen das übliche Indie-Publikum, vielleicht im Schnitt ein bisschen weiblicher als bei anderen Bands. Ist halt doch ein Kuschelmusiker, quasi der musikpolitisch korrekte Damian Rice.</p>
<p>Beam begann das Konzert in kleiner Besetzung: nur er mit Gitarre, ein Mandolinist, ein Keyboarder und eine Backgroundsängerin. Mit dieser Combo gab er gleich zum Auftakt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FrSSKfro_C4">eine zarte Version</a> von &#8220;He Lays In The Reins&#8221;, des bekanntesten Stücks, mit Calxico aufgenommen und auf CD fast pathetisch.</p>
<p><a title="Iron &amp; Wine by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5434464376/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5059/5434464376_93ceb705ee.jpg" alt="Iron &amp; Wine" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Nach vier Stücken ergänzten dann vier weitere Musiker die Band und spazierten quer durch die alten und neuen Platten von Iron &amp; Wine.</p>
<p><a title="Iron &amp; Wine by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5433850609/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4146/5433850609_085bebc926.jpg" alt="Iron &amp; Wine" width="500" height="281" /></a></p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QFRgLX5FBns?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QFRgLX5FBns?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p>Die Interpretationen waren mal funkig, mal psychedelisch, mal traurig, aber immer präzise und vor allem zutiefst musikalisch und emotional. Sam Beam ist einfach ein toller Musiker, er hat eine gute Band um sich versammelt und er versteht es, einen Saal völlig ohne Worte für sich einzunehmen.</p>
<p>Ein einfach nur schönes Konzert, nicht weltverändernd, aber herzerwärmend. (<a href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150136588020962&amp;set=a.116521340961.126552.14358700961&amp;comments">Setlist</a>)</p>
<p><a title="Iron &amp; Wine by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5434464760/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4120/5434464760_eda5e667f9.jpg" alt="Iron &amp; Wine" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Iron &amp; Wine by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5434465502/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4097/5434465502_dda234f5e8.jpg" alt="Iron &amp; Wine" width="500" height="239" /></a></p>
<p>[UPDATE am 14.02. mit weiteren Videos des Kölner Konzerts]</p>
<p><object width="500" height="311"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-zI7c7cjYIg?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-zI7c7cjYIg?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="311"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="311"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5SpZNNKHQn8?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5SpZNNKHQn8?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="311"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="311"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NJlH74tL5XY?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NJlH74tL5XY?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="311"></embed></object></p>
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		<title>Fortuna Köln &#8211; Rot-Weiß Essen 0-1</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 12:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel muss ich über dieses Spiel zum Glück nicht schreiben, dafür passierte zu wenig und war das Ergebnis zu verdient, als dass man groß analysieren und deuten müsste. Seit den Abstiegen der Fortuna war ich noch nie so deprimiert wie nach der gestrigen Niederlage gegen eine keineswegs überragende Essener Mannschaft.

Mit der Aufstellung konnte mich Matthias [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel muss ich über dieses Spiel zum Glück nicht schreiben, dafür passierte zu wenig und war das Ergebnis zu verdient, als dass man groß analysieren und deuten müsste. Seit den Abstiegen der Fortuna war ich noch nie so deprimiert wie nach der gestrigen Niederlage gegen eine keineswegs überragende Essener Mannschaft.</p>
