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	<description>SurfGuards Blog über das Leben in einer Blase aus Medien, Fußball und Musik</description>
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		<title>Pro und Contra Matthias Mink</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Deinfussballclub (DFC) wird schon wieder über den Trainer von Fortuna Köln abgestimmt. Gegen Matthias Mink gab es bereits im Dezember 2009 ein Misstrauensvotum, das von den DFC-Nutzern initiiert wurde. Damals sprach ihm die Mehrheit aber deutlich das Vertrauen aus, auch ich gab ihm meine Stimme. Im April dieses Jahres, als über die Vertragsverlängerung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Deinfussballclub (DFC) wird schon wieder über den Trainer von Fortuna Köln abgestimmt. Gegen Matthias Mink gab es bereits im Dezember 2009 ein Misstrauensvotum, das von den DFC-Nutzern initiiert wurde. Damals sprach ihm die Mehrheit aber deutlich das Vertrauen aus, auch <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/12/von-fans-wahren-fans-ultras-und-meiner-stimme-fur-matthias-mink/">ich gab ihm meine Stimme</a>. Im April dieses Jahres, als über die Vertragsverlängerung von Mink abgestimmt wurde, bekam er über 2/3 der Stimmen.</p>
<p>Erst kurz nach der Vertragsverlängerung zeichnete sich jedoch ab, dass die Fortuna in einer fast existenzbedrohenden Serie siegloser Spiele festhing. Am Ende sammelte man aus den letzten elf Spielen der Saison gerade mal zwei Punkte und entging dem Abstieg nur wegen der um zwei Tore besseren Differenz gegenüber Hüls. (Im nachhinein hielt Hüls am Grünen Tisch doch noch die Liga.)</p>
<p>In diese Negativserie hinein platzierte ein Nutzer den erneuten Vorschlag, Matthias Mink zu beurlauben. Warum kommt der Vorschlag erst jetzt zur Abstimmung? Als am 01.06. festgelegt wurde, welche Mitglieder-Abstimmung im Juli durchgeführt wird, hatte ein anderer Vorschlag noch mehr Unterstützerstimmen, der die Offenlegung des abgelehnten Vertragsangebots an den Fanliebling Cengiz Can forderte. Die Abstimmung wurde dann auch durchgeführt, allerdings gab DFC, als der Vorschlag eine Mehrheit der Stimmen erhalten hatte, bekannt, dass man das Vertragangebot nicht veröffentlichen werde, weil angeblich die Persönlichkeitsrechte von Can berührt seien.</p>
<p>Das hätte man nun aber auch vorher wissen können, so dass der Vorwurf im Raum stehen bleibt, dass DFC die Can-Abstimmung sehenden Auges benutzte, um die Mink-Abstimmung in den August zu schieben. In diesem Monat hat nämlich die NRW-Liga-Saison bereits begonnen, so dass jedem Abstimmenden klar sein muss: Wird der Trainer abgewählt, dann steht die Fortuna nach drei Spieltagen ohne den Übungsleiter da, der sich vor der Saison eine fast komplett neue Mannschaft zusammenstellen durfte, die um den Aufstieg spielen soll. Das Ziel Aufstieg könnte man dann wahrscheinlich abhaken.</p>
<p>Ich will dennoch meine Argumente pro und contra Mink abwägen, um zu einem sachlichen Urteil zu kommen, dieses Mal allerdings in anderer Form als letztes Mal: Ich werde die Argumente, die mich <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/12/von-fans-wahren-fans-ultras-und-meiner-stimme-fur-matthias-mink/">im Dezember 2009</a> bewogen hatten, für Mink zu stimmen, im Rückblick auf ihre Richtigkeit überprüfen. Punkte, die sich aus meiner Sicht als stichhaltig pro Mink erwiesen haben, markiere ich <span style="color: #008000">grün</span>, neutrale Punkte <span style="color: #3366ff">blau</span>, die für Mink negativen Punkte <span style="color: #ff0000">rot</span>.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff0000">Die Fortuna nimmt eine erkennbare, langfristig positive Entwicklung.  Unter Mink stieg sie zunächst (als Meisterschaftszweiter, weil der VfL  Leverkusen die Lizenzbedingungen nicht erfüllen konnte) in die NRW-Liga  auf, nachdem sie im Jahr davor noch gegen den Abstieg aus der  Verbandsliga gespielt hatte. Der Klassenerhalt war in der ersten  NRW-Liga-Saison nie ein Thema. In dieser Saison ist ein Platz im oberen  Tabellendrittel das Ziel, und dieses Ziel ist eindeutig in Reichweite.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Gott, was lag ich damals daneben! Die schon erwähnte Negativserie  ließ die Fortuna fast noch in die Verbandsliga absteigen. Von langfristiger Entwicklung kann also keine Rede sein.</li>
<li><span style="color: #ff0000">Die mannschaftliche Geschlossenheit war bis auf ein, zwei Partien bei allen Spielen dieser Saison erkennbar.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Auch das stellt sich aus heutiger Sicht anders dar. Die Mannschaft zerfiel in den letzten Spielen quasi. Es war erkennbar, dass der Zusammenhalt nur auf dem Erfolg gründete, aber nicht stark genug war, schwierige Phasen zu überstehen. Man hört, dass damals positive Führungsfiguren fehlten.</li>
<li><span style="color: #3366ff">Man erkennt nach einem etwas holprigen Start der auf wesentlichen  Positionen veränderten Mannschaft, welches System Matthias Mink spielen  lässt und wie dieses System mehr und mehr zu greifen beginnt.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Das System ist in der Tat erkennbar, ein 4-2-3-1 mit Mittelfeldpressing. Allerdings greift es in Heimspielen nicht, wenn der Gegner defensiv steht.</li>
<li><span style="color: #3366ff">Matthias Mink gelingt es, wenn auch nur über längere Zeiträume,  flexibel zu sein und sich zu ändern. Die Umpositionierung von Hamdi  Dahmani vom Flügel auf die Sechser-Position, der immer besser  funktionierende Einbau von Abdelkader Maouel in die Mannschaft, die  Umstellung auf zwei Spitzen: All das sind Veränderungen, die der  Mannschaft halfen.</span><br />
<em>Kommentar heute: D</em>as sehe ich heute neutraler. Zwar nimmt Matthias Mink auch mal Änderungen vor, aber nur sehr, sehr langsam &#8211; für meinen Geschmack zu langsam, wenn man schnell Erfolg haben will, wie es jetzt notwendig ist, und zudem mit vielen neuen Spielern noch viel wird erproben müssen.</li>
<li><span style="color: #339966">Das von Mink bevorzugte 4-2-3-1 mit Mittelfeldpressing funktioniert  auswärts ganz hervorragend (Bilanz in dieser Saison bislang 5-2-2).</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Auch wenn die letzten Auswärtsspiele der vergangenen Saison von einer verunsicherten Mannschaft verloren wurde, halte ich das System auswärts für erfolgversprechend. In dieser Saison gab es leider erst ein Auswärtsspiele, das bei Kleve mit 3-0 gewonnen wurde. Allerdings hat Kleve nach drei Spielen keinen Punkt auf dem Konto und 0:9 Tore&#8230;</li>
<li><span style="color: #ff0000">Junge Spieler entwickeln sich unter Mink immer wieder positiv und  bekommen Einsatzzeiten: Kevin Kruth hat es vom Superjoker zum kaum noch  verzichtbaren Sturmführer gebracht. Abdelkader Maouel tut der Mannschaft  sehr gut. Jan Gran kommt auch noch. Von Michael Khan hört man immer  wieder, dass er sehr gute Trainingsleistungen bringt. (Auf dem Platz ist  davon allerdings noch nicht viel zu sehen.)</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Das betrachte ich heute als Fehleinschätzung, lediglich bei Kevin Kruth bleibe ich bei meiner Meinung. Allerdings wird gerade der von Mink aktuell verunsichert, weil er vor der Saison gleich drei Konkurrenten vor die Nase gesetzt bekam, in den ersten drei Spielen trotz der Knipserprobleme von Said erst einmal von Anfang spielte und da noch ausgewechselt wurde. Alle anderen jungen Spieler sind entweder inzwischen gegangen oder haben kaum noch eine Chance auf einen Einsatz.</li>
<li><span style="color: #ff0000">Die Mannschaft hat unter und mit Matthias Mink die Kurve aus einer ganz, ganz schwierigen Saisonphase gekriegt.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Tja, und anschließend ist sie gleich wieder in die nächste ganz, ganz schwierige Saisonphase geschliddert.</li>
<li><span style="color: #ff0000">Das Spielsystem im Südstadion funktioniert erst in den letzten Spielen einigermaßen, aber noch lange nicht so gut wie auswärts.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Es deutet sich an, dass auch die neue Mannschaft Probleme hat, das Spiel zu machen. Mir scheint das ein Systemproblem zu sein.</li>
<li><span style="color: #ff0000">Matthias Mink denkt aus der Defensive heraus. Das ist zwar im  modernen Fußball weit weg von grundfalsch, aber auch gegen schlechte  Mannschaften wird oft mehr reagiert als agiert. Mir fehlt eine klarere  Spielphilosophie, wie die Mannschaft bei Ballbesitz agiert.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Nochmal dasselbe mit anderen Worten.</li>
<li><span style="color: #ff0000">Mink ist ein Sturkopf, obwohl er langfristig durchaus Veränderungen  vornimmt, beispielsweise wird in dieser Saison früher einwechselt als  noch letzte Saison.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Diesen Punkt müsste ich eigentlich doppelt rot machen, wenn das ginge. In einem doppelseitigen Artikel in der Sport-Bild zur Beurlaubungs-Abstimmung wurde Mink zitiert, dass er gerade jetzt nicht etwa mehr auf die DFC-User hören wolle. Das muss er vielleicht auch nicht tun, aber Widerspruch, so der Eindruck, lässt Matthias Mink auf seiner Meinung noch mal extra beharren.</li>
<li><span style="color: #3366ff">Wechsel dienen bei einer Führung fast ausschließlich der  Ergebnissicherung, nie dem Willen, die Entscheidung herbeizuführen,  indem man noch ein Tor nachlegt.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Das wird man abwarten müssen. In den ersten drei Spielen gab es unterschiedliche Signale.</li>
<li><span style="color: #3366ff">Die Zusammenstellung des Kaders, für die Mink auch verantwortlich  ist, ist nicht optimal. Es fehlt beispielsweise ein dritter,  ligatauglicher Stoßstürmer. Auch die beiden Sechserpositionen und die  Flügel sind zu dünn besetzt. Das ist nicht nur mit dem Etat erklärbar,  denn wenn ich ein 4-4-2 spielen möchte, zu dem Matthias Mink sich  bekennt, dann kann ich mich einfach nicht mit zwei Stoßstürmern  zufrieden geben.</span><br />
<em>Kommentar heute: </em>Auch hier heißt es abwarten. Der Kader ist zwar recht tief und ausgeglichen besetzt. Andererseits scheint ein Wunschspieler wie Tibor Heber doch nicht ins System zu passen. Unterm Strich machen die neuen Spieler aber schon den Eindruck, als sei mit ihnen mehr fußballerische Qualität ins Team gekommen. Vielleicht also doch eine Tendenz ins Grüne.</li>
</ul>
<p>Insgesamt muss ich sagen, dass mir nur die Hoffnung bleibt: die Hoffnung, dass Matthias Mink doch eine erfolgträchtige Taktik für Heimspiele auf der Tafel stehen hat, die Spieler sie irgendwann früh in der Saison auch erfolgreich umsetzen werden und es letzte Saison nur an der Qualität der Spieler lag.</p>
<p>Wissen kann ich das allerdings nicht. Vor der Saison hatte DFC immer wieder betont, dass sie mit Mink in die neue Saison gehen wollten, weil sie seinem sportlichen Konzept vertrauten. Ich bat dann im internen Forum darum, dieses sportliche Konzept einfach mal offenzulegen, was mir auch zugesagt wurde. Was eine Weile später kam, waren rund fünf Zeilen, in denen der Trainer in einem Newsletter seine Spielphilosophie beschrieb, sowie, auf den losbrechenden Proteststurm hin, ein paar vom DFC-Pressesprecher nachgeschobene Spiegelstriche, teilweise mit Banalitäten. Es gibt also bei der Fortuna kein niedergeschriebenes sportliches Konzept. Das ist mir für ein Wirtschaftsunternehmen wie DFC, das den Aufstieg in diesem Jahr eigentlich unbedingt braucht, zu wenig. Das ist mir auch vom sportlichen Alleinverantwortlichen zu wenig &#8211; und das ist der Trainer.</p>
<p>In der Summe würde ich deswegen gegen Matthias Mink stimmen. Tatsächlich enthalte ich mich aber, weil der Zeitpunkt einer Ablösung wie erwähnt ungünstig ist und die Saison fast sicher zerstören würde. Außerdem gibt es keine Alternative, die heute schon feststünde</p>
<p>Mir bleibt als Trost nur, dass sich auch DFC dem Erfolg der Arbeit von Matthias Mink vollkommen ausliefert &#8211; und im Misserfolgsfall deutlich mehr verlieren kann als ich. Ich kann eigentlich nur gewinnen, denn falls das System &#8220;Mink plus Geld für neue Spieler&#8221; doch greift, steigt die Fortuna vielleicht auf. Und wenn nicht? Mir hat&#8217;s auch in der Verbandsliga nicht so schlecht gefallen.</p>
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		<title>vonfashion: Die Torwartfrage</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 18:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fortuna-Style-Check mit vonjott
Mit großer Spannung erwartete ich die erste Show von NRW-Liga’s Next Topmodel im Südstadion. Der erste Eindruck: Gut dass wir nicht dem Vorschlag von DFC gefolgt sind, unsere Heimtrikots zu wechseln. Denn nur drei bekannte Gesichter waren unter den Fortuna-Models der Startformation, der Rest lauter Neuzugänge. Die nächsten Wochen heißt es also, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #ff00ff">Der Fortuna-Style-Check mit vonjott</span></h3>
<p>Mit großer Spannung erwartete ich die erste Show von NRW-Liga’s Next Topmodel im Südstadion. Der erste Eindruck: Gut dass wir nicht dem Vorschlag von DFC gefolgt sind, unsere Heimtrikots zu wechseln. Denn nur drei bekannte Gesichter waren unter den Fortuna-Models der Startformation, der Rest lauter Neuzugänge. Die nächsten Wochen heißt es also, Nummern und Namen lernen! Da es wenigstens bei dem bewährten rouge-blanche-en-vogue geblieben ist, habe ich eine reale Chance, bis zur Winterpause durchzublicken. Und ich muss mir keine Argumente aus den Fingern saugen, warum schlackeblau (was eine der vollkommen verrückten Farbideen der DFC-Führung war) irgendwie stylisch sein könnte.</p>
<p>Heute erhob sich also ein trendiges Rotweiß im Kölner Südstadion, um die Spitzenreiterposition in der NRW-Liga zu verteidigen. Gewonnen haben wir nicht, aber selbst die Aachener Mädchen haben kapiert, dass unser Auswärtstrikot absolut Granate ist. Sie versuchten, den Style zu kopieren, hatten aber das edle Gold mit Gelb ersetzt – und sahen billig aus. Tja.</p>
<p><a title="Aufwärmen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916268611/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4143/4916268611_bb120f2de7.jpg" alt="Aufwärmen" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Nun aber zum eigentlichen Kern des heutigen Fachbeitrags: Fortunas Torwart. Modelagentur Mink scheint auf Jonas Sela zu setzen, womit ich mich ganz und gar nicht einverstanden erkläre. Netter Junge, kann sicher was, aber! Sein Style hat meine neutral-sachliche Aufmerksamkeit zwar gefesselt, aber das ist nicht unbedingt gut. Denn das war kein atemloses Staunen, keine Bewunderung, sondern die Frage: Woran erinnert mich sein Kleid bloß?</p>
