Auf nach Nürnberg Würzburg

Abmarsch nach Würzburg/Nürnberg ist in 30 Minuten. Die nächsten Tage werden deshalb wahrscheinlich still hier im Blog werden. Nach meiner Rückkehr werde ich vielleicht mal wieder ein paar Qype-Punkte zu sammeln versuchen. Würzburg und Nürnberg sind bestimmt noch nicht vollständig erfasst.

Brazzo-Trikot

Ich habe ja nach der schlimmen Nachricht doch noch ein Weilchen überlegt, ob ich ein Salihamidzic-Trikot kaufen sollte. Immerhin kostet ein beflocktes Bayern-Trikot geschlagene 80 €…

Konnte dann aber doch nicht widerstehen.

Brazzo-Trikot

Selbst schuld

Wer Termine in Nürnberg während der Spielwarenmesse vereinbart oder vereinbarte Termine nicht verschiebt, wird mit Würzburg nicht unter zwei Übernachtungen bestraft.

Zu spät gemerkt, darum irgendwie auch selbst schuld.

Google Bookmarks

Neulich habe ich mich noch gewundert, warum Google trotz dem Anspruch, die Information der Welt organisieren zu wollen, simple Bookmarks bislang außen vor lässt? Tun sie jetzt nicht mehr: Ab Version 3 der Google Toolbar (bislang nur als Beta auf Englisch) werden auch Bookmarks a la del.icio.us unterstützt.

Gefangener der Gewohnheit

Meine Lieblingsbrötchen mit Kümmel sind sonntags beim Bäcker immer schnell vergriffen. Also legt die Bäckersfrau sie mir inzwischen in der Tüte zurück und reicht sie mir schon beim Betreten des Ladens.

In der Regel ist das toll und erfreulich. Jetzt aber das Dilemma: Wenn ich mal weniger Brötchen kaufen würde oder andere, wäre das dann der Bäckersfrau gegenüber nicht fürchterlich unhöflich?

Ich traue mich dann nie, ihr zu sagen: Danke für die nette Geste, aber heute nehme ich Sesam. Ein Gefangener meiner Gewohnheit! Ich weiß schon, warum ich lieber in der Stadt als auf dem Land lebe.

It’s a six-degree world

Es ist eben doch eine kleine Welt. Ich bin zum Beispiel nur drei Bekanntheitsgrade von einem Spieler der New England Patriots entfernt:
Gestern war ich auf dem Geburtstag eines Freundes, den ich seit vielen Jahren regelmäßig, wenn auch sehr selten treffe. Seine schon 25-jährige Tochter, erfuhr ich, lebt seit kurzem in Maryland, ist mit einem Patriots-Spielers verheiratet und Mutter seines Kindes. (Der Sportskamerad hat mal für RheinFire gespielt, so lernte man sich in einer Düsseldorfer Location kennen.)

Macht mich das jetzt auch irgendwie wichtig?

Erzähl’ weiter, HSV!

Habe mich gerade dabei erwischt, wie ich beim späten Ausgleichstor der Arminia gegen den HSV gejubelt habe. Komisch: Ich bin weder für die Arminia noch gegen den HSV. Ich glaube, ich will einfach nur nicht, dass mit der HSV-Misere die einzige gute Story endet, die die Bundesliga in dieser Saison zu erzählen hat.

Ich hoffe, der HSV hält die Klasse…
…in der letzten Minute am letzten Spieltag.

Eingeschiffte Ordnung

Zwar billig, aber dennoch immer wieder lustig: Die Ergebnisse von Übersetzungsprogrammen:

Ihre Thermite Media, Amazon Marktplatz-Ordnung #209… hat sich Eingeschifft!

Gottchen, die ärmste!

Kurz angefixt: Poker mit den Kollegen

Gestern abend habe ich, nach zwei Übungsrunden mit Freunden über Silvester, hier im Büro meine ersten private Pokerrunden um Geld gespielt – wenn man 6 € Einsatz über den Abend für zwei Runden Geld nennt.

Immerhin konnte ich bei acht Teilnehmern einmal den zweiten und einmal den dritten Platz belegen. Bei 6 € Einsatz habe ich 8 € rausbekommen. Von den 2 € mache ich mir einen schönen Abend :-)

Vor allem aber habe ich mir mit dem zweiten Platz Teilnahmeberechtigung und erstes Startgeld für das geplante Jahresabschlussturnier erspielt: Der Sieger jeder Runde erhält 15.000 Chips Guthaben für das Abschlussturnier, der Zweite immer noch 10.000 und beide überhaupt auch die Teilnahmeberechtigung. Über einige noch geplante Runden hinweg kann man sich so durch die Rundensiege seine Chip-Ausgangsposition für das Abschlussturnier erspielen.

Gespielt wurde übrigens Texas Hold ‘em No Limit. Unterm Strich hat sich, wie regelmäßig nachts auf “Das Vierte” gepredigt, eine “tighte” Spielweise ausgezahlt. Und das Blatt des Abends kam freundlicherweise auch auf meine Hand: Ein Könige-Vierling, mit dem ich immerhin rund 15.000 Chips (bei 22.500 Startkapital) einsacken und einen Gegner aus dem Spiel nehmen konnte.

Das Spiel macht wirklich einen Höllenspaß und ich verstehe den Poker-Hype inzwischen sehr gut. Das “deutsche” Pokern mit fünf verdeckten Karten für jeden Spieler und Tauschmöglichkeit fand ich immer gähnend langweilig. Aber die taktischen Varianten, die sich bei Texas Hold ‘Em ergeben, machen einen langen Abend lang wirklich viel Spaß.

CD-Slotbelegung, Teil 4

Spontan ist mir am Wochenende eine bärenstarke Idee für die Belegung des 4. von 6 verfügbaren CD-Wechslerslots im neuen Auto gekommen: Ein Matthew-Sweet-Sampler!

Es gibt wenig Musik, die zum Autofahren besser geeignet ist als die des seit Jahrzehnten unterschätzen Powerpoppers.

Mein Einstieg in die Welt von Matthew Sweet kam mit dem unvergessenen und immer noch extrem empfehlenswerten Victoria-Williams-Tribute-Album, auf dem er ein Stück (”This Moment”) platziert hatte.

Mit den anschließend erstanden CDs Girlfriend und Altered Beast war ich der Musik von Matthew Sweet dann verrfallen. Es gibt wenige Musiker, die Power-Pop gut klingen lassen können. Matthew Sweet kann ihn rockig, traurig, fröhlich klingen lassen – und dabei immer gut.

Besonders bemerkenswert ist übrigens der anrührende Stalking-Song “Winona” (WMA-Song-Schnipsel bei amazon.de): Gemeint ist Winona Ryder, die Herrn Sweet nicht kannte und nicht begeistert gewesen sein soll:

Could you be my little movie star
Could you be my long lost girl
It’s true that I don’t really know you
But I’m alone in the world

Ich freu mich schon auf die nächste Fahrt.

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