<p><a title="Spielankündigungsplakat der Mülltonns by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420703717/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5137/5420703717_1afcec3f4b.jpg" alt="Spielankündigungsplakat der Mülltonns" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Mit der Aufstellung konnte mich Matthias Mink noch überraschen: zwei Stümer in einem echten 4-4-2 mit Doppelsechs, Neuzugang Moussa Ouattara mit der Erfahrung von 61 Zweitligaspielen endlich auf dem Feld. Den Einsatz von Maycoll Canizales-Smith auf dem linken Flügel hatte ich nach den guten Leistungen von Alassane Ouedraogo in der Hinrunde auch nicht erwartet, aber in der Winterpause kann sich ja mal eine Position verschieben.</p>
<p>Die Aufstellung lautete dann also: Sela &#8211; Bartsch, Ouattara, Schäfer, Caspers &#8211; Schroden, Ende &#8211; Glaser, Canizales &#8211; Montabell, Ouro-Akpo.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420713889/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5015/5420713889_dba53df399.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="RWE dankt seinen Fans schon vor dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420715753/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5011/5420715753_5831ce3770.jpg" alt="RWE dankt seinen Fans schon vor dem Spiel" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Essener Block by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420725323/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5092/5420725323_8212eaf104.jpg" alt="Essener Block" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Nachdem die Fortuna eine Woche im Trainingslager in der Türkei verbracht hatte, von wo,  inklusive eines Testspielsiegs gegen den Regionalligisten FC Chemnitz, nur Gutes vermeldet wurde, waren die Erwartungen auch angesichts der offensichtlich wegen der Trainingseindrücke deutlich geänderten Aufstellung hoch. Leider wurden sie sofort enttäuscht.</p>
<p>Die Fortuna fand zu keinem Zeitpunkt jemals ins Spiel. Und das hatte nicht nur mit der Neuorientierung nach der Winterpause zu tun, sondern auch mit der Spielanlage: Von Beginn an wurde nicht versucht, das Spiel kontrolliert aufzubauen, um mit Flanken über die technisch starken Glaser und Canizales oder etwa einen nachrückenden Alex Ende aus der Distanz zum Erfolg zu kommen. Vielmehr wurden die Bälle lang in die Spitze auf die Stürmer geschlagen, sogar aus unbedrängten Situationen, ganz im Sinne der alten Trapattoni-Schule. Man könnte auch sagen: Gewonnene Bälle wurden freiwillig gleich wieder hergeschenkt. Falls das als taktische Maßgabe von Trainer Mink angeordnet worden war, dann war sie wenigstens nicht erfolgreich, und zwar ziemlich absehbar. Wenn Mink eine andere Spielweise vorgegeben hatte, wäre zu fragen, warum die Mannschaft ihm nach einem Trainingslager nicht folgte.</p>
<p>Essen stand in der Defensive sicher, machte nach vorne auch nicht viel, so dass das Spiel vor sich hinplätscherte. Lediglich drei Torgelegenheiten ergaben sich in der ersten Hälfte: Zwei für Essen, einmal strich der Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei, und eine für die Fortuna, als Alex Ende einen Freistoß schön in den Winkel des Torwartecks zwirbelte, der Essener Keeper aber mit einer guten Parade retten konnte.</p>
<p><a title="Alex Ende vor dem Freistoß by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421333690/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5292/5421333690_6ceab36a12.jpg" alt="Alex Ende vor dem Freistoß" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Das sollte die einzige echte Kölner Torchance während der gesamten Partie bleiben. Es war wie <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/10/germania-windeck-fortuna-koln-2-0/">in der Hinrunde gegen Windeck</a>: Die Fortuna kann sich gegen defensiv ordentlich stehende Gegner nicht durchsetzen. Und zwar &#8220;nicht&#8221; im Sinne von: gar nicht, überhaupt nicht, null. Mit Spielern vom technischen Beschlag eines Glaser, Montabell, Ende, Canizales oder Ouattara muss da spielerisch einfach mehr bei rumkommen. Und nach einem einwöchigen Trainingslager könnte man auch mal einstudierte Spielzüge erwarten &#8211; oder vielleicht auch einfach nur einen gut getretenen Standard. Wie man eine Ecke tritt, konnten sich die Fortunen gestern immerhin aus der Nähe von RWE beibringen lassen.</p>