<p><a title="Wir danken unserem Team, trotz allem by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916401089/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4916401089_2d3d41c046.jpg" alt="Wir danken unserem Team, trotz allem" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ganz klare Sache: Denkst du dir dazu einen Hut mit Feder, dann fehlt nur noch der Degen und fertig ist das Musketier. Die Haare, Bärtchen, dazu weiße Socken mit weißen Schuhen…. Hm hm hm. Und dann dieses Grün! Grün, da denk ich an Wald, an Förster, an Werder Bremen, aber nicht an Fußball! Sorry Jonas, daran musst du echt noch arbeiten.</p>
<p>Ja, ich bin parteiisch und unfair, und das darf und will ich auch sein, denn meine erste Wahl fürs Fortuna-Tor ist und bleibt ganz klar mein Lieblingstorwart Christopher Möllering. Der hatte schon im Freundschaftsspiel gegen die Werkself vom Autobahnkreuz gezeigt, was er drauf hat. <a href="http://www.flickr.com/photos/palimphoto/4889043800/in/set-72157624593554663/">Hip aussehen in neongrünblau</a>, das schafft nur jemand mit genügend Selbstbewusstsein. Nach seinem Auftritt musste jeder mit ein bisschen Modesachverstand zugeben, dass er es echt drauf hat. Heute hat er, leider von der Mink-Model-Agentur nicht mit einer Sedcard ausgestattet, nur vor der Show zeigen können, wie casual professionelle Active Wear sein kann. Wieder hat mich die dezente Neonfarbwahl bezaubert: grellgrünrot an den Schuhen, der Rest Understatement. Das ist Fashion!</p>
<p><a title="Farbenfrohes Schuhwerk by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916263121/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4075/4916263121_8e34542901.jpg" alt="Farbenfrohes Schuhwerk" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Auch die Körperbeherrschung wie immer eine Wonne: Mölle.</p>
<p><a title="Mölle beim Aufwärmen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916262101/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4115/4916262101_4f4ea27018.jpg" alt="Mölle beim Aufwärmen" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Ich möchte das Augenmerk der modeinteressierten Leserin abschließend auf die Performance eines ehemaligen Aachener Models lenken: Tibor Heber. Er hat es geschafft, sich aus dem fauligen Zweitvertretungssumpf von gelbschwarzer Modeverirrung und schlechtem Geschmack heraus zu kämpfen und spielt nun für die Sieger (der Herzen), für uns. Danke für deine Leistung auf dem Runway, lieber Tibor! Das Tor gegen uns im März 2009 hab ich schon längst vergessen. Rotweiß steht dir viiiiel besser als kartoffelkäfer. Besonders schön finde ich, dass du ja schon mal als Jugendlicher bei uns gespielt hast. Herzlich willkommen zuhause!</p>
<p><a title="Neuer Lieblingsspieler by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916404623/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4142/4916404623_2ea2a8cd93.jpg" alt="Neuer Lieblingsspieler" width="500" height="333" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff">(von vonjott)</span></p>
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		<title>Fortuna Köln &#8211; Alemannia Aachen II 0-1</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 18:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh Gott! Ich bin in einer Zeitschleife gefangen! Es ist wieder Sommer 2009, und die NRW-Liga-Saison beginnt. Die Fortuna spielt auswärts erfolgreichen, teilweise sogar souveränen Konterfußball. Zuhause im Südstadion hingegen will so gar nichts gelingen. Die Mannschaft schafft es nicht, das Spiel zu machen, spielt zu wenige Torchancen heraus und verliert. Am Ende dann sitzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Gott! Ich bin in einer Zeitschleife gefangen! Es ist wieder Sommer 2009, und die NRW-Liga-Saison beginnt. Die Fortuna spielt auswärts erfolgreichen, teilweise sogar souveränen Konterfußball. Zuhause im Südstadion hingegen will so gar nichts gelingen. Die Mannschaft schafft es nicht, das Spiel zu machen, spielt zu wenige Torchancen heraus und verliert. Am Ende dann sitzen rotweiß gekleidete Spieler, als hätte eine höhere Macht sich gegen sie verschworen, frustriert auf dem Rasen rum, während sich im Hintergrund der Gegner abklatscht.</p>
<p><a title="Neue Saison, altes Bild by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916981814/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4140/4916981814_4c177fe314.jpg" alt="Neue Saison, altes Bild" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Neue Saison, altes Bild by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916980820/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4116/4916980820_cfb0db0964.jpg" alt="Neue Saison, altes Bild" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Sieht irgendwie alles bekannt aus, obwohl die Fortuna sich doch, dank einer satten Investition der Gesellschafter von Deinfussballclub, eine fast komplett neue Mannschaft zusammengekauft hat. In der Anfangsformation standen auch heute wieder acht neue Spieler. Bis auf drei Akteure ist also nur einer gleich geblieben: Matthias Mink, der bei den Fans heftig umstrittene Trainer. Und auch, wenn es mir fern liegt, nach zwei Spielen das Urteil über eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft zu fällen, waren die Parallelen zur vergangenen Saison heute unübersehbar.</p>
<p>Nach dem Spiel hieß es von offizieller Seite angeblich, die Fortuna sei in einem 4-3-3 aufgelaufen. Wer auch immer das möglicherweise angeordnet hatte, auf dem Platz sah es nicht danach aus. Da erkannte man in der Rückwärtsbewegung ein 4-2-3-1. Nur Chamdin Said blieb in der Offensive, Defensive und Mittelfeld rückten sehr eng zusammen, machten das Spielfeld flach, so dass das manchmal mehr nach einem 4-5-1 aussah, mit vielleicht 20 Meter zwischen den beiden Verteidigungslinien.</p>
<p>In der Vorwärtsbewegung rückte Hamdi Dahmani, hinter Said aufgeboten, oft weit nach vorne, so dass ein 4-4-2 mit offensiven Außen entstand, in der Mitte allerdings mit nur einem gelernten Stürmer.</p>
<p>Die Aufstellung (von links nach rechts): Sela &#8211; Canizales-Smith, Caspers, Habl, Bartsch &#8211; Schäfer, Ende  &#8211; Ouedraogo,  Dahmani, Glaser &#8211; Said.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916291811/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4138/4916291811_48b663f113.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ich habe seit dem Schlusspfiff eine Weile überlegt, wie ich das Spiel beurteilen soll. Die Mannschaft ist neu, kann noch nicht eingespielt sein. Andererseits ist der Aufstieg das erklärte Ziel, Matthias Mink hat sich für acht neue Spieler entschieden und auf ein paar in der letzten Spielzeit bewährte Kräfte bewusst verzichtet, beispielsweise auf Kevin Kruth, Frank Schroden oder Christopher Möllering. Ich will nicht jede dieser Entscheidungen kritisieren, ich kann die Trainingseindrücke nicht beurteilen. Aber eine Mannschaft, die den Aufstieg zum Ziel hat, die hat keine Punkte zu verschenken, also werde ich sie sofort an ihrem Maßstab messen. Und wenn es also das Ziel ist, erster oder wenigstens zweiter Aufstiegskandidat zu sein, dann war dieses Spiel: ein verdammtes Scheißdebakel.</p>
<p>Nach vorne ging sehr wenig, nach hinten wackelte alles. Aachen machte zu jedem Zeitpunkt des Spiels den gefährlicheren Eindruck, alleine vor der Pause klärten Fortuna-Spieler drei Mal auf der Linie. Andy Habl ließ sich in der Innenverteidigung immer wieder austanzen, vorne dagegen versägte Chamdin Said die große Chance kurz vor der Pause, eine schlechte Hälfte vergessen zu machen, als er alleine auf den Keeper zulief. Nachdem Said sich schon im ersten Spiel in Kleve keineswegs als eiskalter Knipser hervorgetan hatte und Habl erkennbar nicht zurecht kam, war mir unverständlich, warum beide zur zweiten Halbzeit wieder aufliefen.</p>
<p>In der 62. Minute durfte immerhin Montabell für Said sein Glück versuchen. Doch erst als Tibor Heber in der 75. und Kevin Kruth unmittelbar nach dem Gegentreffer in der 83. Minute ins Spiel kamen, entwickelte die Fortuna so etwas wie Druck auf das Aachener Tor.</p>
<p><a title="Fortuna - Alemannia II by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916967812/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4080/4916967812_2c58313882.jpg" alt="Fortuna - Alemannia II" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Das war natürlich viel zu spät, hätte aber sogar noch zum Ausgleich reichen können, wenn Kruth einen freien Kopfball nach weiter Flanke aus rund sieben Metern nicht am langen Pfosten vorbeigesetzt, sondern auf&#8217;s Tor gebracht oder quer gelegt hätte.</p>
<p>Eine kurze, etwas unschöne Szene folgte dieser: Denn wenn ich es richtig beobachtet habe, schimpfte Mannschaftskapitän Glaser nach dieser vergebenen Chance mit Kruth, der unwillig reagierte. Zwar hätte man aus der Chance mehr machen können, aber es kann in der Tat nicht sein, dass man einem fünf Minuten vor Schluss eingewechselten Spieler Vorhaltungen macht, wenn der die erste richtige Torchance nach längerer Zeit überhaupt für sein Team mit erarbeitet hat, selbst wenn er sie knapp vergibt</p>
<p>Ich will das nicht zu hoch hängen, aber man hört, dass die Kameradschaft in der Mannschaft vergangene Saison keineswegs so gut war, wie sie von manchem Spieler geschildert wurde, dass tragfähige Führungsstrukturen fehlten.</p>
<p>Bester Mann in der Elf der Fortuna war heute eindeutig Jonas Sela, der gleich ein paar 100%ige Chancen der Aachener vereitelte, indem er sich den Stürmern mutig entgegenwarf. Tibor Heber belebte während seiner kurzen Einsatzzeit das Spiel der Fortuna merklich. Stephan Glaser wirbelte auf der rechten Seite sehr einsatzfreudig, letztlich aber doch mit zu wenig Durchschlagskraft.</p>
<p><a title="Wolkenbruch über dem Südstadion by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916357147/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4134/4916357147_f7c7c390c4.jpg" alt="Wolkenbruch über dem Südstadion" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Stephan Glaser sauer by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916934826/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4116/4916934826_0694a865c9.jpg" alt="Stephan Glaser sauer" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Im Rückblick scheint nur ein gigantischer Wolkenbruch, der Mitte der zweiten Halbzeit über Köln niederging, die schon länger fällige Führung von Alemannia bis kurz vor Schluss verzögert zu haben.</p>
<p><a title="Wolkenbruch über dem Südstadion by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916353853/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4916353853_0152a1e8d3.jpg" alt="Wolkenbruch über dem Südstadion" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Wolkenbruch über dem Südstadion by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916350617/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4115/4916350617_af704da805.jpg" alt="Wolkenbruch über dem Südstadion" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Wolkenbruch über dem Südstadion by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916946694/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4114/4916946694_6c6a43ddff.jpg" alt="Wolkenbruch über dem Südstadion" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Unterm Strich ist klar: Es mus alles besser werden, und zwar schnell. Denn schon am nächsten Sonntag steigt das nächste Heimspiel, gegen den Aufsteiger VfB Homberg. Wenn dieses Spiel nicht gewonnen wird, dann könnte es eng werden für Mathias Mink. Aktuell läuft bei Deinfussballclub nämlich eine mitgliederinitiierte Abstimmung, ihn zu beurlauben. Die Abstimmung endet in der Woche nach dem Homberg-Spiel. Bislang, das hatte die Sport-Bild in ihrer aktuellen Ausgabe verraten, sind rund 50% der Stimmen gegen Minks Beurlaubung abgegeben worden. Das ist ein sehr schlechter Wert, denn bei den zwei bisher gelaufenen Abstimmungen über seinen Verbleib bei der Fortuna hatte er jeweils satte Mehrheiten von über 70% eingefahren. Dass die Zustimmung zu ihm gesunken ist, obwohl jeder weiß, dass eine Beurlaubung des Trainers zu Beginn der Saison sehr problematisch sein kann, lässt nachdenklich werden, zumal man erwarten kann, dass viele Mitglieder ihre Stimme erst kurz vor Schluss abgeben werden, um noch möglichst viele Eindrücke der Saison einfließen zu lassen.</p>
<p>Kleine Randanekdote: Trainer von Alemannia Aachen II ist seit dieser Saison Ralf Außem. Und just den hatte eine andere Mitgliederabstimmung in der Sommerpause vorgeschlagen, zur Fortuna zurück zu holen.</p>
<p><a title="Matthias Mink by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916357663/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4093/4916357663_9728e91f42.jpg" alt="Matthias Mink" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Wir danken unserem Team, trotz allem by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916410215/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4916410215_feceffe402.jpg" alt="Wir danken unserem Team, trotz allem" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Wolkenbruch über dem Südstadion by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4916348181/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4078/4916348181_7b22425646.jpg" alt="Wolkenbruch über dem Südstadion" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Alle <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2010/08/22/detail/">meine Fotos auf Flickr</a>. (Offizielle Spielfotos gibt es übrigens in dieser Saison nicht mehr.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sonnenstudiotussis dieser Stadt, gebt mir meine Öffentlichkeit zurück!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 12:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[priv]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss definitiv wieder mehr bloggen, und wenn es nur ist, um die ganzen guten Stories nicht den anderen zu überlassen, die sich wie ich darum bemühen, einer bekannten Geschichte einen bedenkenswerten Aspekt abzuringen.
