Terroristen sind eitle Gecken und unglaubliche Lamer

Ist das mal jemandem aufgefallen?

Terroristen sind durch die Bank eitle Gecken und unglaubliche Lamer.

Mal abgesehen von
- der unglaublichen Dummheit, genau einen Staat zu bedrohen, der nicht bei dem Krieg mitgemacht hat,
- der Verwerflichkeit überhaupt Menschen zu entführen und mit dem Tod zu bedrohen
- der Feigheit, das bevorzugt bei unbewaffneten Helfern zu exerzieren
und vor allem
- der zwanghaft pseudo-religiösen Absicht irgendwie Gewalt auszuüben,
und den etwa tausend anderen Gründen diese Typen idiotisch zu finden, fällt mir an diesem Foto folgendes auf.

Mein Gott – seid ihr Scheisse. (sorry Allah, no pun intended)

Blick nach links: was wird das denn? bewaffnetes Martinssingen? stockendes Ablesen mit Uzi?

Liebe Leute, bei der Armee wart ihr zumindest nicht. Wie steht ihr denn da? Ihr seid on the air, folks, da kann man sich mal was anderes anziehen, als Bugs Bunny Fellschuhe aus dem Karstatt oder Combatbirkenstocks.

Der Linke schaut allerdings etwas besorgt nach (Schwenk nach rechts) ‘El Guapo’, der – ‘tschuldigung – den Vogel abschiesst. Mal im Ernst, Meister: sollen sich die Geiseln tot lachen? Das T-Shirt in der Jogginghose, barfuß, halb in der Geisel stehend, damit Du noch ins Bild passt, und mit dem dicksten, was man in einem geschlossenen Raum nicht einem Volldeppen in die Hand geben sollte.

Da fällt das Verlesen der Botschaft gerne mal etwas schneller aus. Hat der Typ jemals so ein Teil in der Hand gehabt? Und woher kommen die Haltungsschäden? Kollege, wenn Du Dich mit einer Panzerfaust nicht grade halten kannst, dann laß den Rest lieber bleiben.

Und eine von euch Kackstelzen schwingt nachher das Schwert?

Wer nicht sowieso schon Mitleid mit den Geiseln hatte, stelle sich einfach vor, daß diese posenden, sich gegenseitig filmenden, permanent von irgendeinem Gott schwafelnden Dumpfbacken um einen herumlaufen. Armes Irak, arme Welt.

PS: Ob Frau Osthoff sich und ihren Fahrer leichtfertig in Gefahr gebracht hat, kommentiere ich bewusst nicht.

Eurogamer, Kirby, Kümmelbrand

Es muss ja mal gesagt werden: Auf eurogamer.net werden die mit Abstand besten, vor allem auch lustigsten Spielerezensionen der Welt veröffentlicht. Da kann die avancierteste GEE mit Abstand nicht mithalten, die offensichtlich versucht, die SPEX unter den Gaming-Zeitschriften zu werden: Distinguiert, aber eeeeeernst. (Gibt’s eigentlich eine gute, humorvolle Musikzeitschrift?)

Jedenfalls freue ich mich nach dieser Rezension von Kirby Power Paintbrush noch mehr darauf, morgen endlich zum Spielen zu kommen. Gestern musste ich mir den Arm beim Badminton auskugeln (fühlt sich wenigstens so an); und gleich muss ich noch zwei oder drei Drinks in einer gefährlichen Location nehmen (keinen Kümmelbrand, keinen Kümmelbrand, keinen…).

P.S.: Ein Eindruck verfestigt sich in den letzten Monaten immer mehr bei mir: Der Nintendo DS ist auf jeden Fall die bessere Handheld-Plattform. Die PSP ist einfach nur protzig.

Noch 6 Monate… …and counting

Der Grand Prix 2006 hat begonnen :-)

Reisedaten für: HERRN [GUARD, SURF]
Vielflieger: LH9920035248XXXXX

FRANKFURT DE INTL
18MAY
09:15 Uhr – 12:55 Uhr
LH 3380 ATHENS GR E. VENIZELOS
Buchung: BESTAETIGT
Info AN BORD: ERFRISCHUNGEN

ATHENS GR E. VENIZELOS
21MAY
18:10 Uhr – 20:10 Uhr
LH 3383 FRANKFURT DE INTL
Buchung: BESTAETIGT
Info AN BORD: ERFRISCHUNGEN

Pakete

Es wird eindeutig Weihnachten: Die Paketlieferungen ins Büro werden zahlreicher, größer, und sie haben mehr Sternchen auf dem Klebeband.

Jetzt noch voten, jetzt noch dabei sein

Noch irgendjemand eine Meinung hierzu? Sonst fang ich am Wochenende nämlich an, die Träumenden Bücher zu lesen.