<p><a title="Sela segelt unter einer Ecke durch by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420738425/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5174/5420738425_41097d868b.jpg" alt="Sela segelt unter einer Ecke durch" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Sela segelt unter einer Ecke durch by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420738937/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5255/5420738937_fd92830b24.jpg" alt="Sela segelt unter einer Ecke durch" width="500" height="333" /></a></p>
<p>So passierte das Unausweichliche: Essen kam in der zweiten Halbzeit immer mehr auf, spielte zunehmend zwingender nach vorne und schoss in der 85. Minute endlich das Tor. Bei einem Konter nach üblem Ballverlust von Ouattara, 30 Meter vor dem eigenen Tor, setzte Suat Tokat statt einer Flanke einen Lupfer an, als er wohl doch eher unabsichtlich unter den Ball trat. Der Ball ging über den korrekt ein paar Schritte vor dem Tor stehenden Jonas Sela, der die Flanke abfangen wollte, und fiel ins Tor.</p>
<p><a title="Essener Torjubel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421348494/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5095/5421348494_5728f1cbc5.jpg" alt="Essener Torjubel" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Sela geschlagen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421350370/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5100/5421350370_785bbfff88.jpg" alt="Sela geschlagen" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Essener Torjubel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421349388/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5132/5421349388_84ea2e4f28.jpg" alt="Essener Torjubel" width="500" height="333" /></a></p>
<p>In der Folge hätte der Essener Sieg noch höher ausfallen können, weil Köln logischerweise öffnete und Essen sehr gute Konterchancen fast im halben Dutzend versiebte oder an Sela scheiterte.</p>
<p><a title="Notbremse? by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421350766/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5251/5421350766_268e7d7dee.jpg" alt="Notbremse?" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Am Ende dieses Spiels steht ein hoch verdienter Sieg für eine Essener Mannschaft, die einfach deutlich abgeklärter und zielstrebiger spielte als die sicherlich prominenter und erfahrener besetzte Fortuna. Für die Fortuna haben sich mit dieser Niederlage alle Aufstiegsträume endgültig erledigt, die nur mit einem Sieg und einer folgenden Serie eventuell noch mal hätten konkret werden können. <a href="http://www.fussballdaten.de/oberliga/nrw/2011/18/">In der Tabelle</a> hat Köln nun 16 Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz (bei einem Spiel weniger) und steht auf Platz 9. Nach unten sind es hingegen nur neun Punkte auf einen Abstiegsplatz. Und wenn aus dieser Saison erst mal die Luft raus ist, weil das große Ziel verpasst wurde, dann sähe ich eher die Gefahr, dass man wie letzte Saison noch Punkte gegen den Abstieg braucht, stünden nicht zwei Absteiger heute schon fest und wären Schermbeck und Homberg nicht so schwach.</p>
<p>Nach dem Start von Deinfussballclub (DFC) vor inzwischen ziemlich genau drei Jahren, muss man festhalten, dass es den handelnden Personen nicht gelungen ist, die Mannschaft zu entwickeln, jedenfalls nicht in Richtung Erfolg. Eine sehr kurze Zwischenbilanz:</p>
<ul>
<li>Sportlich stagniert das Team trotz nennenswerter Investitionen in das Personal. Das gilt sowohl für den Tabellenstand als auch für die Spielweise.</li>
<li>Hoffnungsvolle junge Spieler versauern auf der Bank: Maouel, Dahmani, Remagen, Sanches, Kruth.</li>
<li>Unbequeme Spieler <a href="http://f3.webmart.de/f.cfm?id=3148276&amp;r=threadview&amp;t=3814633&amp;pg=1">werden von Trainer Mink aus der Mannschaft geworfen</a>, sogar das Wort &#8220;Mobbing&#8221; hört man auf der Tribüne, auch wenn es Mobbing von oben gar nicht gibt. Den Vorwurf der unzureichenden Kommunikation gibt es gegen Matthias Mink jedenfalls schon viel zu lange, als dass er komplett falsch sein könnte.</li>
<li>Die Mitgliederzahlen von DFC sinken kontinuierlich, das Konzept der sportlichen Mitbestimmung durch Fußballfans ist inzwischen nur noch reine Makulatur, die Stimmung im Forum defätistisch-ironisch.</li>