Das war mir gestern oder vorgestern schon bewusst geworden, als ich darüber stolperte, dass Mario Sixtus schon lesenswert darüber geschrieben hat, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss definitiv wieder mehr bloggen, und wenn es nur ist, um die ganzen guten Stories nicht den anderen zu überlassen, die sich wie ich darum bemühen, einer bekannten Geschichte einen bedenkenswerten Aspekt abzuringen.</p>
<p>Das war mir gestern oder vorgestern schon bewusst geworden, als ich darüber stolperte, dass <a href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/08/erst-dienste-wie-street-view-m.html">Mario Sixtus schon lesenswert darüber geschrieben hat</a>, warum StreetView gut ist: Weil es nämlich dafür sorgt, dass die Öffentlichkeit weiterhin Öffentlichkeit bleiben, vielleicht sogar erst sein kann.</p>
<blockquote><p>Ein interessanter Effekt des Netzes ist es, theoretische Rechte in  praktische zu verwandeln. Das allgemeine Grundrecht auf freie  Meinungsäußerung machte sich beispielsweise in der Pre-Netz-Ära sehr  hübsch im Grundgesetz und in Sonntagsreden. Abgesehen von Flugblättern,  Leserbriefen und Stammtischansprachen hatte der gemeine Bürger  allerdings kaum eine Möglichkeit, von diesem Recht Gebrauch zu machen.  Das Netz hat nun dieses theoretische Recht in ein praktisches  verwandelt. &#8230;</p>
<p>Mit dem öffentlichen Raum verhält es sich ähnlich. Sich frei durch  Straßen und über Plätze zu bewegen ist unser aller gutes Recht und dazu  gehört auch, die darumstehenden Gebäude anzuschauen. Wem das nicht  passt, der kann sein Haus mit einem hohen Zaun oder einer Mauer umgeben.  &#8230; Das Netz gibt uns nun in Form von Diensten wie <a href="http://www.flickr.com/map">Flickr-Maps</a>, <a href="http://www.panoramio.com/">Panoramio</a>, <a href="http://sightwalk.de/">Sightwalk</a> oder eben <a href="http://maps.google.com/intl/en_us/help/maps/streetview/">Street View</a> die Möglichkeit, wenigstens virtuell auf Wanderschaft zu gehen, also endlich ausgiebig von unserem Recht Gebrauch zu machen.</p>
<p>Erst Street View und Konsorten machen den öffentlichen Raum wirklich öffentlich.</p></blockquote>
<p>Ich möchte noch einen weiteren Aspekt hinzufügen. Denn es gilt nicht nur, die Öffentlichkeit des öffentlichen Raums zu verstärken, sie auf ein Niveau zu heben, das sie vielelicht shcon lange haben sollte. Nein, es gilt vielmehr noch, allen Bemühungen entgegen zu wirken, die dem öffentlichen Raum seine Öffentlichkeit nehmen wollen.</p>
<p>Vorhin führte ich den Hund meiner Freundin vor die Tür. Das Tier ist a) alt und b) Dackel, was in der Kombinaion dazu führt, dass hier mehr der Hund mit dem Frauchenvertreter spazieren geht als umgekehrt. Er schnüffelt ausgiebig hier und dort, guckt immer wieder, ob es wirklich weitergeht, wenn ja, in welche Richtung und dackelt dann gemütlich hinterher. Jedenfalls ist er langsam. Gar kein Problem für mich, ich bin ja kein hektischer Typ.</p>
<p>Doch dann kam der Moment, als ich vor dem Sonnenstudio zwei Türen weiter stand. Davor saß die Sonnenstudiowärterin auf einem Stuhl auf der Straße und telefonierte. Es ging um Privates, wer mit wem, und warum <em>sie </em>denn <em>ihm</em> nicht einfach gesagt habe, dass er dieses oder jenes bitte tun oder lassen könne. Ich stand auf der Straße, direkt vor ihr, wartete auf den Dackel und hatte das Gefühl, in die Privatsphäre der Sonnenstudiotussi einzudringen &#8211; bis mir schlagartig bewusst wurde, dass es natürlich genau umgekehrt ist: Wie kommt diese Frau dazu, mein Recht einzuschränken, mit dem Hund meiner Freundin langsam über die Straße zu gehen? Wie unverschämt muss man eigentlich sein, meine schöne Öffentlichkeit mit seinem unwichtigen Privatgedöns einzuschränken?</p>
<p>Es gab einen kurzen Moment, da hätte ich mir gewünscht, der Hund wäre vor ihr stehen geblieben und hätte ihr ans Bein gepinkelt. Wenn du dich so benimmst, als sei die Straße deine Wohnung, dann benehme ich mich eben so, als seist du eine Laterne.</p>
<p>P.S.: Das schon mehrfach erwähnte Buch zum Thema: <a href="http://www.bookreporter.com/reviews/0312422164.asp">How To Be Alone</a>.</p>
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		<title>1. FC Kleve &#8211; SC Fortuna Köln 0-3</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 16:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Saisonauftakt in der NRW-Liga. Die spannende Frage aus Sicht der Fortuna-Fans war: Hat sich die Mannschaft gefunden? Vor der Saison hatte Deinfussballclub, der Investor hinter der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft, ordentlich Geld in die Hand genommen. Mit einem Saisonetat, der in der Spitzengruppe der Liga liegt, wurden deutlich über ein Dutzend neue Spieler geholt: Der Aufstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saisonauftakt in der NRW-Liga. Die spannende Frage aus Sicht der Fortuna-Fans war: Hat sich die Mannschaft gefunden? Vor der Saison hatte Deinfussballclub, der Investor hinter der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft, ordentlich Geld in die Hand genommen. Mit einem Saisonetat, der in der Spitzengruppe der Liga liegt, wurden deutlich über ein Dutzend neue Spieler geholt: Der Aufstieg soll her, muss es aus Sicht der Investoren wahrscheinlich sogar. Jedenfalls ist er das erklärte Saisonziel, an dem auch der Trainer gemessen werden soll.</p>
<p>In der Startaufstellung gegen Kleve standen mit Alex Ende, Hamdi Dahmani und Kapitän Stefan Glaser gerade mal noch drei Spieler der letzten Saison. Die Vorbereitung hatte diese neu zusammengestellte Truppe praktisch komplett vergeigt: Bis auf das respektable 0-2 im Testspiel gegen die erste Mannschaft von Bayer 04 hatte es keine positiv erwähnenswerten Ergebnisse gegeben. Schlimmes dagegen ließ ein 0-5 gegen die U23 des Effzeh befürchten, das wohlgemerkt bei einem Turnier zustande kam, in dem jede Partie in nur einer Halbzeit ausgespielt wurde, und ein 0-1 im letzten Testspiel beim Landesligisten SC Worringen.</p>
<p>Heute aber, als es gegen Kleve um Punkte ging, sah das dann doch (über den DFC-Livestream) sehr, sehr ordentlich aus. In der Defensive konnte die Fortuna gegen die (allerdings nicht sehr heimstarken) Klever den Ball ein ums andere Mal erobern, indem sie Überzahl in Ballnähe schuf, auch wenn Kleve insgesamt keinen übermäßig gefährlichen Eindruck machte. Das schnelle Umschalten auf die Offensive gelang dann sehr gut, das Spiel in die Spitze folgte einem erkennbaren Schema: Steilpässe die Flügel hinab, dann Flanken auf die Stürmer. So sollte man es in einem 4-3-3 wohl spielen, das Matthias Mink in Halbzeit 1 aufführen ließ.</p>
<p>Die Tore fielen dann jeweils kurz vor Ende der ersten und zweiten Halbzeit nach dem Schema: Flügelspiel, flacher Ball in die Mitte, Tor. Das 2-0 war ein souverän verwandelter Elfmeter, nachdem sich Hamdi Dahmani mit in einer tollen Einzelaktion in gute Schussposition gebracht hatte, aber klar umgerissen wurde.</p>
<p>Unterm Strich ein verdienter Erfolg, der vielleicht ein Tor zu hoch ausfiel. Aber wenn es der Mannschaft Selbstbewusstsein gibt, soll es mir recht sein.</p>
<p>Sehr spannend wird es sein, zu beobachten, wie die Fortuna in einer Woche zuhause gegen die U23 von Alemannia Aachen aussieht. Auch letzte Saison gab es auswärts viele Erfolge, wenn man den Gegner das Spiel machen lassen und ihn auskontern konnte. Mit dem Spielaufbau, zumal gegen konterstarke Mannschaften, tat sich die Fortuna dagegen schwer. Die Taktikumstellung vom 4-2-3-1 auf jetzt 4-3-3- oder 4-4-2 lässt aber hoffen, dass Matthias Mink dieses Problem analysiert und behoben hat. Ich werde im Stadion sein und anschließend berichten.</p>
<p>Bis dahin aber heißt es: <a href="http://www.fussballdaten.de/oberliga/nrw/2011/1/">Spitzenreiter, Spitzenreiter</a>, hey, hey!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fünf nach zwölf zwei</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 07:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Old Economy]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Flugzeugbauer U.S. Aerospace soll von einem Bietverfahren ausgeschlosen werden. Es geht darum, Flugzeuge im Wert einiger Dutzend Milliarden (!) Dollar für die amerikanische Luftwaffe bauen zu dürfen.
Die Frist für die Abgabe der Angebote war Freitag, der 09. Juli 2010. Um 14 Uhr.
Eingegangen ist das Angebot bei der zuständigen Abteilung am 09. Juli 2010. Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flugzeugbauer U.S. Aerospace <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2010/08/air-force-gas-passer-fight-somehow-gets-even-more-absurd/">soll von einem Bietverfahren ausgeschlosen werden</a>. Es geht darum, Flugzeuge im Wert einiger Dutzend Milliarden (!) Dollar für die amerikanische Luftwaffe bauen zu dürfen.</p>
<p>Die Frist für die Abgabe der Angebote war Freitag, der 09. Juli 2010. Um 14 Uhr.</p>
<p>Eingegangen ist das Angebot bei der zuständigen Abteilung am 09. Juli 2010. Um 14:05 Uhr.<br />
(U.S. Aerospace sagt, das Angebot sei um 13:30 Uhr auf dem Gelände der Luftwaffe gewresen, nur das Finden des konkreten Empfängers habe dann noch mal gedauert.)</p>
<p>Wenn ich sowas lese, denke ich mir immer: Alle in einen Sack und mit dem Knüppel drauf. Triffst du keinen Falschen.</p>
<p>Zum einen: Wie kann man so oberwahnsinnig sein und ein Angebot in Millardenhöhe auf die letzte Minute auszuliefern? Wenn ich in meinem Job ein Angebot für eine öffentliche Ausschreibung fertigstelle, dann lasse ich oft einen ganzen Tag Luft, wenigstens aber einige Stunden zwischen der vom Kurier garantierten Auslieferungszeit und dem Ablauf der Frist. Und da geht es um einige Nullen weniger vor der Komma.</p>
<p>Doch zum anderen: Welcher Beamte lässt sich für so ein Angebot eine Frist einfallen, die an einem Freitag um 14 Uhr endet? Wollte der zwischen 14 Uhr und dem Aufbruch ins Wochenende (vermutlich 90 Minuten später) schnell noch die eingegangenen Angebote checken und über ein paar Milliarden entscheiden? Wie willkürlich kann man&#8217;s bitte machen?</p>
<p>Und schlussendlich: Würde man als Auftraggeber wirklich ein möglicherweise besseres Angebot, das einem ein paar Milliarden Dollar spart, ausschließen, weil es fünf Minuten zu spät zugestellt wurde? Wenn ja, dann bitte ich darum, dass der Zuständige das den Steuerzahlern persönlich erklärt.</p>
<p>Und was würde überhaupt Eva Herman dazu sagen?</p>
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		<title>Ein niedlicher Gruß</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/08/ein-niedlicher-grus/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 18:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[It's my life]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturoptimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Objects of my Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja keineswegs alleine darin, ein großer Bewunderer der Kunst von Felix Reidenbach zu sein. Natürlich kenne ich ihn wegen seiner &#8220;Niedlichen&#8221;, die viele Jahre lang die letzte Seite der Spex veredelten (hier auf &#8220;20. Jahrhundert&#8221; klicken). Aber seine übrigen Arbeiten zeigen, dass die Niedlichen nur das philosphischste Werk eines tollen und kreativen Illustrators [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja keineswegs alleine darin, ein großer Bewunderer der Kunst von Felix Reidenbach zu sein. Natürlich kenne ich ihn wegen seiner &#8220;Niedlichen&#8221;, die viele Jahre lang die letzte Seite der Spex veredelten (<a href="http://www.dieniedlichen.de/">hier auf &#8220;20. Jahrhundert&#8221; klicken</a>). Aber seine übrigen Arbeiten zeigen, dass die Niedlichen nur das philosphischste Werk eines tollen und kreativen Illustrators waren: <a href="http://www.2d3d4d.de/">http://www.2d3d4d.de/</a></p>
<p>Dennoch: Die Niedlichen vermisste ich jahrelang so schmerzlich wie täglich. Da war es schon ein wahrer Festtag, als zu Beginn dieses Jahres Reidenbach selbst <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2005/02/antville-6888/#comments">bei mir im Blog kommentierte</a>, dass die Niedlichen eine zeitgemäße Wiederbelebung erfahren: Unter <a href="http://www.dieniedlichen.de/">www.dieniedlichen.de</a> postet Reidenbach in unregelmäßigen (und viel zu großen) Abständen neue Erlebnisse der Niedlichen.</p>
<p>Natürlich war es auch Ehrensache, im neuen Niedlichen-Shop ein Exemplar der &#8220;Schlecht besuchten Elphilharmonie Hamburg&#8221; zu bestellen, das seitdem schon, sehr würdig gerahmt, meine Wand ziert und dem ich jeden Tag zulächle.</p>
<p><a title="Schlecht besuchte Elbphilharmonie by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846934278/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4133/4846934278_4c8cd026f0.jpg" alt="Schlecht besuchte Elbphilharmonie" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Schlecht besuchte Elbphilharmonie by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846936420/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4151/4846936420_ae204e4ba4.jpg" alt="Schlecht besuchte Elbphilharmonie" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Schlecht besuchte Elbphilharmonie by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846316751/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4131/4846316751_3b91d76bcf.jpg" alt="Schlecht besuchte Elbphilharmonie" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Seit Freitag allerdings habe ich etwas noch viel Tolleres. Denn meine Freundin hat erfreulich gut aufgepasst, als ich ihr von den Niedlichen vorschwärmte: Wie die gerade durch ihre durch Überabstraktion die dargestellten Situationen in völlig klarem Licht zeigen. Und wie sehr Felix Reidenbach mein Lebensgefühl trifft, eine leichte, freundlich lächelnde Entfremdung von der Welt.</p>
<p>Und so blieb sie vor zwei Wochen beim Cover von Hans Nieswandts neuem Buch hängen, als sie, Buchhändlerin, den Prospekt mit den KiWi-Neuankündigungen durchblätterte: &#8220;<a href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462042313">DJ Dionysos</a>&#8220;. Das Cover war nämlich unzweifelhaft von Felix Reidenbach gestaltet! Ein neues Werk der Niedlichen! Ihrer spontanen Eingebung, dass das ein tolles Geschenk für mich sein könnte, folgte sie völlig zurecht, und so bin ich nach einem freundlichen Mailwechsel meiner Freundin mit Felix Reidenbach jetzt im sehr, sehr stolzen Besitz des voraussichtlich einzigen keilgerahmten Leinwanddrucks, den es von &#8220;DJ Dionysos&#8221; je geben wird, vom Künstler selbst bei der Druckerei in Auftrag gegeben und mit einem Echtheitszertifikat versehen. Mir gefällt besonders der Kontrast von Motiv und Medium.</p>
<p><a title="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot; by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846924430/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4130/4846924430_8399c0e0e1.jpg" alt="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot;" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot; by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846308561/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4153/4846308561_a4ee3d24f6.jpg" alt="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot;" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot; by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846309319/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4106/4846309319_6f9704b538.jpg" alt="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot;" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Echtheitszertifikat by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846931734/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4124/4846931734_849d8f30db.jpg" alt="Echtheitszertifikat" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a title="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot; by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846930822/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4085/4846930822_d51aebc8ef.jpg" alt="Leinwanddruck des Covers zu &amp;quot;DJ Dionysos&amp;quot;" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Und wenn es jetzt noch irgendetwas von Felix Reidenbach geben könnte, das ich noch sehr, sehr gerne haben möchte, dann ist das genau der handgeschriebene niedliche Gruß, den Felix Reidenbach der Sendung beilegte, und den meine Freundin partout selbst behalten will. Ich würd&#8217;s nicht anders tun.</p>
<p><a title="Ein niedlicher Gruß by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846319861/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4131/4846319861_329e55ab24.jpg" alt="Ein niedlicher Gruß" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Ein niedlicher Gruß by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4846940644/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4126/4846940644_a514a56a64.jpg" alt="Ein niedlicher Gruß" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Noch ein paar mehr Fotos meiner Felix-Reidenbach-Werke: <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/sets/72157624622928884/detail/">http://www.flickr.com/photos/surfguard/sets/72157624622928884/detail/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht Arbeit Spaß oder nicht Spaß?</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/07/macht-arbeit-spas-oder-nicht-spas/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 14:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[It's my life]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe ja ab und an Vorlesungen im Fach Projektmanagement. Meine Klausuren sind relativ einfach, wenn man bereit ist, die Inhalte der wichtigsten Folien zu lernen und bei der Vorlesung leidlich aufzupassen. Natürlich gibt es immer wieder auch Kandidaten, die einfach nicht lernen. Meist sind deren Klausuren eine relativ einfache, aber auch traurige Angelegenheit: Dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe ja ab und an Vorlesungen im Fach Projektmanagement. Meine Klausuren sind relativ einfach, wenn man bereit ist, die Inhalte der wichtigsten Folien zu lernen und bei der Vorlesung leidlich aufzupassen. Natürlich gibt es immer wieder auch Kandidaten, die einfach nicht lernen. Meist sind deren Klausuren eine relativ einfache, aber auch traurige Angelegenheit: Dann gibt es eben keine Punkte für die nicht oder vollständig falsch beantworteten Aufgaben(teile).</p>
<p>Aber noch nie hat eine komplett falsche Antwort mich so herzlich und durchaus wohlmeinend zum Lachen gebracht, wie die folgende.</p>
<p>Die Frage/Aufgabe lautete:</p>
<blockquote><p>Erklären Sie, wie Frederick Herzberg einen „Motivator“ und wie einen „Hygienefaktor“ definiert! Was fand Herzberg über den Unterschied zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit heraus?</p></blockquote>
<p>Die Antwort auf diese Frage lautete:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7001" style="border: 1px solid black" src="http://blogs.23.nu/bubbleboy/files/2010/07/machtarbeitspass.jpg" alt="machtarbeitspass" width="500" height="67" /></p>
<p>Das ist so weit neben der Frage, aber voll im Thema und hat gleichzeitig eine so banale Tiefe, fast Schwermut, dass ich mich wirklich schwer getan habe, keine Punkte zu geben. Außerdem kann ich mir nicht helfen, aber erinnert mich die Antwort ein bisschen hieran:  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zmRwMFUweC0#t=02m52s">http://www.youtube.com/watch?v=zmRwMFUweC0#t=02m52s</a></p>
<p>Hat jedenfalls meinen Tag gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein WM-Fazit: Close, but no cigar</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/07/mein-wm-fazit-close-but-no-cigar/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 16:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen gab es vermehrt auch kritische Stimmen zum Verlauf dieser Weltmeisterschaft für die deutsche Nationalmannschaft. Karl-Heinz Förster bemühte sich um die Wiederherstellung des Rufs des deutschen 80er-Jahre-Vorstoppers, und im Guardian wurde das deutsche 4-2-3-1 als reaktiv und unkreativ gescholten.
