Dienstag, 30. November 2004

Montag, 29. November 2004

Freitag, 26. November 2004

Donnerstag, 25. November 2004

Mittwoch, 24. November 2004

Dienstag, 23. November 2004

User-Beschwerde
Zur Unterhaltung zwischendurch hier ein echter, für den Zweck der Veröffentlichung komplett anonymisierter Mailwechsel zwischen irritiertem User und Hotline. Namen sind verändert aber strukturell dem Orignal verwandt… :-)
Betriebssystem: Windows XP
Browser: Internet Explorer 6.xAnfrage zum 2. Mal, da ich leider keine Antwort erhielt!:
Wie deinstalliere ich Ihr [Programm]?
MfG Frieder N. Graf von und zu Feiglingsstadt-Schnapsburg
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Hallo !
Wie bei anderen Programmen auch deinstallieren Sie [Programm] über Ihre Systemsteuerung.
Mit freundlichen Grüßen!
Ihr Hotline-Team
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Hallo,
auf die Idee bin ich auch schon vorher gekommen! Da gibt es nur ein Problem, nämlich, dass [Programm] unter Systemsteuerung/Software nicht verzeichnet ist und ich somit über die Systemebene keine Deinstallation durchführen kann!!
Ich wäre also überaus erfreut, wenn Sie mir den richtigen Weg kurz schildern könnten.MfG Frieder N. Graf von und zu Feiglingsstadt-Schnapsburg
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Hallo !
Das von uns angebotene [Programm] ist ein kostenloser Service, der von unseren Usern gerne angenommen wird. Er installiert sich keineswegs unlöschbar auf der Festplatte. Wir haben Ihnen in frühreren Schriftwechseln sowohl bereits erklärt, wie man ihn bis zum Neustart deaktiviert, als auch auf das übliche Verfahren zur vollständigen Löschung über die Systemsteuerung hingewiesen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir unsere Beantwortungskapazitäten bei weitem überfordern würden, wenn wir auf die unterschiedlichsten Problemstellungen verschiedener Systemkonfigurationen und Wissensstände beim User in einer solchen Detailtiefe eingingen.
Bitte sehen Sie in Ihrem Windows-Handbuch nach, wie installierte Software zu löschen ist.
Mit freundlichen Grüßen!
Ihr Hotline-Team
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Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
auch wenn es sich bei Ihrer Software um eine Kostenlose handelt, die von Ihren Usern gerne angenommen wird, möchte man sie auch vom Rechner vollständig entfernen können!
Ihre Antwort empfinde ich insgesamt als überaus unverschämt!
Bitte lesen Sie auch die Frage die ich stellte, und beantworten keine Frage, die ich nicht gestellt habe!
Ich möchte keine deaktivierung, sondern eine deinstallation! Eventuell ist Ihnen der Unterschied ja nicht bekannt!Sie habe das Produkt angeboten, sie stehen in der sogenannten Produkthaftung, auch wenn es sich um ein kostenloses Produkt handelt, das sollte Ihnen bewusst sein.
Wie ich schon erwähnte, ist Ihr [Programm] in der Systemsteuerung nicht unter Programmen aufzufinden.
Die “Übliche” Deinstallationsroutine laut “Windowshandbuch” kann also nicht stattfinden. Es gibt also “nur” eine Speziallösung!
Sie sind dazu verpflichtet diese Speziallösung in Ihrem Internetbereich zu veröffentlichen, oder auf Nachfrage zur Verfügung zu stellen.Ich bin sogar berechtigt, ein Softwareunternehmen zu beauftragen, dieses Programm endgültig zu entfernen und der der Firma [Frimenname] diese Leistung in Rechnung zu stellen, wenn Sie mir entsprechende Informationen nicht zur Verfügung stellen!
Der Hinweis auf das Windows Handbuch, ist erstens unnötig und zum zweiten führt wie oben angesprochen auch eine Lektüre des Gleichen nicht zum gewünschten Erfolg, da sich Ihr Programm nicht ordentlich als deinstallierbare Software identifiziert!
