Geschäftsideen galore

Wahnsinn. Liegt’s am Frühling? Gestern abend hatte ich eine Mikrogeschäftsidee (Ist noch geheim, vielleicht probiert sie der Kollege Klaas demnächst mal aus.)

Und dann kam mir vorhin die Idee, wenn’s verschiedene Flickr-Babes-Websites gibt, und die gleiche Masche auch schon für You Tube läuft – wieso kam denn dann noch keiner auf die “OpenBC-Babes”?

Ich melde hiermit öffentlich Ideenschutz an. Wenn ich nur mehr Zeit hätte.

[UPDATE] Und dann stolpere ich heute noch auf news.com über die “Frag Dolls”. Ich meine, die Idee mit Frauen in kurzen Röcken (oder Jungs in Lederhosen) Geld zu verdienen ist ja nicht neu. Nur umso mehr wundert es, dass noch niemand eine OpenBC-Kontaktbörse eröffnet zu haben scheint.

Drücken

Heute morgen im Büro: Zwei Handwerker tragen eine große Glasscheibe die Treppe hoch. Der obere zum unteren: “Du musst mehr drücken.” Darauf der untere: “Ich drücke, bis es in die Hose geht.”

Oxymoron heute

Erstaunlich. Hier im Büro wird gerade umgebaut (ich erwähnte es). Mein etwas undankbarer Job ist es heute, den Handwerkern die Tür auf und zu zu schließen.

Die Handwerker hatten sich für 10 angekündigt. Und was passiert: Sie sind um 10 da. Gibt’s ja gar nicht. Na gut, genau genommen ist nur der Meister da, der seine Jungs gerade per Handy aus dem Bett klingelt, aber immerhin. Und ich hatte mir extra eigene Arbeit für heute übrig gelassen, weil ich fest davon ausgegangen war, dass die eh erst um 11 auftauchen und ich nicht doof im Büro rumsitzen wollte…

Ein pünktlicher Handwerker. Da wurde der Begirff Oxymoron doch nicht vergeblich erfunden.

[Update um 10:27: Der Rest der Belegschaft trudelt ein (nach Goldt übrigens: "'eintrudeln' ist 'gästespezifisches Ankunftsverhalten'"). Nicht schlecht.]

Lieblingsplatte zwischendurch

Wollte nur gerade gesagt haben, dass die Southern Harmony and Musical Companion von den Black Crowes immer noch eine meiner Lieblingsplatten aller Zeiten ist, so traditionell und Old School wie sie ist.

(Übrigens dachte ich, als ich die Black Crowes zum ersten Mal gehört habe, es war in einer Regenpause in Wimbledon 1990, als das holländische Fernsehen ihre erste Platte unter das unkommentierte Bild der Stadionkamera legte – also da dachte ich jedenfalls: Rod Stewart hat früher echt geile Musik gemacht.)

DVD-Auktionen: Jetzt noch einsteigen, jetzt noch dabei sein

Ich darf noch mal stören: Heute Abend zwischen 17:45 und 18:19 enden meine DVD-Auktionen bei eBay. Diese Scheiben stehen zum Verkauf:

Der Link zu allen Auktionen:
Artikel für den Verkauf durch timmitrend (oui, c’est moi).

Wii jetzt?

sic!
http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/735/74661/

060427_21st_Century_Semiotics

Mich erfasst spontanes Zutrauen zu Menschen, die in Dateinamen das Erstellungsdatum in der Form JJMMTT notieren.

Konkordanz

Übrigens ist eine Konkordanz kein Kellner in einem Überschallreiseflugzeug.

Zweitkarriere im Hauptbahnhof

Gestern morgen am Kölner Hauptbahnhof: Dort steht in der Mitte jedes Bahnsteigs ein kleiner Kiosk, an dem es Kaffee, kalte Getränke, Süßigkeiten und Würstchen gibt (aber übrigens keine Zeitungen, was doof ist und mal kartellrechtlich beleuchtet werden sollte). Offensichtlich haben die Büdchenbesitzer, um ihren täglichen Gesprächsbedarf zu stillen, eine eigene Zeichensprache entwickelt, mit der sie sich über die Gleise hinweg verständigen.

Und so konnte ich zwar nicht mitbekommen, welche Neuigkeit die beiden Herren von Gleis 4/5 und Gleis 6/7 miteinander teilten. Irgendwie hatte ich aber das komische Gefühl, es könnte auch sein: “Gauss Interprise leicht behauptet, EM.TV schwächer. 100 Aixtron billigst von dir…”

Ron Sexsmith für 2,50

Während sich anderswo noch über ulkige Ortsnamen lustig gemacht wird, habe ich mir gestern im Blue Shell eine kleine, sehr kurzfristig angesetzte Soloshow von Herrn Geschlechtsschmied angesehen. Der Mann kann sonst immerhin das Gebäude 9 füllen.

Selbst auf den April-Show-Plakaten des Blue Shell war die Veranstaltung noch nicht angekündigt, genausowenig auf der Homepage von Ron Sexsmith. Entsprechend war der Besucherzuspruch leicht zurückhaltend, wenn auch merklich vorhanden. Für rund 50 Leute spielte Sexsmith und seine Gitarre die im Mai erscheinende neue Platte und ein paar ältere Stücke.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich dabei während eines Konzerts an einem kleinen, runden Tisch vor der Bühne gesessen, wenn auch immerhin nicht mit Weiß- oder Schaumwein sondern mit einem ehrlichen Kölsch. Oder zwei, drei. (Das flaue Gefühl in der Magengegend beim Aufwachen in der Küche von den stehengebliebenen Resten des nachts noch schnell reingeschobenen Essens backflashartig konkretisiert sehen.)

Insgesamt ein schönes, kleines Konzert zum sagenhaften 70er-Jahre-Preis von 2 Euro fuffzich.

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