Mein WM-Fazit fällt gemischt aus. Zum einen war es natürlich herzerfrischend, eine deutsche Mannschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen gab es vermehrt auch kritische Stimmen zum Verlauf dieser Weltmeisterschaft für die deutsche Nationalmannschaft. Karl-Heinz Förster <a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/dfb-team/foerster-kolumne/foerster-karlheinz-kolumne-wm-suedafrika-deutschland-halbfinal-aus-spanien-michael-ballack-joachim-loew.html">bemühte sich um die Wiederherstellung des Rufs des deutschen 80er-Jahre-Vorstoppers</a>, und im Guardian wurde <a href="http://www.guardian.co.uk/sport/blog/2010/jul/09/world-cup-2010-tactics-the-question">das deutsche 4-2-3-1 als reaktiv und unkreativ gescholten</a>.</p>
<p>Mein WM-Fazit fällt gemischt aus. Zum einen war es natürlich herzerfrischend, eine deutsche Mannschaft mit einem Mittelfeld voller Twentysomethings und ohne Platzhirsch zu sehen. Andererseits wurde mir um das Alter insbesondere von Bastian Schweinsteiger auch zu viel Aufhebens gemacht: Man sollte immer berücksichtigen, dass Schweini ja schließlich erst 25 sei. Ja, genauso alt wie Michael Ballack bei der WM 2002. Mit 25 sollte man eben auch schon was können, wenn man denn ein Großer werden will, was Schweinis Anspruch spätestens seit der Saison 2003/04 ist. Übrigens ist Schweinsteiger derselbe Jahrgang wie Andrés Iniesta, der auch in dem Alter, das Sami Khedira heute hat, schon deutlich mehr leistete.</p>
<p>Und die hohen Siege über Australien, über England und Argentinien waren natürlich Balsam für die Seele. Das 4-1 gegen England wird voraussichtlich noch sehr lange auf <a href="http://twitpic.com/1j1ehb">meiner Spielstandstasche</a> stehen. Aber andererseits waren dies Siege gegen Mannschaften, die zu offensiv und teilweise taktisch minderbemittelt gegen uns antraten. Der Guardian weist zurecht darauf hin, dass in drei Spielen gegen defensiv gut organisierte Gegner (Serbien, Ghana, Spanien) der deutschen Nationalmannschaft genau ein Tor gelang, und das war ein perfekt getroffener Fernschuss.</p>
<p>Gestern gegen Uruguay konnte man sehen: Wenn Deutschland gegen einen mittelmäßigen Gegner Platz hat, dann fallen viele Tore, man gewinnt und sieht gut dabei aus. Wenn Deutschland aber gegen einen guten oder sehr guten Gegner antritt, dann tut sich die Mannschaft mindestens sehr schwer. So gewinnt man am Ende dann eben nichts.</p>
<p>Ich fasse es mal kurz: Deutschland muss aufpassen, nicht die Anna Kournikova des Weltfußballs zu werden.</p>
<p>Und da bin ich dann irgendwie am Ende auch bei Karl-Heinz Förster, der mit dem rumpeligsten aller deutschen Fußballstile in den 80ern zweimal im WM-Finale stand. Und das muss diese Mannschaft erst noch mal leisten. Ich traue es ihr zu, aber sie darf nicht zu selbstgefällig werden, weil sie ja ach so multikulti und ja so schön anzusehenden Fußball spielt. Der Verzicht auf einen Empfang am Brandenburger Tor ist deswegen ein guter Schritt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GWCoaT?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bewusste Erinnerungen an die Fußball-Weltmeisterschaften seit 1978. Die gedanken an &#8216;78 sind allerdings nur, dass ich für das Finale aufbleiben durfte und dass da unglaublich viel Papier auf dem Spielfeld lag. Von 1982 bekam ich die Schande von Gijón am Radio mit, an Halbfinale und Finale kann ich mich recht bewusst erinnern. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bewusste Erinnerungen an die Fußball-Weltmeisterschaften seit 1978. Die gedanken an &#8216;78 sind allerdings nur, dass ich für das Finale aufbleiben durfte und dass da unglaublich viel Papier auf dem Spielfeld lag. Von 1982 bekam ich die Schande von Gijón am Radio mit, an Halbfinale und Finale kann ich mich recht bewusst erinnern. Mit halbwegs erwachsenem Blick sah ich dann alle Weltmeisterschaften ab 1986.</p>
<p>Und ich muss wie viele andere sagen, dass diese Weltmeisterschaft aus deutscher Sicht schon jetzt eine der besten aller Zeiten ist, aus den oft genannten Gründen.</p>
<p>Allerdings würde ich Italia Novante bislang doch noch über der laufenden WM einstufen. Warum? 1990 war die Mannschaft einfach so gut, dass wir alle vorher wussten, dass wir die Chance, Weltmeister zu werden, nutzen müssen. Alles andere als der Weltmeistertitel wäre, ohne jede Arroganz und jede Geringschätzung des Glücks, das man bei einer Weltmeisterschaft haben muss, eine Enttäuschung gewesen. Der Erfolgsdruck war also ungleich größer, die Mannschaft hielt ihm stand, und schlug auf dem Weg immerhin auch Holland, England und Argentinien.</p>
<p>Außerdem war damals <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dTbMwJMqilI">der offizielle WM-Song</a> natürlich ungleich viel besser.</p>
<p>Falls allerdings Deutschland am Sonntag tatsächlich Weltmeister werden sollte, bin ich bereit, Klinsi, Rudi, Litti, Andy, Icke, Bodo, Lothar, Auge, den Kokser, den Golfer und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eMo28nyzI_0#t=05m10s">den deutschen Diego</a> vom Sockel zu stoßen und mit den dann größeren Helden von 2010 zu ersetzen.</p>
<p>Aber ich will nichts beschreien und werde die Zeit bis Sonntag auf jeden Fall sehr genießen, fast egal, wie es kommt.</p>
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		<title>Die Tabakindustrie tritt nach</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Terroristen des Alltags]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich halte mich für einen weitgehend toleranten Nichtraucher &#8211; auch wenn ich bereits die Tatsache, dass man als Nichtraucher seine Toleranz betonen muss, bevor man in Sachen Nichtraucherschutz argumentiert, für eine Verkehrung der gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten halte. Nun ist der Volksentscheid in Bayern aber eindeutig zugunsten des Nichtraucherschutzes ausgegangen, man könnte sich zurücklehnen und die Luft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte mich für einen weitgehend toleranten Nichtraucher &#8211; auch wenn ich bereits die Tatsache, dass man als Nichtraucher seine Toleranz betonen muss, bevor man in Sachen Nichtraucherschutz argumentiert, für eine Verkehrung der gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten halte. Nun ist <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,704602,00.html">der Volksentscheid in Bayern aber eindeutig zugunsten des Nichtraucherschutzes ausgegangen</a>, man könnte sich zurücklehnen und die Luft genießen, wenn sie nicht von wirrer Propaganda <a href="http://www.ni-muenchen.de/content/view/307/19/">der Tabakindustrie</a> weiter verpestet werden würde: &#8220;<a href="http://www.bayern-sagt-nein.de/">Bayern sagt NEIN! Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz beklagt Ergebnis des Volksentscheids und Ungleichbehandlung im Wahlkampf</a>&#8221; (kein direkter Link auf den Artikel möglich).</p>
<p>Gehen wir&#8217;s mal an.</p>
<blockquote><p><span>„Es ist uns nicht gelungen, die Aufklärungsarbeit, die eigentlich  Aufgabe der bayerischen Staatsregierung, allen voran des bayerischen  Ministerpräsidenten gewesen wäre, umzusetzen in eine ausreichende  Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler.“ kommentiert Franz Bergmüller,  Sprecher von Bayern sagt NEIN! Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz  das Ergebnis des Volksentscheides vom 4. Juli.</span></p></blockquote>
<p><span>Das sind für den ersten Satz einer Pressemitteilung sowieso schon mal erstaunlich viele Wörter. Immerhin gesteht man ein, etwas falsch gemacht zu haben &#8211; und wenn schon nicht, für die falsche Sache gekämpft zu haben, dann aber doch immerhin, seine Unterstützter nicht mobilisiert zu haben. Doch was soll der Schlenker mit der Aufklärungsarbeit? Welche Aufklärungsarbeit ist wohl gemeint? Vielleicht die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jQUNk5meJHs">jahrzehntelange Historie der Tabakindustrie im Leugnen</a> der Tatsache, dass Rauchen abhängig macht und Krebs verursacht? Auch auf der Website der Initiative findet man keinen Link, der etwa &#8220;Fakten zu den Risiken des  Passivrauchens&#8221; betitelt wäre.</span></p>
<p><span>Tun wir das aber mal noch als das üblich wirre Blabla von Leuten ab, die nie eine Pressemeldung zu schreiben gelernt haben. In der Folge geht es jedoch ernsthaft absurd weiter:</span></p>
<blockquote><p><span>Gleichzeitig deutet die erschreckend niedrige Wahlbeteiligung daraufhin, dass viele Leute nicht verstanden haben, automatisch für den Volksentscheid zu stimmen, wenn sie nicht zur Wahl gehen.</span></p></blockquote>
<p>Das ist nun nicht nur  falsch, sondern irreführend. Tatsächlich muss nämlich die Mehrheit der Abstimmenden einem Volksbegehren in Bayern zustimmen, damit es durchkommt. Es ist also keineswegs so, dass Enthaltungen für den Antrag gezählt werden. Wer nicht zur Wahl geht, stimmt in diesem Fall nicht stillschweigend dafür, sondern er unterwirft sich der Mehrheit derjenigen, die ihre Stimme abgeben.</p>
<p>Weiter im Text:</p>
<blockquote><p>„Guten Morgen, damit sind wir nun im Verbotsstaat angekommen“ erklärt Franz Bergmüller.</p></blockquote>
<p>Es ist schon ein rechter Nazi-Staat, der es seinen Bürgern verbietet, ihre eigenen Kinder zu schlagen, in der Kneipe in die Ecke zu pinkeln oder der sie in Straßenverkehrsordnung zu gegenseitiger Rücksicht verpflichtet. Ich meine, man muss sich das mal vorstellen: Zur Rücksicht! Verpflichtet! Wo bleibt da die Freiheit?</p>
<p>Herrn Bergmüllers Leider gehen weiter:</p>
<blockquote><p>„Zudem beklagen wir die massive Ungleichbehandlung, der wir durch das Volksentscheid-Gesetz ausgesetzt waren: das Gesetz hat uns als außerparlamentarischem Bündnis diverse Werbemöglichkeiten im Rundfunk und im TV sowie im Bereich der Großflächenwerbung nicht eingeräumt. Die Tatsache, dass nur im bayerischen Landtag vertretene Parteien dieses Recht haben, führte zu einer klaren Unverhältnismäßigkeit.“ stellt Bergmüller weiter klar.</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt, verstehe ich den Hintergrund dieser Klage nicht. Auch die Initiative Pro Rauchverbot wurde nicht von einer Landtagsfraktion getragen, sondern von der ÖDP angestoßen. Und selbst wenn: Falls es einer Initiative glingt, Unterstützung durch eine Landtagspartei zu bekommen, den Vertretern der anderen Seite aber nicht, dann könnte das bereits ein Hinweis darauf sein, dass die einen eine breitere gesellschaftliche Unterstützung haben als die anderen.</p>
<p>Am Ende wird eine schreiende Ungerechtigkeit beklagt:</p>
<blockquote><p>Letztendlich führe dieses Ergebnis dazu, dass lediglich ca. 20% aller Wahlberechtigten in Bayern über nur 15% der als Raucherkneipen deklarierten Gaststätten bestimmen.</p></blockquote>
<p>Zum einen ist es eine alte Taktik derjenigen, die in einer Wahl unterliegen,  die Stimmen der Gegenseite über die Wahlbeteiligung auf die  Gesamtbevölkerung umzulegen und so als sehr klein darzustellen. Doch  tatsächlich ist eine geringe Wahlbeteiligung gerade für die unterlegene  Partei eine Chance, die herrschenden Meinungsverhältnisse  durch eine hohe Mobilisierung ihrer Anhänger für den Moment der Abstimmung  umzukehren. Nicht mal das ist den Rauchverbotsgegnern aber gelungen, und  man muss den 20% (60% von 30%) entgegenstellen, dass gerade mal 10% der  Bayern sich haben aufraffen können, gegen eine Verschärfung des  Rauchverbots zu stimmen.</p>
<p>Doch zum anderen kommt es mir, selbst wenn ich der etwas kruden Äpfel-Birnen-Logik  des Textes folge, nicht so ungerecht vor, dass 20% bestimmen dürfen, was mit 15% geschieht.</p>
<p>Manchmal bin ich so müde. Nicht mal mit til verlieren können die. Aber immerhin der eine Kampf ist jetzt mal gewonnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kurz reingeschaut: &#8220;Das Leben ein Traum (was sonst)&#8221; im Kölner Schauspielhaus</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine mittelmäßige Saison im Kölner Schauspielhaus, vielleicht die schlechteste unter der Ägide von Karin Beier, wenn auch mit ein paar Höhepunkten. Zwei Abo-Aufführungen musste ich leider verpassen (&#8221;Wozuwozuwozu&#8221; und das Nathan-Gastspiel), ein paar hätte ich mir lieber gespart (&#8221;König Lear&#8220;, &#8220;Kasimir und Karoline&#8220;), dafür gab es zwei außergewöhnliche Inszenierungen als Highlights: die Chétouane-Inszenierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine mittelmäßige Saison im Kölner Schauspielhaus, vielleicht die schlechteste unter der Ägide von Karin Beier, wenn auch mit ein paar Höhepunkten. Zwei Abo-Aufführungen musste ich leider verpassen (&#8221;Wozuwozuwozu&#8221; und das Nathan-Gastspiel), ein paar hätte ich mir lieber gespart (&#8221;<a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/10/kurz-reingeschaut-konig-lear-im-schauspielhaus-koln/">König Lear</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/03/kurz-reingeschaut-kasimir-und-karoline-im-schauspielhaus-koln/">Kasimir und Karoline</a>&#8220;), dafür gab es zwei außergewöhnliche Inszenierungen als Highlights: die <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/01/kurz-reingeschaut-dantons-tod-im-schauspielhaus-koln/">Chétouane-Inszenierung von &#8220;Dantons Tod&#8221;</a> und die <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/11/kurz-reingeschaut-die-verwandlung-und-andere-erzahlungen-im-schauspielhaus-koln/">Kafka-Inszenierung</a>. Diese beiden Aufführungen spielten mit der Sprache, waren weit entfernt davon, traditionelles Sprechtheater zu sein, schafften es aber doch, mich zu begeistern und emotional tief zu packen.</p>
<p>Insofern hätte man vermuten können, dass auch &#8220;<a href="http://www.schauspielkoeln.de/stueck.php?ID=232">Das Leben ein Traum</a>&#8221; zu meinen Favoriten gehören könnte, doch es zeigte sich, dass wenn zwei das gleiche tun, es noch lange nicht das selbe ist. Wenn Laurent Chétouane nämlich seine Darsteller die Worte des Stücks gegen den Strich sprechen lässt und auf der Bühne ein Gewimmel erzeugt, das den Zuschauer verwirren soll, dann hat das einen erkennbaren Zweck: nämlich die Momente der Ruhe und Klarheit umso stärker hervorzuheben. Die Anstrengung lohnt sich dann.</p>
<p>Auch Jürgen Kruse, der Regisseur von &#8220;Das Leben ein Traum&#8221; lässt die Schauspieler Worte falsch betonen, streut sprachliche Verfremdungseffekte und sogar alberne Kalauer ein. Auch Kruse lässt ein paar Statisten die Bühne bevölkern, die hauptsächlich Bewegung und Hintergrundgeräusch erzeugen sollen. Aber ihm misslingen die Momente, wenn der Krach erstirbt. Da ist dann keine Klarheit, keine Schärfe, keine Präzision. Da ist dann einfach nur mal ein paar Sekunden Ruhe und akustische Erholung, bevor das Gebrabbel weitergeht.</p>
<p>Dabei bietet sich das spanische Stück aus dem 17. Jahrhundert für so eine Form der Inszenierung tatsächlich an: Der polnische Thronfolger Zygmunt wird von seinem Vater direkt nach der Geburt in einem einsamen Turm isoliert, weil die Sterne behaupten, er würde ein schlechter König werden. Um die Vorhersage zu testen, wird Zygmunt eines Tages doch als König auf Probe eingesetzt. Er besteht die Prüfung nicht, tötet sofort willkürlich einen Untertan, wird wieder betäubt, in seinen Turm verbracht, und man versucht ihm weiszumachen, dass er die Tage als Herrscher nur geträumt habe.</p>
<p>Das Bühnenbild zu diesem Tagtraum ist tatsächlich traum-, märchen- und fabelhaft gelungen: Ein schiefes Turmgestell, in dem Zygmunt halbnackt herumturnt, ein vergeistigter König in einer Bibliothek neben einem großen, sich drehenden, leuchtenden Globus, alles in ein seltsam deutliches Halbdunkel getaucht, das von scharfen Lichtstrahlen durchdrungen wird wie ein klarer Nachhimmel von Sternen. Toll!</p>
<p>Doch die Dauerverwirrung, in die die Inszenierung den Zuschauer des Zuschauer stürzt, indem irgendwo auf der Bühne ständig leise gesprochen, mit Schlüsseln geklappert, gesungen oder anderweitig Lärm gemacht wird, wenn Monologe mit Monotonie verwechselt werden, nervt aber einer gewissen Zeit nur &#8211; und diese Zeit zieht sich: Geschlagene vier Stunden mit nur einer Pause mutet Kruse den Zuschauern zu.</p>
<p>Vor der Pause bekommt man wenigstens noch in Grundzügen die Story mit. Nach der Pause aber geht alles unter, wohl auch wegen starker Textkürzungen. Das schöne Schlussbild, als Zygmunt, schließlich doch ein guter König geworden, an der Tafel sitzt, um ihn drei Frauen und eine (echte) Boa, nur von einer Kerze erleuchtet und Zygmunt diese Kerze auspustet, entschädigt nicht für die 75 Minuten purer Langeweile davor. Man bekommt einfach nicht mehr mit, was passiert.</p>
<p>Und wo nach der Pause zu stark gekürzt wurde, da vor der Pause zu wenig: Die Nebenhandlung mit zwei verworrenen Beziehungsgeschichten trägt kein bisschen zur eigentlich spannenden Haupthandlung bei. Hier hätte man locker ein bis zwei Stunde sparen können, ohne Kraft zu verlieren &#8211; im Gegenteil!</p>
<p>Am Ende ist diese Aufführung einfach nur selbstverliebt, sie mutet dem Zuschauer viel zu, nimmt ihm viel Energie, aber ohne ihm gleichviel oder gar mehr zurückzugeben. Das herausragende Bühnenbild wird mir im Gedächtnis bleiben, aber wenigstens zwei von vier an diesem Abend im Theater verbrachten Stunden waren einfach nur verlorene Lebenszeit.</p>
<p>Ich bleibe dem Schauspielhaus aber natürlich dennoch treu und habe mein Abo auch für die nächste Saison wieder verlängert. Ihr findet mich zu den Dienstags-Abo-Terminen in Reihe 15.</p>
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		<title>Fallhöhe</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[DFB_Team twitterte:
Übrigens: Noch nie ist eine deutsche Mannschaft in der Vorrunde einer WM  ausgeschieden. Sollte ein gutes Omen sein.