Eventuell sollte der Schreiber der letzten Antwortmail sich noch einmal mit Etikette, Recht, und dem speziellen Problem auseinandersetzen!
Seien sie sicher, mein Wissensstand in bezug auf EDV ist nicht niedrig!Herzlichen Dank!
MfG Frieder N. Graf von und zu Feiglingsstadt-Schnapsburg
Tja. Tatsache ist, dass sich das Programm sehr wohl in die Systemsteuerung einträgt, und das kann man bestimmt auch in der zweiten Runde ein bisschen freundlicher erklären, als die Hotline hier. Aber dass der Graf hier eher wie der Landvoigt auftritt, ist schon putzig :-)
Warum verdient der Vorstand mehr als die Putzkolonne?
Es ist die alte Leier: Die Konjunktur ist schuld, wenn Unternehmen ihre Prognosen verfehlen. So jetzt auch bei der Deutschen Bahn. Im Artikel selbst liest sich das schon ein bisschen ehrlicher so, dass die Progonosen zu optimistisch waren.
Es ist ansonsten ja immer das gleiche: Der Vorstand schiebt die Schuld für die unpassende Unternehmensplanung auf die schlechte Konjunktur. Als wenn es nicht exakt die Aufgabe eines Vorstandes wäre, die Konjunktur und die Entwicklung “des Marktes” vorherzusehen und das eigene Unternehmen für diese Entwicklung passend aufzustellen. Klingt schwierig? Klar ist es das. Aber darum gibt’s für den Job ja auch mehr Geld als fürs Büroreinigen…
Was würde ich mir als Projektleiter (zu Recht) anhören müssen, wenn ich schlechte finanzielle Ergebnisse mit der unvorhersehbaren Projektentwicklung begründen würde?
Sich am Kleingeist aufgeilen
Peter Kern schimpft in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von gestern über die Polizisten- und Ordnungshüter-Reportagen im deutschen Fernsehen, etwas “Die Aufpassser”: Jagdszenen aus dem Medienland Deutschland – Wie sich das Fernsehen täglich an der Verfolgung des kleinen Mannes durch Ordnungshüter aufgeilt (leider nur für Abonnenten online verfügbar)
Mein Gott! Ich hatte nie gedacht, dass einem diese schrecklich peniblen, kleingeistigen, schlimmstbürgerlichen Kontrollatoren sympathisch sein sollen, während sie Kleinladenbesitzern verbieten, Werbung zu machen, während sie freundlichen Polinnen verbieten, Blumen auf der Straße zu verkaufen oder während sie den türkischen Gemüseverkäufer abmahnen, weil sein Kofferradio auch auf der Straße zu hören ist.
Ich dachte immer, dass das aus neutraler Sicht die typisch deutsche Bürokratenmentalität zeigen soll, die alles überreglementiert. Ich muss in einer Parallelwelt leben.
Mit Elton John alle gegen sich
Ein interessanter Blick hinter die Kulissen eines Radio-DJs (via dogfood): Peter Radszuhn vom Berliner Radio Eins im Interview mit der Berliner Zeitung. Wie entsteht eigentlich eine Playlist, nach welchen Kriterien fliegen Songs raus und kommen welche rein? Niemand hat gesagt, es würde einfach werden:
Wie viele Platten landen in der Woche in Ihrem Postfach?
Ich habe eine Kiste im Büro und abends ist die meistens voll. Am Tag kommen dreißig bis vierzig Singles rein und um die dreißig Longplays.
[...]
Wer stellt die Playlists zusammen?
Einmal in der Woche treffen wir uns zu einer Abhörsitzung. Fünf Kollegen nehmen teil und jeder bringt mit, was er für programmrelevant hält. Das dauert meistens drei Stunden, dann lässt die Konzentration nach. Manchmal sind wir uns schnell einig, aber es gibt auch harte Auseinandersetzungen.
Sagen Sie mal.
Beliebt ist der Streit zwischen den Fraktionen Rock und Groove. Als ich letztens Elton John durchsetzen wollte, hatte ich plötzlich beide Seiten gegen mich.
Mehr hier: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/media/399105.html