<li>Die harten Fortuna-Fans sind in Gruppen zersplittert, die sich auch gegen 2.000 Essener Fans nicht zu einem Block zusammenfinden wollen oder können.</li>
<li>Nach dem Abgang von Ultrax als Capo sind die Gesänge seltener und die Sprechchöre pöbeliger geworden. Außer platten Beschimpfungen der gegnerischen Fans oder Spieler kommt da wenig. Lediglich der SC Mülltonn macht in der Südkurve noch positive Stimmung.</li>
</ul>
<p>Exemplarisch für das vollständige Zerbröseln dieses so liebenswerten Vereins war gestern, dass nach dem Spiel nahezu alle Spieler sofort in die Kabine verschwanden, ohne zu den Zuschauern zu gehen. Früher war gerade der familiäre Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft einer der großen Pluspunkte der Fortuna, auch wenn da im Misserfolg schon mal überdeutlich geschimpft wurde. Ich will nicht das böse Wort von den &#8220;Söldnern&#8221; in den Mund nehmen. Aber gestern wurde klar, dass es kein Band mehr zwischen den auf und denen neben dem Platz gibt. Und wenn dann auch noch der Erfolg ausbleibt, dann macht es einfach keinen Spaß mehr, zur Fortuna zu gehen.</p>
<p><a title="Essener Jubel nach dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421352534/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5216/5421352534_81a4a0428f.jpg" alt="Essener Jubel nach dem Spiel" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Montabell im Interview by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420746939/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5018/5420746939_98afff3cd2.jpg" alt="Montabell im Interview" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Auswärtssieg by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421354862/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5218/5421354862_f13cf04ca7.jpg" alt="Auswärtssieg" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Wer nicht hüpft der ist kein Essener by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421358794/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5096/5421358794_cfecd1a917.jpg" alt="Wer nicht hüpft der ist kein Essener" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Feierabend by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5421362710/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5053/5421362710_63680127af.jpg" alt="Feierabend" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Mülltonns-Tribut an Christopher Möllering by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5420754985/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5211/5420754985_a6378738d4.jpg" alt="Mülltonns-Tribut an Christopher Möllering" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Alle meine Fotos vom Spiel auf Flickr: <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2011/02/05/detail/">http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2011/02/05/detail/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kündigst du noch, oder lebst du schon?</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2011/01/kundigst-du-noch-oder-lebst-du-schon/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 13:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[It's my life]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade im Umzug begriffen. Heute in vierzehn Tagen, wenn ich mit meiner Freundin zusammenziehe, werden aus zwei Wohnungen eine. Folglich mussten ein paar Verträge gekündigt werden, weil nur wenige Haushalte etwa zwei Energieversorger oder Festnetzanschlüsse benötigen.
Man mag mich nun naiv nennen, und man hätte bis zu einem gewissen Grad auch recht damit. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade im Umzug begriffen. Heute in vierzehn Tagen, wenn ich mit meiner Freundin zusammenziehe, werden aus zwei Wohnungen eine. Folglich mussten ein paar Verträge gekündigt werden, weil nur wenige Haushalte etwa zwei Energieversorger oder Festnetzanschlüsse benötigen.</p>
<p>Man mag mich nun naiv nennen, und man hätte bis zu einem gewissen Grad auch recht damit. Aber ich war erschüttert, mit welchen Fristen ich tweilweise konfrontiert wurde, als ich meine Verträge kündigte.</p>
<ul>