Liebes DFB-Team, so was nennt man nicht Omen, sondern Fallhöhe.
P.S. in eigener Sache: Demnächst wir&#8217;s hier wieder mehr Beiträge geben. Ich war nach dem letzten Beitrag erst im Urlaub und bin in den folgenden Wochen vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/DFB_Team/status/16778581686">DFB_Team twitterte</a>:</p>
<blockquote><p>Übrigens: Noch nie ist eine deutsche Mannschaft in der Vorrunde einer WM  ausgeschieden. Sollte ein gutes Omen sein.</p></blockquote>
<p>Liebes DFB-Team, so was nennt man nicht Omen, sondern Fallhöhe.</p>
<p><em>P.S. in eigener Sache: Demnächst wir&#8217;s hier wieder mehr Beiträge geben. Ich war nach dem letzten Beitrag erst im Urlaub und bin in den folgenden Wochen vom Büro immer quasi direkt in die WM-Abendübertragung gestolpert. Selbst an den Wochenenden gab&#8217;s ja keine freie Minute, die man nicht mit Fußball gefüllt hätte. Ich werde aber spätestens am Wochenende mal über meinen gestrigen Theaterbesuch bloggen, demnächst dann auch sonst wieder mehr.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>DerenFussballClub: Wie DFC den SC Fortuna Köln spaltet</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/05/derenfussballclub-wie-dfc-den-sc-fortuna-koln-spaltet/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 10:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[(Achtung: Laaaanges Posting!)

Am 3. April 2008 startete Deinfussballclub (DFC): Ein kommerzielles Projekt, das es sich auf die Fahnen geschrieben hatte, Fußballfans gegen Zahlung einer Mitgliedsgebühr zu ermöglichen, den traditionsreichen SC Fortuna Köln als „Co-Trainer“ und „Co-Manager“ in eine hoffentlich bessere und höherklassige Zukunft zu führen. Nicht zuletzt die eingenommenen Mitgliedsbeiträge sollten dazu beitragen, der Fortuna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Achtung: Laaaanges Posting!)</em><strong><br />
</strong></p>
<p>Am 3. April 2008 startete <a href="http://www.deinfussballclub.de/">Deinfussballclub (DFC)</a>: Ein kommerzielles Projekt, das es sich auf die Fahnen geschrieben hatte, Fußballfans gegen Zahlung einer Mitgliedsgebühr zu ermöglichen, den traditionsreichen SC Fortuna Köln als „Co-Trainer“ und „Co-Manager“ in eine hoffentlich bessere und höherklassige Zukunft zu führen. Nicht zuletzt die eingenommenen Mitgliedsbeiträge sollten dazu beitragen, der Fortuna einen Wettbewerbsvorsprung vor der Konkurrenz zu verschaffen. Vor gut einem Jahr wurde der Plan mit der Gründung der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH (SBG) dingfest gemacht, an der der Verein mit 51% beteiligt ist, die Deinfussballclub GmbH mit 49%.</p>
<p>Inzwischen ist die zweite Saison mit DFC fast vorbei: Zeit für ein weiteres Fazit, nachdem ich bereits zu Beginn dieser Saison <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/08/bedingt-abstimmbereit-dfc-und-die-demokratie/">einen kritischen Blick auf die Entwicklung des Projekts geworfen</a> hatte. Damals sagte mir Burkhard Mathiak, neben Geschäftsführer Dirk Daniel Stoeveken einer der beiden operativen Köpfe von DFC: Man wisse, dass man einige Dinge noch besser machen müsse, man nehme aber auch Kritik an und lerne jeden Tag hinzu. Ein Versprechen, das seitdem nicht mit Leben gefüllt wurde.</p>
<h3>The great divide</h3>
<p>Tatsächlich ist der Graben zwischen der DFC-Leitung und den Fans während der letzten Monate eher breiter geworden, wobei DFC sogar einen Zweifrontenkrieg führt. Da sind zum einen die im Forum aktivsten DFC-Mitglieder, die oft auch die kritischsten sind: Sie fordern von der Leitung die versprochene Transparenz und die Möglichkeit zur gestaltenden Einflussnahme als Co-Trainer und -Manager so unermüdlich wie erfolglos ein. Immer mehr wenden sich enttäuscht ab, neue kommen nicht nach: Die Mitgliederzahlen sind rückläufig.</p>
<p>Und da ist zum anderen die alteingesessene Fortuna-Fangemeinde, die DFC zu großen Teilen kritisch gegenübersteht. Insbesondere taten sich einige Fanblockbesucher von Beginn an schwer damit, den Einfluss, den sie in einem kleinen Verein wie dem SC Fortuna Köln durch den persönlichen Kontakt mit Vereinsverantwortlichen auf die Entwicklung des Clubs nehmen konnten, mit den Machern eines aus dem Nichts gekommen  Projekts und mit „Konsumfans“ aus aller Herren Ländern zu teilen. Immerhin diese Sorge war unbegründet &#8211; denn tatsächlich nehmen inzwischen weder die Altfans noch die DFC-Mitglieder echten Einfluss auf die Entwicklung der Fortuna.</p>
<h3>Kein Anspruch, keine Wirklichkeit</h3>
<p>Doch war es nicht genau das zentrale Versprechen von Deinfussballclub gewesen, seinen Mitgliedern ein reales Managerspiel zu bieten, sie sportliche und wirtschaftliche Entscheidungen treffen zu lassen, ihnen das „Management eines echten Fußballteams“ zu ermöglichen? Von diesem Versprechen ist im Alltag von DFC wenig übrig geblieben. Bereits zum Start vor zwei Jahren hatten Kritiker darauf aufmerksam gemacht, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen den DFC-Mitgliedern keine Rechte einräumen, außer an Abstimmungen teilnehmen zu dürfen. Ob oder welche Entscheidungen aber überhaupt zur Abstimmung kommen, ist ebenso wenig verbindlich geregelt wie die Frage, ob die DFC GmbH sich dem Ergebnis einer Mitgliederabstimmung eigentlich unterwerfen muss. De jure haben die DFC-Mitglieder also nur das Recht, dabei zu sein.</p>
<p>Optimisten wie ich waren der Ansicht, dass es sich DFC trotz der AGB de facto nicht würde leisten können, das implizit (und über die Werbung auch explizit) gegebene Versprechen zu ignorieren, seinen Kunden echte Mitbestimmung anzubieten. Was ich nicht ahnte war, dass DFC bis vor kurzem kein Versprechen würde brechen müssen, um dennoch nahezu unbehelligt von seinen Kunden den Verein nach Gutdünken umzugestalten. Die überwiegende Mehrzahl der Mitglieder stimmt nämlich ohnehin bei jeder Abstimmung im Sinne von DFC. Ob diese breite Zustimmung tatsächlich auf Grundlage fundierter und informierter Entscheidungen zustande kommt, oder ob sie das Votum kritikloser Jubelperser ist, wird zwar unter den kritischen DFC-Mitgliedern heiß diskutiert, spielt aber letztlich keine Rolle, wenn man eine pluralistische und demokratische Entscheidungsfindung als Basis von DFC akzeptiert: Jeder Abstimmungsklick ist gleich viel wert, egal ob er mutmaßlich informiert ist oder nicht.</p>
<p>DFC steuert die Abstimmungen dabei durchaus geschickt. Die Meinung der Leitung ist jedenfalls immer deutlich zu spüren, manchmal werden Abstimmungstexte tendenziös verändert: So wurde beispielsweise aus dem Mitgliederantrag, Jens Nowotny seinen Job als sportlicher Berater von DFC zu kündigen, die Abstimmungsfrage, ob Nowotny bleiben soll. Personalien werden immer erst dann zur Abstimmung gegeben, wenn der Vertrag bereits verhandelt ist und nur noch von der Zustimmung der Mitglieder abhängt. Eine offene Frage, ob mit Spieler X oder Trainer Y in Verhandlungen überhaupt eingetreten werden soll, wird man bei DFC nicht erleben. Das ist nicht illegitim, doch es lässt die Absicht klar erkennen, das Votum der Mitglieder mit der Kraft des Fast-schon-Faktischen zu lenken.</p>
<h3>Die Ohnmacht der Sieger: Wie DFC mit unliebsamen Mitgliedervoten umgeht<strong> </strong></h3>
<p>Wie wenig tief die basisdemokratische Gesinnung jedoch wirklich im Herzen der DFC-Macher wurzelt, wird immer dann offenbar, wenn ihnen ein Abstimmungsergebnis ausnahmsweise mal nicht in den Kram passt. Das kommt zwar selten genug vor, das Verhaltensmuster ist aber immer dasselbe: Man stellt sich tot und versucht erst einmal, das Thema auszusitzen, ohne zu handeln. Beispielsweise hatten die Fans in einem Überraschungscoup zur Abstimmung gebracht und entschieden, dass der Vertrag des Stadion-Caterers gekündigt werden soll. Diese Kündigung kann zwar frühestens zum Jahr 2012 erfolgen, aber die DFC-Leitung unterschätzte die Stimmung der Community und die Unzufriedenheit mit den Leistungen an den Wurst- und Bierständen, ließ die Abstimmung ohne nennenswertes eigenes Engagement im Forum laufen &#8211; und sah sich unerwartet damit konfrontiert, einem von ihr geschätzten Geschäftspartner kündigen zu sollen. Wochen nach der Abstimmung fragten Mitglieder im Forum nach, ob die Kündigung erfolgt sei? Antwort: Der Anwalt formuliere noch am Schreiben. Warum die Geschäftsführung einer GmbH bei der einfachen Kündigung eines befristeten Vertrags anwaltlichen Beistand braucht, wurde zwar nicht deutlich, aber mit der Antwort brachte DFC die lästigen Nachfragen vorläufig zum Schweigen. Erst als die Mitglieder fast vier Monate nach Abstimmungsende erneut nachfragten, trat Geschäftsführer Stoeveken im Forum auf und versicherte, die Kündigung sei gemäß der Abstimmung erfolgt. Die Tatsache, dass das eigentliche Schreiben bis heute nicht präsentiert wurde, ließ bei manchen Mitgliedern einen Restzweifel bestehen, ob die Kündigung denn wirklich gemäß dem Votum erfolgte und nicht DFC vielmehr darauf hofft, dass die Abstimmung bis zum Wirksamwerden der Kündigung wieder vergessen sein könnte.</p>
<p>Auch eine andere, vergleichsweise harmlose Abstimmung wurde von DFC zunächst ignoriert: Die Mitglieder beschlossen, dass der Standort der Kamera auf die Gegengerade verlegt werden soll, mit der jedes Spiel der Fortuna live für die DFC-Mitglieder gestreamt wird. Der Beschluss war bereits Anfang Dezember gefasst worden. Im April fragten Mitglieder nach, warum er eigentlich in den Heimspielen der Rückrunde nicht umgesetzt worden war? Antwort: Das Wetter sei zu schlecht gewesen, man habe schließlich auf der Gegengerade keine Überdachung. Das ist sogar richtig, aber das Abstimmungsergebnis war nicht gewesen, den Kamerastandort nur bei gutem Wetter zu wechseln. Zeit zur Vorbereitung hätte DFC ebenfalls monateweise gehabt, und eine aktive Kommunikation der DFC-Leitung, dass es (vielleicht sogar nachvollziehbare) Probleme bei der Umsetzung des Beschlusses gebe, hatte es nicht gegeben. Für das letzte Heimspiel der Saison wird nun möglicherweise doch noch ein Gerüst aufgebaut werden.</p>
<p>So verfestigt sich Abstimmung für Abstimmung der Eindruck, dass von der DFC-Leitung nur solche Mitgliederbeschlüsse aktiv umgesetzt werden, mit denen sie selbst einverstanden ist. Und die Abstimmungsgewinner sehen ohnmächtig, wie ihre schönen Siege ins Handlungsvakuum verdunsten.</p>
<h3>Änderung bestehender Abstimmungsergebnisse: Die letzten Tabus fallen</h3>
<p>Doch was soll die Leitung tun, wenn sie eine bereits getroffene Entscheidung ändern will? Ganz einfach: Die nächste Stufe der Ignoranz betreten und versuchen, den Mitgliedern diese Änderung möglichst unbemerkt unterzujubeln. Die DFC-Mitglieder hatten zur Transparenz von Spielergehälter bereits vor langer Zeit beschlossen, dass ihnen bei Abstimmungen über Vertragsabschlüsse zwar nicht die exakten Gehälter genannt werden sollten, wohl aber die Einstufung des Spielers in eine von vier Gehaltskategorien, deren oberste mit „1.500 – 2.500 €“ beziffert war. Vor kurzem fiel auf, dass die mit sportlichen Begriffen benannten Kategorien („Stammspieler“, „Führungsspieler“…)  keineswegs nur die sportliche Einschätzung des Spielers durch DFC wiedergaben, sondern dass auch steuerliche Aspekte wie die Länge der Anreise dazu führen konnten, dass ein Spieler zum Beispiel von der Stammspieler- in die Führungsspielerkategorie rutschte. Auf die Forderungen nach einer besseren Benennung der Kategorien spulte die DFC-Leitung zunächst das komplette, abgestufte Standardprogramm ab: Erst wird das Problem geleugnet, dann wird es als irrelevant dargestellt und schließlich wird behauptet, dass die Lage allen hätte klar sein müssen.</p>
<p>Irgendwann jedoch schien DFC auf die nicht nachlassenden Proteste einzugehen: Okay, man werde die Gehaltskategorien umbenennen; ab sofort heiße die unterste Kategorie von 1 &#8211; 400 € Gehalt einfach nur „1“, und die oberste Kategorie „4“ sei für Spieler mit einer Entlohnung ab 1.500 € vorgesehen. Alles schien in Ordnung, bis Mitglieder nachfragten, ob denn die ehemals beschlossene Obergrenze von 2.500 € bei der Umbenennung der obersten Kategorie nur anzugeben vergessen worden sei? Keineswegs, antwortete DFC, man habe sich entschieden, diese Obergrenze aufzugeben, um möglicherweise auch höhere Gehälter zahlen zu können.</p>
<p>Diese inhaltlich wesentliche Änderung war also mit voller Absicht in einer Mitteilung verborgen worden, die scheinbar nur eine reine Umbenennung der Gehaltskategorien kommunizieren sollte. Dass diese „Entscheidung“ nicht nur den Wortlaut sondern auch den Sinn der alten Mitgliederabstimmung ignorierte, nämlich zum einen niedrige Grundgehälter und hohe Punkteprämien zu zahlen und zum anderen den „Co-Managern“ eine Einschätzung der Spielergehälter zu ermöglichen, störte bei DFC offensichtlich niemanden. Erst auf weiteren, massiven Protest im Forum lenkte DFC ein: Man werde vor der nächsten Abstimmung, die diese Kategorie betrifft, „eine Lösung“ präsentieren. Dieses Versprechen ist nun zwei Wochen alt, und auch wenn es seitdem noch keine Abstimmung zu einem Spieler der Gehaltskategorie 4 gab, würde man sich angesichts der Wichtigkeit des Vorganges wünschen, dass hier schon lange Klarheit geschaffen worden wäre.</p>
<p>An diesem Beispiel wurde jedenfalls endgültig augenscheinlich, dass die DFC-Leitung die Mitglieder nur noch als störend wahrnimmt: Viel lieber würde man ohne die lästigen Abstimmungen durchregieren. Abstimmungen werden tendenziös vorbereitet, unwillkommene Entscheidungen werden ignoriert und Änderungen bereits getroffener Entscheidungen versucht man den Mitgliedern so unterzuschieben, dass die es nicht bemerken.</p>
<p>Tabus scheint es nicht mehr zu geben bei dem Bedürfnis, Fortuna ohne die Mitglieder zu führen, und das hat Auswirkungen: An der vielleicht wichtigsten Abstimmung der letzten Jahre, der Vertragsverlängerung mit dem umstrittenen Trainer Matthias Mink, nahmen gerade mal 1.000 der 8.000 aktiven DFC-Mitglieder teil. Dagegen ist jede Presbyteriumswahl ein Demokratiefest.</p>
<h3>Lässt der Hund zu, dass der Schwanz mit ihm wackelt?</h3>
<p>Allerdings: Bis zu einem gewissen Grad ist dieses Verhalten sogar verständlich. Denn hatte man bei DFC ursprünglich geplant, mit 30.000 Mitgliedern zu starten, was der Spielbetriebsgesellschaft nach Abzug von Veraltungskosten und Mehrwertsteuer satte 750.000 € Budget verschafft hätte, kann man bei den mittlerweile verbliebenen rund 8.000 Mitgliedern nur etwa 200.000 € einplanen. Dieser Betrag ist aber bei weitem nicht genug, um der Fortuna in der NRW-Liga einen relevanten Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen: Um halbwegs sicher in die Regionalliga aufzusteigen benötigt man einen Etat von über 1 Mio. Euro. Die Investoren hinter DFC hatten aber bereits hohe Anlaufkosten des Projekts, mussten zwei Jahre lang ihr Personal finanzieren, eine Website aufbauen und deren Betrieb sicherstellen – und zuletzt das Stammkapital der Spielbetriebsgesellschaft auf 1 Mio. Euro aufstocken; diese Auflage macht der DFB allen Regionalligisten. Warum also sollte die DFC GmbH sich mit ihren Entscheidungen noch länger nach 8.000 potenziell unberechenbaren Mitgliedern richten wollen, die doch bestenfalls 20% des NRW-Liga-Etats beisteuern – von der Regionalliga ganz zu schweigen?</p>