Rischtisch pervers. Und so.

Ein Mitbürger erzählt vom gelebten Multikulti. (Es lohnt sich, bis zum Ende dran zu bleiben!)

Bitte Hülle tauschen

So kam die neue Darkness heute von Amazon an, inklusive Zettel:

Die kleinen Kratzer auf der Hülle sind aber nicht der Rede wert, und als Projektmanager ist man es ja gewohnt, Fehler zu verzeihen :-)

Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Glauben

Das ist der (hier wirklich tragische) Stoff, aus dem (Aber-)Glauben gemacht wird:

Ein technisches Problem und nicht menschliches Versagen hat das Gondelunglück von Sölden ausgelöst, bei dem Anfang September neun deutsche Skifahrer getötet wurden. Grund für die Katastrophe sei ein durch Abrieb am Auslösemechanismus des Hubschraubers entstandenes Eisenspänchen gewesen

Man muss sich das mal vorstellen, wenn’s denn stimmt: Da fliegt einer mit einer schweren Last unter dem Hubschrauber eine ganze Strecke über unbewohntes Gebiet. Und ein loses Eisenspänchen löst genau in dem Moment die Last, in dem sie auf eine wahrscheinlich 3m breite, sich bewegende Gondel stürzen kann. Ich meine: Das glaubt dir zuhause doch keiner.

Der eigentlich kluge, was Intelligent Design angeht aber immer noch naive Scott Adams machte daraus gestern folgendes Gedankenexperiment:

Imagine that lightning suddenly carves into the side of the Washington Monument the words “I am God. I created you. Darwin was a nut.” And let’s say there are hundreds of witnesses who all have video cameras and capture it from multiple angles.

Now imagine that the same phenomenon repeats every day for a month, each time on a different monument. [...]

If I crafted my thought experiment right, no one would have any idea how to devise a test that would confirm or exclude the possibility that God really did it. [...]

Es wäre nicht das erste Mal, bei dem Gott versucht, sich mit Brandzeichen zu erkennen zu geben. Abgesehen davon kann man nur hoffen, dass er eine leserliche Handschrift hat.

Im Ernst: Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Glauben ist manchmal nur ein bisschen Wahrscheinlichkeit.

Geschädigte Bescherung

Eine Freundin hat Post von der Staatsanwaltschaft Potsdam erhalten. Sie sei Geschädigte in einem Verfahren und habe deshalb die folgend aufgeführten Rechte. (Hier jetzt Geschädigtenrechte hindenken.) Was nicht in dem Schreiben stand: Um was sie eigentlich geschädigt worden sein soll. Wahrscheinlich geht es um ihr Portemonnaie, das ihr auf der Düsseldorfer Kirmes vor einigen Monaten gestohlen worden war. Das um die gleiche Zeit abhanden gekommene Fahrrad war nicht registriert.

Aber auch ein Anruf bei der Staatsanwaltschaft brachte keine endgültige Klärung. Mit dem ersten Gesprächspartner gab’s wohl immerhin noch einen Mikroflirt (Mann: Guten Tag. Sie: Guten Tag, Sie haben mir einen Brief geschrieben. Mann: Ich schreibe fremden Frauen keine Briefe. Sie: Na, dann sollten Sie vielleicht mal damit anfangen.). Die Dame, mit der sie dann verbunden wurde, konnte ihr immerhin sagen, dass es um einen Diebstahl geht, um sich dann mysteriös zu geben: “Die kommen immer hierhin.” (Alle Diebstähle kommen nach Potsdam? Oder wie?) Akteneinsicht habe sie (die Dame vom Amt) aber nicht, sie (die Freundin) werde in drei, vier Wochen benachrichtigt, um was es ginge.

Man kann es auch echt spannend machen. Andererseits ist in vier Wochen Weihnachten, vielleicht gibt’s da eine willkommene Bescherung. In dem Portemonnaie waren immerhin unersetzliche, persönlich sehr wichtige Photos; und die Börse selbst ist auch 200 Gold wert.

2 Stunden konzentrieren

Auch die Süddeutsche beschäftigt sich heute mit dem Phänomen des niedergehenden Kinos und kommt zu ähnlich fatalistischen Schlussfolgerungen wie ich: Klappe zu.

2005 könnte tatsächlich das Jahr werden [...], in dem die überzeugten Kinogänger, vergleichbar den Vinylsammlern, endgültig den langen Marsch zum puristischen Connaisseur antraten – während die Zapping- und Multitasking-Gesellschaft ihrerseits begann, sich von einer ihrer letzten Zumutungen zu verabschieden: Sich zwei Stunden lang im Dunkeln nicht vom Fleck zu bewegen, weder vor- noch zurückzuspulen – und sich wirklich zu konzentrieren.

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