<li>Zunächst mein Mietvertrag: Ich wohne in einer Eigentumswohnung, die von einer Immobiliengesellschaft für die Eigentümer verwaltet wird. Der Vertrag, mit dem mein Wohnungsbesitzer sich verpflichtet hatte, die Wohnung zehn Jahre zu halten, lief im vergangenen Oktober aus. Seit Anfang des Jahres hatte ich mehrfach mit ihm telefoniert, und wir waren übereingekommen, dass ich ungefähr zum Jahreswechsel kündigen würde. Ihm kam das entgegen, weil er die Wohnung ohnehin verkaufen will, was sich ohne Mieter leichter bewerkstelligen lässt als mit. Also kündigte ich im Oktober zum 31. Januar 2011 &#8211; und bekam postwendend Antwort von der Immobiliengesellschaft: Man bedaure, aber ich könne vertragsgemäß erst zum 31. <em>Oktober</em> 2011 kündigen. Tatsächlich: Mein Mietvertrag von 2000 sieht vor, dass ich nur jährlich zum 31.10. kündigen kann. Klar, hab ich damals unterschrieben. Aber wie mieterfeindlich eine solche Vereinbarung ist, kann man daran erkennen, dass sie seit der Mietrechtsreform von 2001 gar nicht mehr getroffen werden darf. Alte Verträge behielten aber ihre Gültigkeit.<br />
Zum Glück ließ sich dieses Problem mit dem Einschreiten meines Besitzers halbwegs leicht regeln, der meine Kündigung dann doch akzeptierte.</li>
<li>Etwas komplizierter war es dann bei NetCologne, von denen ich Telefon und Internet beziehe. Ich bin dort seit 1998 Kunde, also quasi seit ihrer Gründung. Im Juni 2008 war ich dann mal in einen leicht günstigeren Tarif gewechselt. Ich hatte mich damals sehr geärgert, dass mir NetCologne diesen Tarif nicht von sich aus angeboten hatte, war aber bereit, dafür sogar eine zweijährige Mindestvertragslaufzeit zu akzeptieren. Nicht bedacht hatte ich, dass in den AGB versteckt die Regelung gefasst ist, dass sich der Vertrag um jeweils ein Jahr verlängert. Und tatsächlich hätte NetCologne gnadenlos für eine nicht mehr zu erbringende Leistung weiter Geld kassiert, wenn nicht meine Freundin ebenfalls bei NetCologne wäre: So konnten wir meine restliche Vertragslaufzeit auf ihren Vertrag übertragen.</li>
<li>Eigentlich nicht in direktem Zusammenhang mit dem Umzug steht mein Mobilfunkvertrag: Auch den wollte ich aber, wo ich schon mal dabei war, kündigen und den Anbieter wechseln. Pustekuchen! Nach mehr als einem Jahrzehnt Anbietertreue von meiner Seite ist T-Mobile der Meinung, dass ich den Tarif, für den ich damals ein Handy sowie die Telefonie- und Internetanbindung für zwei Jahre bis Februar 2011 vereinbart hatte, nun noch bis zum Februar 2012 weiterzahlen soll &#8211; natürlich ohne ein neues Handy oder eine Tarifreduktion zu bekommen. Ungefähr die Hälfte des Geldes will man also ohne Gegenleistung <em>für ein Jahr</em> weiterkassieren, weil man den entsprechenden Passus in den exakt letzten Absatz der AGBs geschrieben hat.</li>
</ul>
<p>Ich habe keine Ahnung, wie diese Unternehmen sich mit so lebensfeindlichen Knebelveträgen am Markt durchsetzen können. Mein Schluss ist jedenfalls, dass dieser Markt oder seine Regulierung nicht so richtig zu funktionieren scheint, wenn er Unternehmen groß werden lässt, die ihren Kunden das Geld lieber aus der Tasche ziehen, als sich ihnen gegenüber so zu verhalten, dass die Dienstleistung zu normalen Lebensbedürfnissen wie einem Umzug mit weniger als 15 Monaten Vorlauf passt. Ärgerlicherweise wird solches Verhalten aber sogar vom höchsten deutschen Gericht protegiert: <a href="http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/der-umzug-und-der-24-monats-telefonvertrag-323640">http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/der-umzug-und-der-24-monats-telefonvertrag-323640</a>.</p>
<p>Ich bin also im Unrecht, das ist mir klar &#8211; aber empört bin ich trotzdem.</p>
<p>Und so kam es mir gerade recht, als ich dieser Tage eine Mail vom Spektrum-der-Wissenschaft-Verlag bekam. Im März letzten Jahres hatte ich meinem Vater ein Jahresabo der &#8220;<a href="http://www.suw-online.de/">Sterne und Weltraum</a>&#8221; geschenkt. Hier ein Auszug aus der Bestellbestätigungsseite:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7094" style="border: 1px solid black" src="http://blogs.23.nu/bubbleboy/files/2011/01/suw.PNG" alt="Sterne und Weltraum" width="480" height="462" /></p>
<p>Also ich lese da: &#8220;DAUER: ein Jahr&#8221;. Nicht &#8220;erster Bezugszeitraum: ein Jahr&#8221; oder &#8220;Mindesbezugszeit: ein Jahr&#8221;. Irgendwie gibt eine befristete Abonnementslaufzeit für ein <em>Geschenkabo</em> ja auch verteufelt viel Sinn.</p>