<p>Denn falls nächstes Jahr tatsächlich der offiziell angestrebte Aufstieg gelänge, müsste das Budget wohl eher in der Ecke von 5 Mio. € liegen: Eine Summe, für die man die etwa zehnfache Zahl von Mitgliedern bräuchte, um einen relevanten Anteil über Beiträge zu erwirtschaften. Das ist aber ausgeschlossen, wir reden immer noch von Fortuna Köln. Der Einfluss der DFC-Mitglieder auf die Entwicklung der Fortuna wird tendenziell also eher sinken, der Einfluss der Investoren aus dem Hintergrund und der Sponsoren eher wachsen.</p>
<p>Auch der Stammverein, der nominell immer noch mehrheitliche 51% an der Spielbetriebsgesellschaft mbH hält, hat schon länger keinen Einfluss mehr auf das Management seiner ersten Herrenmannschaft: Bei den aktuell laufenden Vertragsgesprächen für die nächste Saison waren Vertreter des Vereins nicht mal mehr anwesend. Auch das ist aus finanzieller Sicht nur folgerichtig, denn die 975.000 €, mit denen das Grundkapital der SBG aufgestockt wurde, kamen ausschließlich von Investoren hinter DFC; der notorisch klamme Verein steuerte keinen Cent bei. Zwar verzichtete DFC rein rechtlich auf die Erhöhung des Stimmrechtsanteils, der mit der Kapitaleinlage normalerweise verbunden gewesen wäre, um so der 50+1-Regel des DFB weiter zu genügen. Aber man kann sich ungefähr vorstellen, wie lautstark sich ein Verein noch in Diskussionen um den Betrieb seiner Fußballmannschaft einmischen wird, zu der er gerade mal noch den Namen und die Zulassung zur Teilnahme an einer DFB-Liga beisteuert, für deren Aufwände während der vergangenen zwei Saisons aber die Deinfussballclub GmbH und Sponsoren zu ziemlich exakt 99% aufkamen.</p>
<h3>Wie DFC im Verein ausmistete: Herakles oder doch nur zweiter Augias?</h3>
<p>Ob die schwindende Einflussnahme des Vereins Fluch oder Segen ist, muss sich auf Dauer noch zeigen. Auf der einen Seite ist es ein unbestreitbarer Verdienst von DFC, die bei der Fortuna vorgefundenen, für unterklassige Vereine typischen Strukturen aufgebrochen zu haben, die von Egomanie (ein ehemaliger Vorstand <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2009/08/kurz-nachgefragt-bei-felix-bably-ex-spieler-von-fortuna-koln/">stellte Spieler ohne Rücksprache mit dem Trainer an</a>), finanzieller Verantwortungslosigkeit (vor der letzten Saison gab es gültige Verträge mit gleich zwei Trainern) und intransparenter Buchführung geprägt waren: Noch auf der letzten Hauptversammlung des e.V. wurde den Mitgliedern kein Kassenbericht vorgelegt, der Kassenprüfer war nicht einmal anwesend; Zahlungen auf die Hand von Spielern an der ohnehin kaum vorhandenen Buchführung vorbei sollen gang und gäbe gewesen sein; und generell kann oder will der e.V. den Verbleib der aus verschiedenen Quellen eingenommenen Gelder seinen Mitgliedern bis heute nicht nachweisen, was die Entstehung verschiedener dunkler Gerüchte jedenfalls nicht behindert. Inzwischen hält sich selbst manch eingefleischter Fan mit Bargeldzuwendungen an den Verein zurück.</p>
<p>Und wenn also DFC an manchen Stellen die Fortuna einmal durchfegen musste, so ist andererseits auch nicht klar, welche Erfahrung die in der Spielbetriebsgesellschaft handelnden DFC-Verantwortlichen wirklich mit der Führung eines Fußballvereins haben, die spätestens nach dem angestrebten Aufstieg in die Regionalliga eine hoch anspruchsvolle Managementaufgabe werden wird. Bereits in dieser Saison zeigten sich Probleme, als die sportliche Leitung es versäumte, sich zu versichern, dass die Spielberechtigungen für alle eingesetzten Spieler tatsächlich vorlagen: Wegen des möglicherweise unzulässigen  Einsatzes von Winterzugang Nico Schmied gegen den VfB Hüls wurden der Fortuna erstinstanzlich die Tore und Punkte für den Sieg aberkannt; über die Berufung ist noch nicht entschieden. Außerdem beklagen sich Spieler über die Personalführung der SBG-Verantwortlichen: Während der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und auch das Verhältnis der meisten Spieler zum Trainer intakt zu sein scheint, ist die Unzufriedenheit mit den vertraglichen Ansprechpartnern bei manchem groß.</p>
<p>Schlussendlich ist die aktuelle DFC-Leitung schon rein zeitlich erkennbar überfordert. Letztlich sind es nur Burkhard Mathiak und Dirk Daniel Stoeveken, die bis auf ausführende Tätigkeiten wie die technische Websitepflege, den kompletten Laden schmeißen: von der Sponsorenakquise über die Personalführung und die Organisation der von der Stadt gemieteten Trainingsplätze bis hin zum Liveticker während der Spiele oder zur Moderation der Mitgliederforen. Dieser Einsatz fast rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche ist zwar menschlich anerkennenswert. Allerdings ist klar, dass dadurch auch Fehler entstehen können und wichtige Aufgaben vernachlässigt werden. Unterstützung wird aber auch dann nicht angenommen, wenn sie günstig zu haben ist. So bot sich ein arbeitslos gewordenes und aktives DFC-Mitglied an, für ein Praktikantengehalt nach Köln zu ziehen und die aufwändige und dringend nötige Moderation der Mitglieder-Community zu übernehmen. DFC schlug dieses Angebot aus.</p>
<p>Und natürlich ist es letztlich auch nicht so, dass die Spielbetriebsgesellschaft mbH strengeren Rechenschaftspflichten unterliegt als ein Verein. Im Gegenteil: Die wirtschaftliche Transparenz, die man vom Fortuna Köln e.V. als Mitglied wenigstens theoretisch noch einfordern könnte, können sich DFC-Mitglieder vielleicht wünschen, aber nicht fordern.</p>
<h3>Fortuna, viergeteilt</h3>
<p>Die Grundkonstellation wird sich in der nächsten Saison nicht ändern. Die Fortuna ist gerade dabei, ihr sportliches Saisonziel deutlich zu verfehlen. Man wollte die Spielzeit auf einem Platz im oberen Tabellendrittel beenden, muss nach dem Abzug der Punkt von Hüls und einer üblen Serie von bislang neun sieglosen Spielen aber froh sein, wenn man nicht noch ernsthaft gegen den Abstieg spielt. Ein Platz im Mittelfeld der NRW-Liga kann es zum Saisonende maximal noch werden, was rein quantitativ eine Stagnation gegenüber der letzten Saison bedeuten würde. Und auch die sportlichen Leistungen insbesondere im heimischen Südstadion waren viel zu wechselhaft, um neue Fans und DFC-Mitglieder in den benötigten Scharen anziehen zu können. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass die Mitgliederzahl weiter sinken wird, nur gebremst vom Zwang zur Schriftlichkeit und der vergleichsweise langen Kündigungsfrist von drei Monaten vor Ablauf eines Mitgliedsjahres.</p>
<p>Das Band zwischen DFC und den eingesessenen Fans ist ohnehin schon lange zerschnitten. Die Auftritte des Öffentlichkeitsbeauftragten Burkhard Mathiak im offiziellen „Heimspiel-Forum“ schwankten zwischen banaler Beschwichtigung („Wir stehen zum Trainer“, „Niemand kann mit der aktuellen Situation zufrieden sein“) und offener Konfrontation, wenn er der Fangemeinde regelmäßig vorhielt, wie viel schlimmer sie als alles sei, was er in einer früheren Tätigkeit bei Schalke erlebt habe. Der Ton ist inzwischen entsprechend rau, Mathiak heißt bei den Fans nur noch „der Schalker“. Einmal sagte er öffentlich, was die Fortuna brauche, sei nicht ein neuer Trainer, sondern seien andere Fans; mit den aktuellen hat er die Kommunikation jedenfalls schon öffentlich aufgekündigt, sofern sie über das Heimspiel-Forum erfolgt.</p>
<p>So stehen nach zwei Jahren DFC gleich vier Gruppierungen entfremdet nebeneinander: DFC, der alte Verein Fortuna Köln, seine Fans und die meisten der engagierten DFC-Mitglieder. Lediglich Verein und Fans halten noch zueinander, wenn auch oft im Wesentlichen nibelungenhaft. Die anderen Gruppen wollen nicht mehr viel miteinander zu tun haben, was DFC egal zu sein scheint, weil dessen einzige Chance es ist, die bislang aufgelaufenen Investitionen mit noch mehr Geld und zwei notwendigen Aufstiegen in den bezahlten Fußball zu retten. Auf diesem Weg ist das Konzept einer fanbestimmten Basisdemokratie aber genauso überflüssig wie eine Fangemeinde. Die TSG Hoffenheim macht’s vor.</p>
<h3>Potemkin all over again: Basisdemokratie nur als Fassade</h3>
<p>DFC wird also mit möglichst minimalem Aufwand versuchen, seiner Community noch ein paar Beitrags-Euro abzuringen. Für 200.000 € im Jahr kann man ruhig mal ein paar Stunden am Tag investieren, echte  Mitbestimmung aber wird es bei DFC nicht geben, dafür ist der Ertrag dann doch zu niedrig. Und so war es für einzelne Mitglieder mehr als ein amüsanter Treppenwitz, dass DFC im vergangenen Jahr eine von Mitgliedern betriebene Abstimmung mit dem Titel „Volle Transparenz“ massiv bekämpfte, die am Ende von der Mehrheit auch abgelehnt wurde – nur um wenige Monate später auf der Homepage mit dem Versprechen „100% Transparenz“ um neue Mitglieder zu werben und diese Mogelpackung als Reaktion auf Proteste im Forum tatsächlich noch in &#8220;volle Transparenz&#8221; umzubenennen. In your face!</p>
<p>Jedenfalls ist Fortuna Köln von „DeinemFussballClub“ schon lange zu „DerenFussballClub“ geworden, zum Spielball einiger unbekannter Investoren hinter DFC. Das Konzept ist von anderen Clubs bekannt, aber immerhin verbrämen weder Dietmar Hopp noch Red Bull ihre Absichten mit dem immer fadenscheiniger werdenden Versprechen, gemeinsam mit Sönke Wortmann den Fußball der Basis zurückzugeben.</p>
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		<title>Fortuna Köln &#8211; MSV Duisburg II 0-1</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 08:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche weigere mich, einen Spielbericht zu schreiben. Bereits letzte Woche hatte ich ja überlegt, einfach den letzten zu kopieren, dieses Mal kann der geneigte Leser das tatsächlich tun: Einfach den Spielbericht vom Match gegen Bielefeld 2 vor einer Woche nehmen, das Ergebnis austauschen und noch ergänzen, dass der einzige Gegentreffer gestern durch einen Elfmeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche weigere mich, einen Spielbericht zu schreiben. Bereits letzte Woche hatte ich ja überlegt, einfach den letzten zu kopieren, dieses Mal kann der geneigte Leser das tatsächlich tun: Einfach den <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/05/fortuna-koln-%E2%80%93-arminia-bielefeld-ii-0-3/">Spielbericht vom Match gegen Bielefeld 2 vor einer Woche</a> nehmen, das Ergebnis austauschen und noch ergänzen, dass der einzige Gegentreffer gestern durch einen Elfmeter zustande kam, den Christopher Möllering ziemlich unnötig und ungelenk verursachte. Ansonsten: Erste Halbzeit okay, keine Tore, zweite Halbzeit Katastrophe, null Spielfluss. Genau wie gegen Bielefeld.</p>
<p>Meine Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2010/05/16/detail/">http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2010/05/16/detail/</a></p>
<p>Die offiziellen Bilder von palim: <a href="http://www.flickr.com/photos/palimphoto/sets/72157623949768159/">http://www.flickr.com/photos/palimphoto/sets/72157623949768159/</a></p>
<p><a title="Frank Schroden ab by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4614131941/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3320/4614131941_d2eccbd479.jpg" alt="Frank Schroden ab" width="500" height="281" /></a></p>
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		<title>Nicht der Banker ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 16:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Old Economy]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Spiegel regt sich Autor Christoph Pauly wohlfeil, wenn auch keineswegs zu Unrecht darüber auf, dass auch für das Jahr Bankenkrise zahlreichen Bankern fette Boni zustanden. Allerdings verwechselt er Ross und Reiter, wenn er kritisiert, dass einige Banker in aktuell laufenden Prozessen Boni einklagen wollen, die ihnen vertraglich zustehen. Insgesamt geht es in zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen Spiegel regt sich Autor Christoph Pauly wohlfeil, wenn auch keineswegs zu Unrecht darüber auf, dass auch für das Jahr Bankenkrise zahlreichen Bankern fette Boni zustanden. Allerdings verwechselt er Ross und Reiter, wenn er kritisiert, dass einige Banker in aktuell laufenden Prozessen Boni einklagen wollen, die ihnen vertraglich zustehen. Insgesamt geht es in zwei Sammelklagen vor dem Londoner High Court um 50 Mio Euro, die von der Commerzbank nicht ausgezahlt wurden.</p>
<p>Auch wenn die Situation ein kleines bisschen komplizierter ist: Letztlich hatte die Commerzbank die Auszahlung verweigert, weil es der Bank damals bekanntermaßen schlecht ging. MIt 18,2 Milliarden Euro hatte der Staat beispringen müssen.</p>
<p>Pauly erweckt in seinem Artikel nun den Eindruck, als könnten es nur die besonders verdorbenen Banker sein, die in so einer Situation darauf pochen, dass Verträge einzuhalten seien. Tatsächlich aber ist der Fall ein Paradebeispiel für die Situationen, die entstehen können, wenn ein Unternehmen Prämien zahlt, die vom Erreichen indivueller, quantifizierter Ziele der Mitarbeiter abhängen. Kritiker des Bonussystems, zu denen regelmäßige Leser meines Blogs mich selbst auch zu zählen wissen,  führen nämlich genau solche Situation immer wieder als schlimmsten negative Folgen von Bonussystemen an: <a href="http://blogs.23.nu/bubbleboy/2005/10/antville-10004/">&#8220;Management by Objectives: Ziele erreicht, Unternehmen pleite</a>&#8220;. Die aktuellen Probleme waren also nicht nur vorhersagbar &#8211; sie waren tatsächlich vorhergesagt worden.</p>
<p>Christoph Pauly dagegen gibt sich empört:</p>
<blockquote><p>Die Anwälte der Finanzmanager argumentieren, dass viele ihrer Mandaten in Bereichen arbeiten, die durchaus profitabel waren. Es entspricht ihrer Mentalität, dass sie ausschließlich ihre eigenen Geschäfte optimieren. Was mit dem Rest der Bank passiert, ist ihnen letztlich egal.</p></blockquote>
<p>Es ist aber verfehlt, auf Banker einzudreschen, die von einem Incentivierungssystem vorgegeben bekommen, die Parameter X und Y zu optimieren, um ihren Jahresbonus zu erhalten, dass sie sich weder um den Parameter Z noch um die Gesamtsituation der Bank kümmern. Bonussysteme incentivieren Inseldenken, also muss ich das System ändern und kann nicht wohlfeil diejenigen kritisieren, die in dem System leben. Denen verlangt man nämlich ansonsten ab, auf ihr persönliches Wohlergehen zu verzichten, um das Ganze zu retten. Das kann aber nicht funktionieren, wenn der Banker nicht davon ausgehen kann, dass diese Entscheidung von allen anderen auch getroffen wird. Ansonsten ist nämlich der Ehrliche der Dumme: Er verliert als einziger seinen Bonus, und die Firma geht trotzdem den Bach runter. Nein, eine solche Entscheidung muss natürlich im Bezahlungssystem verankert sein.</p>
<p>Pauly weiter:</p>
<blockquote><p>Die meisten [klagenden Investmentbanker] sind schon wieder &#8230;gut im Geschäft&#8230; Sie zogen wie Söldner einfach zur nächsten Bank.</p></blockquote>
<p>Wenn ich nicht möchte, dass mein Geschäft von Söldnern in den Ruin getrieben wird, dann darf ich kein Bezahlungssystem anbieten, das Söldner anzieht, um mich dann hinterher über deren Mentalität zu beklagen.</p>
<p>Es ist doch ganz einfach: Wenn ich möchte, dass sich Mitarbeiter um das Gesamtwohl einer Firma sorgen, dann muss ich sie auch am Gesamtwohl der Firma beteiligen, und nicht am Erreichen isolierter Parameter. Ich kenne keinen Managementpapst, der das das nicht genauso predigen würde. Tatsächlich aber hat sich in weiten Teilen unserer Wirtschaft eine Philosophie durchgesetzt, die sich mit utilitaristischen und manchmal auch einfach nur bauernschlauen Argumenten sowohl von der forschenden Managementlehre als auch vom gesunden Menschenverstand abgekoppelt hat. Diese Philosophie gilt es zu kritisieren und zu ändern, nicht die darin handelnden Angestellten.</p>
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		<title>Fortuna Köln – Arminia Bielefeld II 0-3</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich könnte es mir leicht machen und dem geneigten Leser einfach empfehlen, meine Spielberichte der letzten Heimspiele zu lesen, darin den Gegner und das Ergebnis von heute zu ersetzen, die Anmerkungen über das Spiel und die aus der Mannschaft gelassene Luft aber weiterhin zu beachten. Bis auf mindestens 80% könnte man sich so der Wahrheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte es mir leicht machen und dem geneigten Leser einfach empfehlen, meine Spielberichte der letzten Heimspiele zu lesen, darin den Gegner und das Ergebnis von heute zu ersetzen, die Anmerkungen über das Spiel und die aus der Mannschaft gelassene Luft aber weiterhin zu beachten. Bis auf mindestens 80% könnte man sich so der Wahrheit auch des Spiels gegen Arminia Bielefeld II nähern: Wieder ein kraftloser, manchmal lustloser Auftritt der Fortuna, wieder ein Gegner, der seine Chancen entschlossener suchte und auch nutzte.</p>
<p>Wobei der Fairness halber gesagt werden muss, dass diese Einschätzung hauptsächlich für die zweite Halbzeit der heutigen Partie gilt. In der ersten Halbzeit zeigte sich die Fortuna verbessert, hätte auch verdientermaßen in Führung gehen können. Aber der Reihe nach.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592714656/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3275/4592714656_7858d44117.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Die Fortuna lief mal wieder im Minkschen 4-2-3-1 auf, wobei das, Tribünengerüchten zufolge, dieses Mal der Tatsache geschuldet war, dass Cengiz Can zu spät zum Aufwärmen erschienen war und schon aus disziplinarischen Gründen nicht in der Startelf auflaufen konnte. Der kurzfristig verletzte Kapitän Glaser wurde nicht wie zuletzt von Nuno Sanches ersetzt, sondern von Mario Schwarz, Hamdi Dahmani begann mal wieder auf links, also liefen diese elf Spieler auf: Möllering – Venekamp, Schroden, Marten, Furucu – Schmied, Ende – Schwarz, Maouel, Dahmani – Kruth.</p>
<p><a title="Stretchmaster Cengiz by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592075087/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3174/4592075087_3b548e560d.jpg" alt="Stretchmaster Cengiz" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Fortuna war von Beginn an feldüberlegen, und auch gute Chancen sprangen heraus: An einer gut geschlagenen Halbfeldflanke sprangen drei Fortunen vorbei (5), einen sich gefährlich senkenden Distanzschuss von Schmied konnte der Bielefelder Keeper nur mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenken (25.), einen Freistoß verpassten wiederum mehrere Kölner im Strafraum (32.). Die junge Bielefelder Mannschaft machte den Eindruck, als wolle sie sich das alles mal in Ruhe anschauen und, solange nicht Entscheidendes passierte, erst mal ein paar Schlüsse ziehen.</p>
<p>Die Konsequenz war dann ab Minute 35 zu sehen: Bielefeld spielt entschlossener nach vorne, kam zu nun auch zu guten Möglichkeiten. Ein Distanzschuss pfoff noch knapp am entfernten Torgiebel vorbei, doch eine Minute vor dem Halbzeitzeitpfiff war alles zu spät: Ein Freistoß aus der rechten Mitte der Kölner Hälfte schlug Bielefeld in den Strafraum, dort wurde er mit dem Kopf verlängert, ein Angreifer stand frei vor dem Tor, traf nur die Latte, doch den Abpraller verwertete ein Mannschaftskamerad endlich zum 1-0.</p>
<p><a title="Bielefelder Jubel nach dem 0-1 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592703522/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1193/4592703522_42ae476259.jpg" alt="Bielefelder Jubel nach dem 0-1" width="500" height="281" /></a></p>
<p>In der Pause wechselte Matthias Mink Cengiz Can nun doch ein, nahm dafür Mario Schwarz heraus. Erfolg konnte diese Maßnahme aber nicht mehr zeigen, weil nur fünf Minuten nach der Pause Bielefeld aus dem Mittelfeld einen Steilpass auf den durchgestarteten linken Außenverteidiger spielte, der zog frei auf Möllerings Tor zu und schob souverän zum vorentscheidenden 2-0 ein.</p>
<p><a title="Bielefelder Jubel nach dem 0-2 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592085373/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3245/4592085373_d302551ccc.jpg" alt="Bielefelder Jubel nach dem 0-2" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Über den weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit kann man den Mantel des Schweigens legen: Die Fortuna brachte keinen vernünftigen Spielzug mehr zustande, was sich am deutlichsten vielleicht daran zeigte, dass selbst Kevin Kruth einen (nicht mal ungefährlichen) Weitschuss ansetzen musste, anstatt wie gewohnt mit Zuspielen gefüttert zu werden. Cengiz Can gab sich mehrfach verärgert, war selbst aber auch in manchen Situationen zu eigensinnig. Es ergab sich bis auf einen weiten Freistoß, den Lars Marten am langen Pfosten direkt nahm aber vorbei setzte, keine gute Torchance mehr für die Fortuna. Das Aufbauspiel wurde von Bielefeld erstickt, die Fehlpässe häuften sich, der letzte Wille war nicht erkennbar.</p>
<p><a title="Cengiz will den Ball by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592712658/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1178/4592712658_e152842933.jpg" alt="Cengiz will den Ball" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Unterm Strich war es ein einschläferndes Bild des Elends, aus dem erst das 3-0 der Bielefelder aufschrecken konnte: Ein guter Diagonalpass auf den rechten Flügel, eine scharfe Hereingabe an den kurzen Pfosten, eine Direktabnahme und die endgültige Entscheidung in der 85. Minute.</p>
<p><a title="Bielefelder Jubel nach dem 0-3 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592713154/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3284/4592713154_462fe1e1f9.jpg" alt="Bielefelder Jubel nach dem 0-3" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Bielefeld zeigte alle Qualitäten, die ein Aufsteiger aus der Oberliga haben muss: Eine engagierte, bewegliche Defensive, ein klares Spiel in die Spitze, schnellfüßige Abnehmer für Diagonalpässe auf die Flügel und vor allem eine konsequente Chancenverwertung. Insofern war das für die Fortuna, die für das nächste Jahr den Aufstieg als unmissverständliches Ziel ausgegeben hat, kostenloser, wenn auch im sportlichen Ergebnis bitterer Anschauungsunterricht.</p>
<p>Und eins ist inzwischen auch klar: Das selbstgesteckte Saisonziel Platz 6 kann die Fortuna kaum noch erreichen. Es sind zwar noch vier Spiele zu spielen, aber sieben Punkte Rückstand auf Rang 6 ließen sich wohl nur mit einer Siegesserie noch aufholen, auf die zu hoffen die Mannschaft derzeit keinen Anlass gibt. Besonders ärgerlich: Mit der heutigen Niederlage hat die Fortuna bis auf weiteres eine negative Saisonbilanz, eine Niederlage mehr als Siege eingefahren.</p>
<p>Das nächste Heimspiel, schon am nächsten Sonntag gegen die zweite Mannschaft des MSV, wird mein letztes für diese Saison sein, anschließend bin ich im Urlaub. Und ehrlich gesagt: Nach den deprimierenden letzten Spielen bin ich froh, wenn es vorbei ist.</p>
<p>Meine Fotos vom Spiel: <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2010/05/09/detail/">http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-taken/2010/05/09/detail/</a><br />
Und die offiziellen Fotos von palim: <a href="http://www.flickr.com/photos/palimphoto/sets/72157624025164470/">http://www.flickr.com/photos/palimphoto/sets/72157624025164470/</a></p>
<p><a title="Da hätte der Ball reingemusst by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4592713402/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1284/4592713402_aa3afcaaed.jpg" alt="Da hätte der Ball reingemusst" width="500" height="281" /></a></p>
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		<title>Kurz reingeschaut: &#8220;Das Fest&#8221; im Kölner Schauspielhaus</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 08:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich meine: Irgendwas muss man sich doch denken, wenn man den Dogma-Film fürs Theater adaptiert? Sowas wie: &#8220;Auf der Bühne kann ich die Emotionen viel unmittelbarer zeigen.&#8221; Oder: &#8220;Ich lasse auf der Bühne zeitgleich geschehende Szenen parallel ablaufen und verstärke so noch das Dogma-Gebot des &#8216;hier und jetzt&#8217;&#8221;. Oder: &#8220;Ich nehme die den Zuschauern bekannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine: Irgendwas muss man sich doch denken, wenn man <em>den</em> Dogma-Film fürs Theater adaptiert? Sowas wie: &#8220;Auf der Bühne kann ich die Emotionen viel unmittelbarer zeigen.&#8221; Oder: &#8220;Ich lasse auf der Bühne zeitgleich geschehende Szenen parallel ablaufen und verstärke so noch das Dogma-Gebot des &#8216;hier und jetzt&#8217;&#8221;. Oder: &#8220;Ich nehme die den Zuschauern bekannte Filmhandlung als Rahmen, in dem ich die Charaktere noch stärker herausarbeite.&#8221; Jedenfalls muss ich ja glauben, dass ich mit dem Medium Bühne  diesem unfassbaren Meisterwerk von Film eine weitere Dimension, eine neue Erkenntnis, eine klarere Sichtweise abgewinnen kann.</p>
<p>Ein paar dieser Gedanken sind Jan Hein (Dramaturgie) und Dieter Giesing (Regie) für <a href="http://www.schauspielkoeln.de/stueck.php?ID=258&amp;tID=1564">die Kölner Inszenierung von &#8220;Das Fest&#8221;</a> vielleicht schon durch den Kopf gegangen: Da gibt es parallel montierte Szene, da gibt es Szenen von großer emotionaler Kraft, da gibt es eine Polonäse der Darsteller außen rund um den Publikumssaal, und da gibt es vor allem ein tolles Ensemble.</p>
<p>Aber die Regie schafft es über weite Teile, diesen herausragenden Stoff mit einer zutiefst konventionellen Sprechtheaterinszenierung viel weiter vom Zuschauer wegzurücken, als es der Film vormachte. Denn wenn Dogma 95 sich gegen die Wirklichkeitsentfremdung des modernen Kinos richtete und der Film &#8220;Das Fest&#8221; es genau durch den Einsatz dieser Mittel und durch eine erstklassige Regie vorbildhaft schaffte, den Zuschauer in ein erschütterndes Familiendrama mitten hineinzuziehen, so erlaubt es Dieter Giesing den Kölner Zuschauern, sich vom Geschehen zu distanzieren, wenigstens ermöglicht er es ihnen. So schaffen es einige Zuschauer tatsächlich, an den traurigsten Stellen zu lachen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass beim Sehen des Films auch nur ein Zuschauer weltweit in einem unpassenden Moment die Mundwinkel nach oben gezogen hat.</p>
<p>Dass die Regie diese Aufführung verhunzt, ist vor allem schade für die Schauspieler. Denn was die leisten, merkt man erst nach dem Ende der Aufführung: Dann fällt es wirklich schwer, Felix Vörtler, der den Vater Helge gibt, seinen hochverdienten Applaus zu spenden, weil man ihn noch so sehr mit seiner Rolle identifiziert. Das ist bei Carlo Ljubek leichter, weil natürlich Christian der Held des Stücks ist. Ljubek zeigt ihn als tief erschütterten, zerrissenen, verzweifelt trotzigen Mann. Da ist durch all die männliche Entschlossenheit noch viel von dem Kind zu spüren, das so verbrecherisch verletzt wurde. Große Schauspielkunst! Und Lina Beckmann zeigt, als Christians Schwägerin Mette mal wieder in einer Nebenrolle, eine andere Seite als die von ihr gewohnte: Wenn sie sonst oft, schon wegen ihres zischelnden Sprachfehlers, eher die ulkigen Rollen bekommt, so zeigt sie hier mit großer Kraft und Stimme, wie die Unterdrückung durch ihren Mann Mette gleichzeitig verletzt und wütend macht. Die plötzlichen Ausbrüche von Mettes Zorn könnenw irklich erschrecken.</p>
<p>Diese und auch die übrigen Schauspieler hätten eine bessere Regie verdient.</p>
<p>Umso unverständlicher ist mir, wie diese Aufführung von der Kritik so durchgängig in den Himmel gehoben wird. Ich weiß nicht, ob ich von einem 76 Jahre alten Regisseur gerade mehr oder weniger erwarten darf als von einem jungen: Auf der einen Seite weniger, weil er in den Konventionen der Vergangenheit verhaftet sein darf, auf der anderen Seite aber gerade mehr, weil er sich nicht mehr beweisen muss und freier inszenieren könnte.</p>
<p>Wovon ich aber mehr erwarte, das ist von der Theaterkritik, die zurzeit alle Kölner Inszenierung in Grund und Boden jubelt. Ja: Karin Beier ist es gelungen, das Kölner Theater wiederzubeleben, und das ist mir sehr, sehr recht. Aber nur manches dieser Wiederbelebung hat mit gelungenen Aufführungen zu tun. Vieles hat auch mit williger Kritiklosigkeit zu tun.</p>
<p>Diese Aufführung jedenfalls muss man, entgegen allen Besprechungen, nicht gesehen haben. Besser leiht man sich noch einmal eine DVD mit dem Film.</p>
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		<title>Fortuna Köln &#8211; Rot-Weiß Essen II 1-1</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna Koeln]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste richtige Frühsommertag des Jahres: 24°, Sonne, leichte Wolken, kaum ein Wind. Es wäre eine wunderbare Gelegenheit für die Fortuna gewesen, die nur rund 400 im Südstadion erschienenen, aber vermutlich hartnäckigsten ihrer Fans zu versöhnen, die zuletzt in vier Spielen nur einen einzigen Punkt hatten bejubeln dürfen.