<p>Umso erstaunter war ich, als ich die Mail des Spektrum-Verlags las, die mir in dieser Woche in die Mail flatterte:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr [mein Nachname],</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachricht.<br />
Wunschgemäß haben wir Ihr Abonnement unbefristet<br />
verlängert. Die Kündigung ist jedoch jederzeit zur<br />
nächst errreichbaren Ausgabe möglich.<br />
Wenn Sie noch Fragen haben, sind wir gerne für Sie<br />
da.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr<br />
Spektrum der Wissenschaft Leserservice</p></blockquote>
<p>&#8220;Wunschgemäß&#8221;????? Gestern abend schrieb ich eine indignierte, immerhin noch sachliche, aber doch sehr deutliche Mail zurück, dass ich ein Geschenkabo keineswegs &#8220;wunschgemäß&#8221; unbefristet weiterzahlen wollte. Erst heute klärte sich das dann als Irrtum auf: Mein Vater hatte das Abo verlängert, die Bestellbestätigung hatte der Verlag jedoch fälschlich an mich geschickt.</p>
<p>Kann passieren, aber wahscheinlich ahnte der Spektrum-Sachbearbeiter nicht einmal, in welcher Gefahr er nach dieser Vorgeschichte schwebte ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Iss meine Agfa Click, Instagram!</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 13:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[It's my life]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturoptimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Objects of my Home]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste Foto, das ich je schoss, ist verschollen. Es muss einen Papagei gezeigt haben; jedenfalls behauptet das jenes kleine Inhaltsverzeichnis, das ich als Grundschüler in meiner besten, krakeligen Handschrift auf die letzte Seite des einfachen Einsteckalbums schrieb, in dem ich die Abzüge immer noch bewahre.
Ich habe keine Ahnung, wo dieses erste Foto abgeblieben ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Foto, das ich je schoss, ist verschollen. Es muss einen Papagei gezeigt haben; jedenfalls behauptet das jenes kleine Inhaltsverzeichnis, das ich als Grundschüler in meiner besten, krakeligen Handschrift auf die letzte Seite des einfachen Einsteckalbums schrieb, in dem ich die Abzüge immer noch bewahre.</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, wo dieses erste Foto abgeblieben ist. Die anderen 10 Bilder des Films sind aber erhalten. Das zweite Bild zeigt zwei Enten einer wohl ausstellungswürdigen Art.</p>
<p><a title="Enten by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5296132659/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5289/5296132659_9490cb86c7.jpg" alt="Enten" width="500" height="496" /></a></p>
<p>Auch <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/sets/72157625557622863/">die anderen Fotos</a> zeigen, bis auf eines, Tiere. Ich nahm nämlich an einem Ausflug teil, den meine Mutter, eine Grundschullehrerin, mit ihrer Klasse in den Kölner Zoo unternahm.</p>
<p>Über die fotografische Qualität der Bilder kann man sich natürlich unterhalten, auch wenn sie heutzutage in keinem Instagram-Wettbewerb negativ auffallen würden. Was die Fotos aber besonders macht, das ist, dass sie mit einer MIttelformatskamera aufgenommen wurden. Zugegeben, die ebenso gültige Bezeichnung &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rollfilm">Rollfilm</a>&#8221; (120er) für dasselbe Format klingt schon etwas weniger spektakulär. Aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufnahmeformat#Mittelformatfotografie_.28120er.2C_220er_u.a..29">Mittelformat</a> bleibt Mittelformat, und das war auch um 1980 schon weitgehend vom Kleinbild verdrängt worden.</p>
<p>Umso tragischer, dass ich die Negative nicht mehr besitze, sondern nur noch Abzüge im Format 9&#215;9 cm, also fast unvergrößert. Mich würde sehr interessieren, was man aus den Negativen heute noch herausholen könnte, zumal einzelne Bilder durchaus einen naiven Charme haben, den ich mir auch in 50&#215;50 cm an meiner Wohnzimmerwand vorstellen könnte.</p>
<p><a title="Elefant by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5296134167/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5088/5296134167_26f29d683f.jpg" alt="Elefant" width="500" height="498" /></a></p>