Soviel vorweg: Die Chance wurde vergeben. Vielmehr verstärkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste richtige Frühsommertag des Jahres: 24°, Sonne, leichte Wolken, kaum ein Wind. Es wäre eine wunderbare Gelegenheit für die Fortuna gewesen, die nur rund 400 im Südstadion erschienenen, aber vermutlich hartnäckigsten ihrer Fans zu versöhnen, die zuletzt in vier Spielen nur einen einzigen Punkt hatten bejubeln dürfen.</p>
<p><a title="Das Südstadion im Frühsommer by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4550974485/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4550974485_af1eaf001c.jpg" alt="Das Südstadion im Frühsommer" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Soviel vorweg: Die Chance wurde vergeben. Vielmehr verstärkte sich der Eindruck, dass dieser Mannschaft aller Schwung abhanden gekommen ist. Was heute im Südstadion geboten wurde, das war entspannter, zielloser Sommerfußball &#8211; seltsamerweise auch von den abstiegsbedrohten Gästen, von denen man eigentlich doch erwartet hätte, etwas Biss in die Partie zu bringen.</p>
<p>Das größte Rätsel gab mir jedoch nicht die Einstellung auf, sondern die Taktik. Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Trainer bin, aber ich konnte heute nicht erkennen, wer bei der Fortuna in der Offensive den rechten Flügel besetzte. Oft stand dort Tevfik Furucu, der aber im Wesentlichen den rechten Außenverteidiger gab. Bei seinen Vorstößen sicherte ihn Alex Ende ab, der sich dann von der Sechserposition nach rechts hinten fallen ließ. Ab und an wichen Hamdi Dahmani, eigentlich zweiter Sechser, Abdelkader Maouel, eigentlich als 10er unterweg, oder einer der beiden Stürmer auf den rechten Flügel aus. Oft war die Position aber auch einfach unbesetzt, so dass es ein paar Mal zu groben Fehlpässen kam.</p>
<p>Im Wesentlichen schien mir das nämlich ein 4-2-2-2 zu sein, das Matthias Mink aufgeboten hatte, oder was wenigstens die Mannschaft auf&#8217;s Feld brachte: Möllering &#8211; Venekamp, Marten, Schroden, Furucu &#8211; Ende, Dahmani &#8211; Maouel, Schwarz &#8211; Kruth, Can. Im DFC-Liveticker versuchte Burkhard Mathiak die Formation als 4-4-2 mit Raute zu erklären, angeblich mit Dahmani links und Schwarz rechts. Ich saß in Halbzeit eins auf der linken Angriffsseite der Fortuna: Hamdi Dahmani kam mir nie näher als geschätzte 50 Meter, während Mario Schwarz und auch Abdelkader Maouel sich deutlich öfter blicken ließen. Zwischen allen Angreifern gab es aber zahlreiche Positionswechsel, und es machte fast den Eindruck, als hätte die Mannschaft entweder die taktischen Anweisungen des Trainers nicht verstanden, als hätte sie auf dem Feld die Orientierung komplett verloren oder als wäre das taktische Konzept irgendwie anders missraten.</p>
<p><a title="Auflaufen der Mannschaften by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4550984167/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4550984167_56452dfb8e.jpg" alt="Auflaufen der Mannschaften" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Im Ergebnis von unzureichend besetzten Positionen und fortwährenden Positionswechseln ergab sich jedenfalls ein Spiel, in dem der Aufbau der Fortuna erkennbar &#8220;auf Sicht&#8221; gespielt wurde: Besonders Ende und Dahmani wussten nicht, wo ihre Anspielstationen waren, sondern sie mussten sie erst sichten, um einen Pass zu spielen. So konnte das nur ergeben, was in beiden Halbzeiten zu beobachten war: Ein müder Kick mit viel zu niedriger Passquote.</p>
<p>Und da die zweite Mannschaft von RWE ihren 13. Tabellenplatz anscheinend zu Recht einnimmt, ergab sich ein Spiel, bei dem die Zuschauer sich nur über das Wetter freuen konnten.</p>
<p><a title="Traumwetter by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551628436/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4551628436_7e1eda1cbd.jpg" alt="Traumwetter" width="328" height="500" /></a></p>
<p>Spielerische Höhepunkte waren rar. Zu Beginn der Partie konnte der aus seiner langen Sperre zurückgekehrte Can noch ein paar Akzente setzen, gleich zu Beginn wurde ein Schuss von ihm nur so eben noch von einem Essener Defensivfuß abgeblockt. Mit zunehmender Spielddauer verpuffte aber auch Cans Wirkung, zumal kaum Anspiele aus dem Mittelfeld kamen, das viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt war.</p>
<p><a title="Cengiz Can by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4550989243/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4002/4550989243_a7b79a1463.jpg" alt="Cengiz Can" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Die Führung der Fortuna konnte entsprechend fast nur aus einem Standard fallen: Ein schön angeschnittener Freistoß von Benjamin Venekamp dreht sich in Richtung Fünfmeter-Eck, Kevin Kruth sprintet in den Ball und hält den Kopf hin: 1-0 neben dem kurzen Pfosten.</p>
<p><a title="Das 1-0 durch Kevin Kruth by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551629902/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4031/4551629902_b18217472d.jpg" alt="Das 1-0 durch Kevin Kruth" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Jubel nach dem 1-0 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551631150/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4551631150_05d091126c.jpg" alt="Jubel nach dem 1-0" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Unmittelbar danach pfiff der sichere Schiedsrichter, der mit dem Spiel aber auch wenig Mühe hatte, zur Pause.</p>
<p>Die Erwartung war, dass die Fortuna, nun von der Pflicht entbunden, das Spiel zu machen, gegen offensiver antretende Essener mit Kruth und Can erfolgreich würde kontern können. Weit gefehlt. Die Fortuna musste weiter nach vorne spielen, weil Essen nicht daran dachte, zu stürmen. Und zu allem Überfluss ließ sich Köln von den Essener mit einem allerdings sehr gut gespielten Angriff auskontern: Als die Kölner Verteidiger sich eigentlich gerade wieder formiert hatten, verlagerte Essen das Spiel mit einem schnellen, präzise gespielten Ball auf den linken Flügel, die Kölner Abwehr schob hektisch hinterher, während Dirk Caspers, in der nächsten Saison in Diensten der Fortuna, jedoch genug Zeit hatte, um den Ball technisch sauber anzunehmen und sofort präzise und flach hinter der Abwehr entlang an den langen Pfosten zu flanken, wo der durchgestartete Lukas Lenz keine Mühe hatte, zum 1-1 einzuschieben. Respekt: Genau so spielt man eine verschiebende Viererkette aus.</p>
<p><a title="Essener Jubel nach dem 1-1 by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551636534/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4551636534_344c293304.jpg" alt="Essener Jubel nach dem 1-1" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Über den Rest des Spiels könnten wir den Mantel des Schweigens betten, hätte nicht Mario Schwarz noch eine 100%ige Chance vergeben, als er frei von halblinks auf den Essener Torwart zulief und an ihm scheiterte. Ansonsten nur noch erwähnenswert, dass Alex Ende für seine zahlreichen Fernschussversuche heute wenig Zielwasser getrunken hatte. Einmal traf er immerhin einen Gegenspieler, der kurz behandelt werden musste.</p>
<p><object classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FVFjK69nvQA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/FVFjK69nvQA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ansonsten war das eine zwar nicht leb-, aber doch lustlose, jedenfalls konfuse und im Ergebnis einschäfernde Leistung der Fortuna. Es war nie eine Linie im Spiel zu erkennen, ebensowenig war zu spüren, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte. Sie war zwar dauerhaft feldüberlegen und nie in der Gefahr zu verlieren, aber das genügt gegen einen so harmlosen Gegner nicht, wie es RWE an diesem Nachmittag war.</p>
<p>Durch das Unentschieden ist nun auch der 6. Tabellenplatz futsch, der als Saisonziel ausgegeben war. Und wenn der Fortuna die drei Punkte sowie die geschossenen Tore vom Sieg gegen Hüls auch in der zweiten Instanz aberkannt werden, dann findet man sich unversehens auf dem 10. Tabellenplatz wieder. [Danke für den Hinweis auf die Tore, wumpi!] Das ist für die Fähigkeiten, die diese Mannschaft hat, eindeutig zu wenig. Allerdings kann man mit so schwankenden Leistungen auch nicht mehr erreichen. Es bleibt viel zu tun, um verbleibenden immerhin sechs Partien noch zu einem würdigen Ende zu bringen und nicht am Ende sogar noch nach unten schauen zu müssen.</p>
<p><a title="Diskussionen nach dem Schlusspfiff by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551007939/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4056/4551007939_8491ef5da1.jpg" alt="Diskussionen nach dem Schlusspfiff" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Diskussionen nach dem Schlusspfiff by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551010639/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4551010639_4d4f29fcb9.jpg" alt="Diskussionen nach dem Schlusspfiff" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Diskussionen nach dem Schlusspfiff by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551011591/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4012/4551011591_3d8c3d318e.jpg" alt="Diskussionen nach dem Schlusspfiff" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a title="Und dann ist aller Frust vergessen by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551656246/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4045/4551656246_1a255c240c.jpg" alt="Und dann ist aller Frust vergessen" width="500" height="295" /></a></p>
<p><a title="Südstadion nach dem Spiel by SurfGuard, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/4551018199/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4551018199_89b4828113.jpg" alt="Südstadion nach dem Spiel" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Alle <a href="http://www.flickr.com/photos/surfguard/archives/date-posted/2010/04/25/detail/">meine Fotos vom Spiel auf Flickr</a>.</p>
<p>Die <a href="http://www.flickr.com/photos/palimphoto/sets/72157623928788246/">offiziellen Fotos von palim auf Flickr</a>.</p>
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		<title>Kurz empfohlen: 3Dsupply</title>
		<link>http://blogs.23.nu/bubbleboy/2010/04/kurz-empfohlen-3dsupply/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 06:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Miscellaneous]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ja wohl das Tollste: Ich kann mir ein Shirt schenken lassen &#8211; quasi für Produkte, die ich schon gekauft habe.
Vor kurzem habe ich nämlich den Bielfelder Klamottenversender 3Dsupply entdeckt &#8211; und war spontan begeistert: Gute Motive, freundlicher Shop, freundliches Team. Seit zwei Monaten habe ich jetzt bereits vier T-Shirts, eine Kapuzenjacke und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja wohl das Tollste: Ich kann mir ein Shirt schenken lassen &#8211; quasi für Produkte, die ich schon gekauft habe.</p>
<p>Vor kurzem habe ich nämlich den Bielfelder Klamottenversender <a href="http://www.3dsupply.de/">3Dsupply</a> entdeckt &#8211; und war spontan begeistert: Gute Motive, freundlicher Shop, freundliches Team. Seit zwei Monaten habe ich jetzt bereits <a href="http://www.3dsupply.de/products/240-stern/">vier</a> <a href="http://www.3dsupply.de/products/240-stern/">T-</a><a href="http://www.3dsupply.de/products/192-i-love-mixtapes/">Shi</a><a href="http://www.3dsupply.de/products/260-i-love-pixel/">rts</a>, eine <a href="http://www.3dsupply.de/products/581-kapuzenjacke-von-vintage-industries-in-grun-braun/">Kapuzenjacke</a> und ein <a href="http://www.3dsupply.de/products/711-retrokissen/">Pacman-Kissen-Set</a> bestellt. Lieferzeiten und Waren sind top in Ordnung, höchstens der T-Shirt-Stoff könnte einen Hauch dicker sein.  Auch ein Umtausch (in eine andere Größe) wurde prompt abgewickelt.</p>
<p>Das ganze hat einen irgendwie persönlichen Touch, und jedenfalls merkt man, dass die Produkte mit Liebe gemacht sind.</p>
<p>Und weil ich nun diesen Artikel geschrieben habe, kann ich mir in der freundlichen <a href="http://www.3dsupply.de/shirt4link/">Shirt4link</a>-Aktion jetzt ein T-Shirt schenken lassen. Wie doof von denen: Als wenn ich <a href="http://www.3dsupply.de/products/662-grun-tentakel/26">dieses Teil</a> nicht ohnehin schon lange im Auge gehabt und demnächst bestellt hätte. (DotT könnte das einzige Adventure sein, das ich jemals durchgespielt habe. Obwohl: Vielleicht noch so ein Indiana-Jones-Ding auf dem Amiga.)</p>
<p><img src="http://www.3dsupply.de/site_media/tmc_images/662_1271240371.0_False_26_1269620094.0_524_389.png" alt="" width="525" height="389" /></p>
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