<p>Warum aber überhaupt Mittelformat? Ich hatte damals noch keine eigene Kamera, die bekam ich wohl erst im mittleren Teenager-Alter, sondern verwendete Geräte meiner Eltern. Und das simpelste und robusteste, das meine Eltern zur Verfügung hatten, war die wiederum erste Kamera meiner Mutter: eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agfa#Clack_und_Click">Agfa Click</a> <a href="http://lippisches-kameramuseum.de/Agfa/Agfa_Click_II.htm">II</a>.</p>
<p><a title="Agfa Click II by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5297262826/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5163/5297262826_f9d63b5537.jpg" alt="Agfa Click II" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Dieses wundervoll einfache Gerät hat neben dem Auslöser genau einen Hebel, mit dem man zwischen drei Einstellungen wählen kann: Fokus 4 m bis unendlich bei sonnigem Wetter, dasselbe für bewölkt, und ein sozusagen wetterunabhängiger Fokusbereich von 2,5 bis 4 m.</p>
<p><a title="Einstellung von Entfernung und Blende by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5297267844/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5007/5297267844_7a526c7bd0.jpg" alt="Einstellung von Entfernung und Blende" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Das mechanische System ist genial einfach: Der Hebel bewegt ohne irgendeine Übersetzung unterschiedliche Blenden hinter der vorderen Objektiv-Linse. Die Blende für sonniges Wetter ist etwas kleiner als die für Bewölkung, und sie hat außerdem noch einen Blaufilter aus gelbem Glas. Für die sogenannte &#8220;Portraiteinstellung&#8221; mit kürzerem Fokus wird einfach eine Zusatzlinse in den Lichtweg geschoben.</p>
<p><a title="Blaufilter für Aufnahmen bei Sonne by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5296690373/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5085/5296690373_4ea64f3669.jpg" alt="Blaufilter für Aufnahmen bei Sonne" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Der Auslöser ist ein einfacher Hebel, mit dem man den Verschluss in einer Bewegung zunächst spannt und dann auslöst.</p>
<p><a title="Objektiv by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5297290170/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5250/5297290170_c2914690c2.jpg" alt="Objektiv" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Und diese Agfa Click II, mit der ich dunnemals im Kölner Zoo unterwegs war, schluckt nun eben 120er-Rollfilm, den sie quadratisch belichtet, sodass 12 Fotos auf einen Film gehen.</p>
<p><a title="Filmfach by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5296689023/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5204/5296689023_aa808c12b1.jpg" alt="Filmfach" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Jenes Schätzchen (und sogar noch ein anderes mit einem ausfahrenden Faltenbalg-Objektiv, dazu vielleicht später mal) holten meine Eltern an Weihnachten wie selbstverständlich aus dem Keller, als meine Freundin und ich stolz ihre neue <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holga">Holga</a> vorführten und von den Vorzügen des professionellen Mittelformats schwärmten. Heute ist es tatsächlich so, dass man mit der Abgabe eines Diafilms im Mittelformat selbst in Fachgeschäften Eindruck machen kann, wenigstens in Bensberg. Damals war das ein Film, der wegen seiner geringen Bilderzahl auf dem absteigenden Ast war.</p>
<p>Ich habe mir die Agfa Click II meiner Mutter ausgeliehen und werde demnächst mal ein paar Fotos schießen. Ich bin gespannt, welche Qualität man aus der <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/5296694639/in/set-72157625684385696/">doch schon recht mitgenommenen Linse</a> herausholen kann. Vor allem aber bin ich gespannt, welchen vielleicht speziellen Charme die mit ihr gemachten Fotos haben werden.</p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden.</p>
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		<title>Kurz reingeschaut: &#8220;Das Werk / Im Bus / Ein Sturz&#8221; im Schauspielhaus Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 08:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielhaus Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war gewarnt worden: vor Elfriede Jelinek. Ich war andererseits gelockt worden: von begeisterten Rezensionen, die dieser Inszenierung von drei Texten Elfriede Jelineks große Kraft und politische Wichtigkeit attestierten. Beides stimmte.
Die drei Texte von Elfriede Jelinek beschäftigen sich mit dem Verlust von Menschenleben, die von der Errichtung von Bauwerken verursacht wurden: Mit dem Tod von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war gewarnt worden: vor Elfriede Jelinek. Ich war andererseits gelockt worden: von begeisterten Rezensionen, die <a href="http://www.schauspielkoeln.de/stueck.php?ID=319&amp;tID=1902">dieser Inszenierung von drei Texten Elfriede Jelineks</a> große Kraft und politische Wichtigkeit attestierten. Beides stimmte.</p>
<p>Die drei Texte von Elfriede Jelinek beschäftigen sich mit dem Verlust von Menschenleben, die von der Errichtung von Bauwerken verursacht wurden: Mit dem Tod von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen während des Dritten Reichs bei der Fertigstellung des Tauernkraftwerks bei Kaprun in Österreich; mit dem Sturz eines Linienbusses in einen Krater, der sich aufgrund des Baus einer U-Bahnlinie 1994 in München auftat; und mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs.</p>
<p>Das könnte spannender Stoff sein, doch Jelinek gelingt es, jede Tragik wegzutexten, jede Emotion zu verquasen. Ihre Texte sind einfach nicht spannend. Genau genommen kann man ihnen nicht einmal folgen, wenn man sich anstrengt. Aber es entsteht auch kein Geist, der über den Worten schweben könnte, wenn Jelineks Texte ausreichend lyrische Qualität hätten. Das ist alles einerseits zu verkopft und andererseits zu platt, immer wieder mit feministischen Anspielungen durchsetzt, die aber aufgesetzt und verkrampft wirken.</p>
<p>Ganz anders die Inszenierung von Karin Beier: Die holt aus aus dem Text das meiste noch dann heraus, wenn sie ihn einfach ignoriert, zur bloßen Soundkulisse degradiert, wenn sie auf die guten, sehr präzisen Darsteller setzt oder einfach nur ein Spektakel auf die Bühne bringt.</p>
<p>Die Höhepunkte sind zweifellos die Tanzeinlage mit anschließendem Auftritt  <a href="http://www.zauberfloeten.de/">eines großen Männerchores</a> zum Ende des ersten Aktes. Es ist zwar unklar, was das alles sagen soll, aber es ist einfach gut dargeboten und eine willkommene Ablenkung nach über einer Stunde schweren Sprechtextes.</p>
<p>Im letzten Akt, wenn es um den Einsturz des Stadtarchivs in einem Text geht, den Jelinek als Auftragsarbeit für diese Aufführung schrieb, setzt Karin Beier die Bühne nach und nach unter Wasser, bis es knöcheltief steht und zwei Tänzer als Mutter Erde und als Geist des Wassers darin einen gewaltsam-erotischen Kopulationstanz platschen.</p>
<p>Doch gerade dieser letzte Akt führt vor, warum solch ein Unglück, mit all seiner Entstehungsgeschichte, kaum irgendwohin besser als nach Köln passt: Das Publikum johlt bei jeder Textpassage, die mal verständlich ist. Dass es sich dabei immer um die allerplattesten Gesinnungs-Aussagen handelt, stört nicht. Man hat den Eindruck, dass sich der Kölner daran ergötzt, sich selbst auf der Bühne zu sehen, und wenn es anlässlich des Verlusts von unschätzbarem Kulturgut ist. Hauptsache, man kann sich noch mal darin versichern, dass wir kleinen Bildungsbürger ja schon immer die da oben doof fanden. Dass wir sie gewählt haben, dass wir Teil des Systems sind? So viel Einsicht muss jetzt auch nicht sein. Also wird auch in die stillen Passagen hörbar hineingekichert, um jeden Ansatz von Schmerz und Einsicht im ewigen Karneval aufgehen zu lassen. Wie schön, dass man im Nachhinein wohlfeil klatschen kann und sich nicht im Vorhinein aktiv einmischen muss.</p>
<p>Und so bedient dann auch diese Inszenierung, so toll sie ist, letztlich den Willen des Kölner Bürgertums, sich buchstäblich zu Tode zu amüsieren, sich dabei aber für ach so überlegen und selbstironisch und selbstdistanziert zu halten. Und was für ein wichtiges Theater wir auch noch haben, guck mal, wir kommen sogar selbst drin vor, im <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1281431653309.shtml">Theater des Jahres</a>.</p>
<p>Wenn das zu zeigen die Absicht der Regisseurin war, dann ist es genial. Wenn nicht, dann weiß sie jetzt, dass sie in Köln an der falschen Adresse ist, wenn sie Selbstreflexion erreichen möchte. Wir finden doch immer was, um uns einzureden, dass wir uns amüsieren, nicht wahr? Ja ja, wir sind Zauberer.</p>
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